Gott kümmert sich um die Vögel – kümmert er sich (nicht) um mich?

 

Im Seelen-Futter von heute, war folgender Bibelvers:

“Sieh Dir die Vögel an!

Sie säen nichts, sie ernten nichts und sammeln auch keine Vorräte.

Dein Papa im Himmel versorgt sie. Meinst Du nicht, dass Du ihm viel wichtiger bist?”

nach Matthäus 6, 26

 

 

 

 

Daraufhin habe ich bisher vier emails bekommen, von Menschen, die das anscheinend nicht so erfahren:

 

“Wo ich denn der liebe Gott? Meine Frau hat mich verlassen, meine Kinder sind weg, ich bin arbeitslos – ich kann von der Versorgung aber auch gar nichts merken!”

“Das Seelenfutter von heute finde ich persönlich äusserst Geschmacklos. Nicht mein Vater, der vor anderhalb Jahren elendig von hinten nach vorne vom Krebs aufgefressen wurde nährt die Vögel, sondern der liebe Gott.”

“Was soll dieser dumme Spruch? Grund für mich das Seelen-Futter abzubestellen. Ich wünsche dir kein Leid, aber du solltest mal an alle Menschen denken denen es nicht so blendend geht wie dir!!!”

“Ich bin traurig und enttäuscht, ich spüre seine Fürsorge einfach nicht. Was kann ich tun?”

 

Ich habe jedem versucht nach bestem Wissen zu antworten und habe meine persönlichen Erfahrungen geschrieben. Jetzt möchte ich Deine wissen:


Erlebst Du Gott auch in miesen Zeiten? Kümmert er sich um Dich? Wenn ja, wie? Woran merkst Du das?

Nur ein kurzes Statement von mir:

Ich glaube, dass Krankheit und Leiden zum Leben, so krass das auch klingt, oft dazugehören. Es bedeutet für mich nicht, dass Gott sich nicht um mich sorgt. Ich hatte einen Hirntumor…. die Docs gaben mir noch ein halbes Jahr, Bestrahlungen, Chemo… das Ding war so groß wie ein Ei. Dennoch habe ich Gott erlebt und mir war, als wenn er mir die Kotztüte hält, wenn die Chemo mal wieder voll reingehauen hat.

Ich wünsche mir, dass jeder Menschen das so erleben kann – doch ist es denn so? Erfahren nur Christen diesen liebenden Gott?

Ich denke es ist falsch die Anwesenheit des Todes mit der Abwesenheit Gottes gleichzusetzen. Wenn jemand nicht geheilt wird und stirbt, bedeutet das nicht, dass Gott nicht in der Nähe ist. Heilung ist nicht die einzige Möglichkeit für Gott, um zu zeigen: “Hey, ich bin da!”

Wenn Du glaubst, dass Gott nicht da sein kann – weil eben jemand nicht geheilt wird, dann wirst Du enttäuscht werden und zornig.
Ich habe mal einige Blogartikel raus gesucht, die vielleicht manch einem gute Gedanken dazu geben, z.B. meine Themenreihe “Warum lässt Gott Leid zu?”

 

 

Ich bin gespannt, was du berichtest!

Deine Jesus Punk

 


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Dieser Beitrag wurde am 14. Mai 2012 veröffentlicht.

61 Gedanken zu „Gott kümmert sich um die Vögel – kümmert er sich (nicht) um mich?

  1. Ela

    So gesehen bräuchten wir alle ein endloses Leben ohne leidvolle Erfahrungen….doch so ist die Welt nicht,wir leben in vergänglichen Körpern…es kommt doch gerade darauf an,auch in schlechten Zeiten den Mut nicht zu verlieren. Hier wird als Beispiel immer wieder Hiob angeführt. Und wir dürfen auch nicht vergessen,WIE GUT es uns geht-wir leben im Frieden (Das Wunder Europa), haben medizinische Versorgung,ein soziales Netz….

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  2. Jesus-Punk

    An das Gute gewöhnt man sich schnell und dann isses nichts besonderes mehr einen vollen Kühlschrank zu haben, ein Dach über den Kopf und jederzeit zum Arzt rennen zu können. Gelbe Seiten = Seiten sind voller Ärzte, die Qual der Wahl. Und doch wird so oft gemeckert, Deutschland halt.

    Aber es geht vielleicht etwas weg vom Thema. Wie spüre ich, dass Gott sich um micht kümmert?

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  3. Janet

    Und dennoch sterben Menschen qualvoll an Krebs und anderen Krankheiten,dennoch verlieren Eltern ihre geliebten Kinder durch Unfall ( habe eins meiner Kinder dadurch verloren) oder grausamen Mord…es ist sehr sehr schwer in solch einem Leid an die so große liebe Gottes zu glauben und ich kann’s auch nicht mehr hören,das Satan dran schuld ist…Gott ist allmächtig,warum zeigt er seine Allmacht nicht ??? Mein Kind war unschuldig und musste dennoch schrecklich sterben…ich will an Gott und seine Liebe glauben,nur fällt dies mir unter diesen Umständen sehr schwer :,(

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  4. Jesus-Punk

    Danke Sven. Wer issn das? Ich denke es ist zu hm “theoretisch” – ich weiß es aber nicht genau. Alles soweit richtig, was der Mann da erzählt. Nur, wenn mein Vater oder wer auch immer gerade grausam am Krebs gestorben ist… ist das zu “trocken”, zuviel “Bibelgesülze” (nicht böse gemeint). Ich denke persönliche Erfahrungen sind da für die Leute hilfreicher.

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  5. Jesus-Punk

    Hey Janet… das tut mir sehr leid. Traurig, Schrecklich, Unnötig! Ich denke auf manche Fragen werden wir einfach keine Antwort finden – wir können nur Vermutungen anstellen, aber die bringen uns ja eigentlich auch nicht weiter.

    Warum zeigt Gott seine Allmacht nicht, fragst Du. Tschja, vielleicht weil wir hier auf der Erde leben, wo es leider, leider Unfälle, Krankheit oder grausame Verbrecher gibt – wir leben nicht im Paradis.

    Und solange das so ist, sollten wir zusammensein und uns gegenseitig stärken, ermutigen und trösten.

    Ich wünsche Dir ganz viel Liebe und bete für Dich Janet!

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  6. Janet

    Sven kann man immer alles auf Satan schieben wenn’s nicht erhört wird,wenn alles schief läuft? Ich liebe meine Kinder und würde alles dafür tun um jegliches Unheil von ihnen abzuwenden,aber leider steht es nicht in meiner Macht…jedoch Gott hat oder hätte diese Macht…deswegen ist es wohl schwierig für Menschen,die großes Leid erfahren mussten, an Gottes große Liebe und Barmherzigkeit zu glauben…ich will es,jedoch fällt es mir wie gesagt sehr schwer!

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  7. Karina

    Hallo Mandy,
    seid einiger Zeit beziehe ich auch dein Seelen-Futter und erfreue mich doch jedes mal daran. Mal muß ich schmunzeln, mal bin ich erstaunt, mal regt es mich zum Nachdenken an, mal erbaut es mich und manchmal nehme ich es einfach nur war. Darüber ärgern konnte ich mich noch nie. :-)
    Zum heutigen, möchte ich etwas dazu sagen. Ich verstehe sehr gut, wenn Menschen sich verlassen fühlen und Gottes Hilfe nicht sehen. Was mich aber traurig macht sind die Aggressionen die in diesen vier Rückmeldungen waren.
    Klar, wenn man gerade betroffen ist, ist es oft schwer das Gute zu erkennen oder zu sehen. Auch ist es oft schwer positiv zu denken. Doch liegt meiner Meinung dennoch vieles an einem selbst. An der eigenen Persönlichkeit und auch an dem wie ich mit Dingen umgehe. Vielleicht auch etwas an meiner persönlichen Beziehung zu Gott.
    Aus eigener Erfahrung muss und kann ich sagen und das echt aus vollem Herzen, Gott ist da und ja er sorgt für mich!
    Ich bin  41 Jahre und bin seit meinem 14. Lebensjahr eine überzeugte Christin. Ich habe in meinem Leben sehr viel erlebt. Viel Negatives und viel Positives. Sehr viele tiefe Täler und auch so einige sonnige Höhen. Auch im Augenblick bin ich eigentlich in einem Tal und dennoch erlebe ich in diesem Tal die Liebe und Fürsorge Gottes jeden Tag aufs neue.
    Ich vermute mal, diese vier Menschen die so negativ schrieben, erleben das auch. Die Frage ist will ich das sehen? Bin ich noch offen die Dinge die Gott mir zukommen lässt zu erkennen? Oder bin ich nur voll Groll und Kummer und Wut weil es nicht so läuft wie ich es gerne hätte und weil Gott die Gebete nicht so beantwortet wie ich es gerne hätte? Gott ist kein Wunschautomat und er ändert Situationen auch nicht immer auf Knopfdruck. Doch er hört die Gebete gewiss und er reagiert auch ganz gewiss. Ich würde mir wünschen das diese Menschen die so viel über Gottesabwesenheit schimpfen mal darüber nachdenken wie sie denn die Zeit geschafft haben bis her? Wer ist es der sie durchgetragen hat, ihnen die Kraft gibt für jeden neuen Tag? Oder, dass sie die Menschen sehen die ihnen mal ein gutes Wort zusprachen die sie unterstützten und die vielleicht mal eine helfende Hand boten.
    Nun, würden sie vielleicht sagen, hm, es ist leicht geredet wenn man nicht betroffen ist. Klug daherreden und Ratschläge geben kann jeder. Das stimmt. Und ich möchte auch keine Ratschläge geben, doch ich möchte von meiner Erfahrung berichten, denn ich bin betroffen und das auf vielerlei Weise.
    Abgesehen davon, dass meine Mama sehr krank ist und immer ein neuer Schlag über sie reinbricht und ich für sie da sein muss, bin ich auch selber sehr krank. Ich lebe seit 7 Jahren nur noch mit Schmerzen, Tag für Tag. Ich kann auch meine normale alltäglich Arbeit nur noch mit Mühe schaffen. Ich habe eine sehr ausgeprägte Endometriose. Nach zwei Operationen versagte mein Lymphsystem. Ich habe ein ausgeprägtes Lipo-Lymphödem.  Dann kam noch die Fibromyalgie dazu, die mir  fast unerträgliche Schmerzen beschert. Zudem leide ich noch unter Allergien( es gibt kaum etwas, was worauf ich nicht allergisch reagiere) und dann noch Allergisches Asthma. Also habe ich auch meine Mama und auch mich. Dazu kam vor einem halben Jahr mein Onkel. Er hatte einen Schlaganfall und Herzinfarkt und der Schlaganfall ließ ihn fast erblinden. Da er keine Familie hat musste jemand die Verantwortung übernehmen. Da niemand da war, war das dann ich. In dieser Zeit verlor mein Mann auch seinen Arbeitsplatz und bei uns in der Region ist es leider nicht sehr einfach was zu finden. Zudem hat er schon zwei schwere Bandscheibenvorfälle gehabt und kann nicht jede Arbeit machen. Wir haben drei Kinder die auch versorgt werden müssen und die auch mal einen Wunsch äußern. Leider können wir ihnen kaum einen erfüllen. Und dennoch…..dennoch bei dem was alles bei uns los ist, kann ich von Herzen sagen, dass ich es jeden 'Tag neu erlebe wie Jesus und durch trägt. Es gibt nette Menschen die ein liebes Wort für uns haben, es gibt Menschen die nach uns fragen. Vor allem aber erlebe ich täglich neu die Kraft die ich bekomme. Neben meinen täglichen Aufgaben bin ich noch in unserer Gemeinte als Mitarbeiterin tätig. Von Gottesdienstgestaltung über Predigt bis hin zur Verantwortung im Gemeinderat. Oft sehe ich die vielen Dinge wie einen Berg. Manchmal denke ich, es geht nicht weiter. Oft hatte ich auch Tage wo ich mit Gott Rang im Gebet und ihn anflehte einzugreifen. Gerade wenn so viele Arzttermine oder Behördengänge sein müssen und man meint die ganze Welt ist gegen einen. Gerade dann wenn man es vor Schmerzen nicht mehr aushält und dennoch alles geschafft werden muss.
    Gott nam mir das aalles nicht weg. Doch genau da merke ich wie Gott Kraft schenkt. Immer nur für den nächsten Schritt. Warum er alles zulässt, weiß ich nicht. Doch ich kann sagen, man reift daran. Das Vertrauen zu sagen: ER trägt durch, ist gewachsen und die Dankbarkeit über alles schon geschaffte auch. Ich könnte noch viel erzählen. Ich könnte ein Buch schreiben über die Dinge die ich erlebte. Das beschriebene ist nur ein kleiner Auszug aus dem Ganzen. Ich möchte wirklich jeden ermutigen, Gott beim Wort zu nehmen. Er hält sein Versprechen. Wenn er sagt: Ich sorge für dich! Dann tut er das auch. Doch wir müssen dem aich vertrauen. So wie ein Kind den Eltern vertraut. Für ein Kind steht es außer Zweifel das Mama und Papa alles kann. Es weiß auch, Mama und Papa sorgen für mich. Wir geben unseren Kindern auch nicht alles was sie sich wünschen, nur das was wir meinen es tut ihnen gut. Und wir geben es auch nicht alles in voraus, sondern alles zu seiner Zeit. So wünsche ich mir unsere Gottesbeziehungen. Ein Vertrauen in den Vater, dass er für uns sorgt. Dass ER alles im Blick hat und durchträgt.
    Ich wünsche auch dir, liebe Mandy, lass dich nicht entmutigen. Man wird es auch nie allen Recht manchen können. Das einzige was aber möglich ist, ist das Gebet, für genau diese Menschen die Gottes Güte nicht mehr sehen können. Es ist wirklich Ein Geschenk und Gnade wenn man es kann. Doch Gott lässt sich bitten und er gibt gerne. Doch er drängt sich nicht auf. Er gibt da wo er gebeten wird. Diese Erfahrung wünsche ich jeden Tag aufs neue, jedem von uns.
    Ich wünsche dir weiterhin Gottes Segen für alles was du tust.
    Jesus mit dir.
    Deine Karina.

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    1. merinosheep

      Hey Karina, Danke für Dein Mit-Teilen!  Vertrauen kann man auch erlernen. Ist ein Wagnis. Ein sehr lohnendes. Weil, Du kannst schon von Deinem Erfahrungsschatz  leben , an uns weitergeben, Dich an Gottes Güte erinnern . Stand auch mal hier iwann im Blog: Glauben/ Vetrauen ist wie Schwimmen. Das lernt man auch erst im Wasser bzw beim Reinspringen (sinngemäß). Und : Dein Bild mit der Eltern-Kind-Beziehung ist auch sehr schön. Danke dafür.  GOTT segne  Dich weiter! merino

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    2. Maria

      Na ja , die Leute schreiben halt immer ,klar machen die meisten viel durch und es geht nicht darum was wir durchmachen, sondern wie Gott uns dabei hilft.hab ich alles kapiert.nur ich mach auch entsetzlich harte Zeiten durch ,aber ich fühle mich nicht geborgen, nicht getragen, nicht getröstet,nicht geholfen,
      Ich fühl mich einsam , kraftlos ,fertig,verzweifelt,alleine.
      Genau das wovon viele Christen schwärmen,nämlich das getragen sein von Gott kenne ich nicht.
      Ich bekomme von Gott nur ganz ganz selten eine ,,Rückmeldung,,.

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      1. Fabian

        Hallo Maria,

        ja das kenne ich. Ich persönlich wünschte mir auch so sehr, dass es Gott da draußen gibt. Ich weiß nicht warum ich da noch Hoffnung drauf habe, kann mir nicht erklären ob es nur einfach daran liegt, dass man diese Geschichten hört. Oft hoffe ich einfach nur, dass es das Gefühl ist, dass Gott tatsächlich da ist. Aber gerade im Moment habe ich das Gefühl nur ein schwarzer Fleck auf diesem Planeten zu sein. Zensiert, nicht Sichtbar. Es wäre unendlich schön, wenn jeder das erleben könnte, sich nicht mehr fragen müsste ist es wahr oder eine Erfindung. Ja es gibt manchmal Dinge, von denen ich glaube das das jetzt doch nicht einfach so passiert sein kann. Nur verschwindet das Gefühl auch immer so schnell und wird durch den nächsten Niederschlag ersetzt. Ich kann Dich echt gut verstehen und ich weiß noch nicht einmal warum ich Dir das schreiben mag. Bleib einfach noch dran, ich hab auch noch nicht aufgegeben. Vielleicht findet sich ja hier jemand, mit besserem Draht “nach oben” der Gott erzählen mag, dass es Menschen wie Dich und mich gibt. Ich wünsche Dir von Herzen alles erdenklich Gute!!

        Viele liebe Grüße
        Fabian

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        1. Josef Sefton

          Fabian, das ist sehr gut was du schreibst.

          Gott gibt’s, aber er will dass seine Schöpfung ihn von ganzem Herzen sucht. Das ist keine leichte Sache darum sind deine Worte zu Maria sehr ermutigend.

          Ja Maria, bleib noch dran und lies die Bibel sogar regelmäßiger und emsiger, dann machst du bestimmt Fortschritt.

          Es ist schön Fabian, dass du nicht aufgibst. Bleib beim Bibelstudium, denn wenn du aufrichtig bist wirst du bestimmt Fortschritt machen! Und dein Fortschritt merke ich schon!
          Alles Gute und sei gesegnet.

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  8. Romy

    Die frage ist auch immer: Warum sollte Gott denn seien Allmacht zeigen, wenn Menschen sich einenDreck um ihn scheren und dann in der großen Not IHN anklagen?! Das ist so, als würde ich im Leben nix von ihm wissen wollen, alle guten Sachen auf Zufall oder eigene leistung schieben und wenn es mal nicht so läuft, muss Gott herhalten.
    Fragt ihr euch denn nicht, ob Gott nicht die ganze Zeit um euer Herz kämpft und eure Aufmerksamkeit vielleicht gewinnen will? Vielleicht will er ja einiges verhindern, aber wenn ihm niemand zuhört?
    Ich finde es unfair, wenn Gott immer alles zugeschoben wird, was schlechtes in der Welt passiert, obwohl man vielleicht selbst dran Schuld ist (also jetzt besonders im zwischenmenschlichen Berech gemeint und nicht auf Unfälle oder so). Warum gehen denn Beziehungen auseinander? Sind wir Menschen nicht selbst dafür verantwortlich, das Beste dem anderen zu wollen und nicht Gott? Wenn ich Christ bin und denke, Gott kümemrt sich allein um meine Ehe und ich kann mit meinem Mann ugmehen wie ich will, dann geht das auch den bach runter! Gott hat uns ja auch verantwortung gegeben und einen Verstand, dass wir ihn benutzen.
    ich glaube, Gott greift sher wohl in diese Welt ein, aber 1. fragen zu wenig Menschen nach seinem Willen und machen es sich zu einfach das Schlechte einfach ihm in die Schuhe zu schieben und 2. verhindert er sicher ganz viel schlimmes, aber wir bekommen es nicht mit. und wenn er einfach mal die Dinge so laufen lässt, die wir machen, dann is er plötzlich an unseren Entscheidungen Schuld, eigenartig, oder?
    Für mich heißt "Gott versorgt mich" auch, dass er mir beisteht und mir das gibt, was ich im leben brauche – was für uns schon selbstverständlich ist und nicht, dass er alles Leid verhindert oder so!

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  9. Sven

    mmmh… knifflige Frage, ich denke es war einfach der falsche Impuls… Ich für meinen Teil bete grad wenns mir richtig beschissen geht eben zu Gott, aber nicht nur dann. Ich lasse fiesen Gedanken einfach keinen Raum @Janet.

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  10. Andreas

    Vor fast 4 Wochen ging es mir nicht gut, ich hatte gesundheitlich einiges durchzumachen, ( das ist teilweise noch so), wo ich mit meinem Liebenden Vater haderte, wenn er mich so liebt, könnte er mir das doch ersparen. In mein Fragen und Warten, was er tun würde, kam das Seelenfutter für den 18. April, ich gebe hier den Text noch mal wieder:

    SEI BEREIT

    Nicht weit von seinen Jüngern entfernt kniete Jesus nieder und betete:
    “Vater, wenn es möglich ist, bewahre mich vor diesem Leiden.
    Aber nicht was ich will, sondern was du willst, soll geschehen.”

    Lukas 22, 41 – 42

    Stell Dir mal vor Jesus hätte alles was er so getan hat,
    all die Heilungen und Wunder, nur widerwillig gemacht…
    weil sein Vater das eben so wollte.

    Ich glaube, dann wäre seine Mission gescheitert…
    denn dazu gehörte auch, dass er es von sich aus tat,
    aus Liebe zu den Menschen und aus Gehorsam zu seinem Papa.

    Vielleicht willst Du auch Wunder vollbringen und fette Sachen
    für Gott durchziehen, aber dann sei auch bereit, alles zu geben!

    Sei bereit, jeden Tag zu beten:
    “Dein Wille, nicht mein Wille… geschehe!”

    Dann bist Du das Gefäß, was Gott füllen kann!

    Sei fett gesegnet Andreas!

    Als ich das Las, wurde mir wieder ganz neu bewußt, was mein Liebender Vater schon getan hat, wie Jesus für mich gelitten hat und das Kreuz auf sich nahm.
    Wir sind gern Nachfolger, wenn alles eitel Sonnenschein ist. In Situationen des Leids – und davor sind auch Christen in dieser Welt nicht gefeit- schwindet unser Vertrauen so schnell, obwohl er, genau wie er es verspricht, immer bei uns ist. Er wird trösten, tragen und vielleicht auch heilen . Vertrauen wir seiner Gnade und Liebe? Ich meinte in diesem Monent Gott sagen zu müssen, was er für mich zu tun hätte, dabei hat er schon weitaus mehr für mich getan und hält mich weiter in seiner Hand, aus der mich nichts und niemand herausreißen kann.

    Danke, für dieses mutmachende Wort zu rechten Zeit, Gott wollte Dich gebrauchen um unter anderen mit die treffend Antwort zu geben. Ich habe dies einigen in der Gemeinde berichtet und will es hier auch Dir und den Mitlesern sagen.

    Denen, die das heutige Seelenfutter in den “falschen Hals” bekommen haben, möchte ich Mut machen: teilt Eure Frustration, Wut, Enttäuschung nicht nur mit Mandy, sondern vor allem mit Jesus und seid offen und gespannt für das, was er für Euch antwortet oder verändert…

    Antworten
  11. Jesus-Punk

    Sehr gut Andreas!

    Ich glaube Du hast die richtige Einstellung dazu, es steckt die Frage nach dem “wozu?” dahinter und nicht immer die nach dem “Warum bin ich so krank?” – Es ist wichtig zu überlegen, was kann ich TROTZ dieser miesen Umstände dazu beitragen, dass es mir besser geht?

    “teilt Eure Frustration, Wut, Enttäuschung nicht nur mit Mandy, sondern vor allem mit Jesus”

    Tip, Top! ;-)

    Antworten
  12. Jesus-Punk

    Janet zu Deiner Frage:

    “Kann man immer alles auf Satan schieben wenn’s nicht erhört wird, wenn alles schief läuft?”

    Auch wenn Du Sven gefragt hast, ich will Dir meine Gedanken dazu mitteilen:

    Ich denke man muß unterscheiden… es gibt Scheiße, die passiert… weil wir schlicht und einfach selbst schuld sind:

    Wenn ich mich besoffen ins Auto setze, wenn ich bei rot über die Straße laufe, wenn ich rauche wie ein Schlot… da brauch ich mich letzendlich nicht zu wundern, wenn ich dann die Konzequenzen wie Unfall oder Krebs tragen muß.

    Wie sieht es aus mit dem Kind, was misshandelt wird? Was als kleines Kind an einer schrecklichen Krankheit stirbt? Warum wird die Frau überfahren, die doch erst Mutter wurde… und die bei grün über die Straße ging?

    Da hört es auf, dass können wir nicht mit dem Verstand erklären und stehen ratlos daneben. Stellen wilde Vermutungen an…

    Sollen wir das einfach auf Satan schieben, die alte Stinkebacke?

    Nun, ich glaube zum größten Teil ist er Schuld. Auch wenn diese Antwort recht einfach erscheint…. Wenn man sich Jesus in der Bibel mal anschaut, der hat soviel aus Liebe getan, er macht zig Aussagen wie lieb er uns hat und wie er sich um uns sorgt usw. es paßt nicht zu seinem Wesen uns dann so nen Elend an die Backe zu bauen. Zu dem Wesen zum Satan allerdings schon.

    Ich glaube Gott verursacht das alles nicht, aber er lässt es zu. Wie leider auch, dass Dein Kind starb… warum? Ich weiß es nicht Janet.

    Aber ich glaube daran, dass Gott aus allem Scheiß der passiert… etwas Gutes machen kann!

    Wer weiß… vielleicht kannst Du irgendwann Menschen ermutigen, die auch ein Kind verloren haben.

    Klar… klingt alles irgendwie so larifari… aber immerhin ist es eine Vermutung, die mit dem was ich über Gott weiß übereinstimmt.

    Ich glaube er freut sich mit uns, aber er weint auch ganz oft mit uns…. während wir damit beschäftigt sind auf ihn zu schimpfen.

    Ich wünsch dir alles Liebe!

    Antworten
  13. Marianne

    Hallo, ich fand das Seelenfutter gar nicht zum Aufregen. Das sagt doch nur aus, dass wir uns über alltäglichen Dinge nicht zuviel aufregen sollen, weil Gott schon für uns sorgt, wenn wir ihn drum bitten und wenn wir unser Leben ihm anvertrauen.

    Wir sollen uns auch an nichts in diesem Leben hängen, auch nicht an Gesundheit, Sicherheit und was es sonst noch so alles gibt, denn unser Lebensziel ist ein anderes.

    Wenn man alles Böse, Schrecklich abziehen könnte auf dieser Welt, das wir Menschen selber schuld sind, dann blieben immer noch die Naturkatastrophen, die nicht durch Umweltgifte erzeugt sind, übrig. Dann bliebe das Sterben und der Tod übrig. Und eben daran sollen wir uns auch nicht hängen, ans irdische Leben.

    Janet, und wenn dann noch übrig bliebe, warum Kinder, die doch unschuldig sind, grausam sterben müssen, dann kapiere ich das auch nicht, es bleibt einfach stehen als entsetzlich und unerträglich.

    Dann geht es schon in Richtung Zumutung, Gott doch immer weiter zu vertrauen.

    Und trotzdem, weil ich Gott vertraue, bin ich überzeugt, dass wir hier auf Erden in so einem entsetzlichen Moment nur einen grauenhaften verzerrten Ausschnitt vom Ganzen sehen. Der Schleier vor unseren Augen wird sich eines Tages öffnen und dann sehen wir alles. Vielleicht sehen wir dann so etwas wie zum Beispiel, dass ZEIT eine menschliche Illusion war, um uns als Menschen lernen zu lassen und dass im selben Moment, wo ein Kind grauenhaft stirbt, es schon gerettet und geheilt ist.

    Damit möchte ich nichts bagatellisieren, bitte nicht falsch verstehen, ich hatte auch in meinem Leben schreckliche Verluste.

    Antworten
  14. Antje

    Mir geht es wie Marianne für mich ist der Vers kein Aufreger sondern für mich hat er was total tröstendes zu wissen das es immer und in jeder Situation jemanden gibt der sich um mich kümmert. Ich hab manchmal auch gedacht wie soll es weiter gehen aber irgendwie sich dann immer wieder alles geregelt auch nicht immer so wie ich es gedacht habe, aber das hat Gott uns auch nie versprochen. Es gibt Dinge wo wir nie eine Antwort drauf bekommen werden und dazu gehören sicher Krankheit und Tod. Aber ich weiß das Gott mir immer nah ist, nicht nur bei Sonnenschein sondern ich weiß das Gott mich auch durch die stärkste Gewitterfront führt und das ist für mich ein unglaubliches Gefühl. Gerade dann wenn ich selbst denke aus dem Nest gefallen zu sein, weiß ich doch das da eine Hand ist die mich auffängt.

    Antworten
  15. Antje

    Auch mit den alltäglichen Dingen hat Marianne das meiner Meinung nach gut ausgedrückt. Ich sehe das genauso bin aber auch dankbar und zufrieden mit dem was ich habe und ich glaube das haben viele Menschen verlernt. Jeder will immer mehr, ein Haus reicht nicht mehr und das geht beim Auto, Urlaub ect weiter. Nur vergessen viele dass das alles Vergänglich ist und sie nix mit nehmen können. Mich beruhigt dieser Gedanke in dieser Konsum gesteuerten zeit. Es gibt wichtigerers und dazu gehört für mich auch liebe und Menschlichkeit. Janet du hast sicher das schlimmste erfahren müssen das eine Mutter erleben muss, da darf man sicher nach dem wieso und weshalb fragen. Ich wünsche dir das Gott dir eine tröstende Antwort zur rechten zeit gibt und du wieder die kraft findest dich mit ihm neu auf den Weg zu machen. Gott segne dich …

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  16. Christin

    ZU den dritten Argument kann ich nur sagen,dass derjenige wohl nicht weiß WARUM du Gekreuz(siegt) gegründet hast hast.Vielleicht würde er dann anders denken.Für uns ist die Entscheidung aus den Leid,gehen wir nun in die Richtung der Bitterkeit oder der Hoffnung,wo Gott ist.Ich persönlich habe auch sehr viel Leid erlebt,aber auch immer das Gott sich um mich gekümmert hat,wenn ich es zugelassen habe.

    Antworten
  17. Christin

    @ janet neubert: Ich rate dir mal die Lydia zu lesen.Dort stehen echt krasse und ermutigende Erfahrungsberichte drin.In der neuen Lydia erzählt sogar eine Mutter genau das,was du erlebt hast.sie hat ihr Kind auf eine grausame Art verloren.Es wurde ermordet und missbraucht.Sie schreibt,wie sie es mit Gott geschafft hat.Vielleicht ermutigt dich das.Ich wünsche dir alles Liebe:http://www.lydia.net

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  18. Luise

    Wenn es um Leiden und Schmerz geht, finde ich das Beispiel von Hiob echt krass: Er hatte seine  gesamte Familie verloren, seine Frau ließ ihn fallen, er hatte keinen Besitz mehr. Und er hat sich einen unglaublichen Kopf gemacht, obwohl Gott die ganze Zeit da war! Aber wenn es uns so schlecht geht, blenden wir Ihn öfters aus unserer Wahrnehmung aus. Wir denken, er müsse uns von allem Schmerz bewahren, dabei hat sich sogar Jesus – Gottes Sohn! – das Leiden nicht erspart. Gott hilft uns in unserer Not, aber er lässt uns kein durchweg fröhliches Leben führen.

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  19. Simon

    Um das zu sehen, hat es auch was mit der eigenen Einstellung zu tun. "Nicht Gott erklären wie groß unsere Probleme sind, aber unseren Problemen erklären wie groß unser Gott ist!!" Hilft mir um die Perspektive zu wechseln.

    Antworten
  20. VisualKex

    Ich habe glücklicherweise die Erfahrung gemacht, dass umso weniger Gott mir egal war, desto weniger schien auch ich ihm egal zu sein. Es ist irgendwo ein Ding der Gegenseitigkeit. Wenn wir Gott in unserem Leben wirken lassen wollen, müssen wir auch bereit sein, auf ihn einzugehen. 

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  21. Sönke

    Ja dieses Bibelzitat erhitzt immer wieder die Gemüter. Doch Jesus hat doch das wahres gesagt mit diesem Gleichnis. Egal wie schlecht es uns geht. Gott ist doch immer für uns da so sehe ich das. Ich finde es schon als Zeichen von oben, dass dieses Seelenfutter an dem Tag kommt an dem ich weiss, dass ich meine Kündigung bekommen werde. Auch wenn ich nicht mehr arbeiten “darf” Gott wird trotzdem für mich sorgen.

    Antworten
  22. Olli

    Christ sein heißt nicht bewahrt zu sein vor allem, was im Leben so passiert, sondern anders damit umgehen. Ich hab verloren, entbehrt, vermisst, aber auch getanzt, gesungen, mich gefreut, gelebt.Und irgendwann geh ich ins Grab. Die Vögel, die versorgt sind, holt auch manchmal die Katze. Nicht ein einziges Mal verspricht uns Gott einen Rosengarten, der ist mit dem Rauswurf aus dem Paradies erledigt. Aber es gibt Hoffnung, eines Tages werden im Himmel alle Tränen abgewischt, und der einzige Preis dafür, den Gott will, ist dass wir Jesus nachfolgen, ihm unsere paar armseligen Jahre auf diesem noch armseligeren Planeten geben. Wir müssen endlich aufhören, unser Herz an Vergänglichkeiten zu hängen. So weh es tut, es gibt nix, das bleibt, außer eben Jesus, und wer an ihm hängt und nicht am weltlichen, der lebt ewig. Krass, war aber auch nicht meine Idee.

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  23. Bernd Zündorf

    Ich kann diejenigen, die in schwierigen Situationen einfach nur verzweifelt sind und bei dem heutigen Seelen-Futter in die Luft gehen, gut verstehen. Auch ich kenne solche Probleme. Ich bin seit Jahren arbeitslos, und ich habe manches Mal gedacht, ich kann nicht mehr. Einen neuen Arbeitsplatz habe ich nicht bekommen. Aber trotz allem habe ich im Rückblick immer wieder erlebt, wie Gott mich doch wieder durchgetragen hat. Aber wenn man mir in meinen schlechten Zeiten diesen  Bibelvers gesagt hätte, dann hätte ich wahrscheinlich nur geschimpft, dass ich diese Versorgung gerade nicht erlebe.
    Aber das, was ich da fühlte, stimmte nicht so recht mit der Realität überein. Mal war ein Briefumschlag mit Geld im Briefkasten, wenn wir gerade gar nichts mehr hatten, mal haben wir ungefragt Lebensmittel geschenkt bekommen, wenn der Kühlschrank total leer war (und das bei zwei Kindern). Und mittlerweile gibt es auch neue berufliche Perspektiven für mich.
    Allen, die jetzt gerade in einem tiefen Tal sitzen, wünsche ich, dass sie bald dort heraus kommen.

    Antworten
  24. Danililie

    Hallo,
    nach jeder Menge Leid (Trennung, Scheidung, schwere Krankheit, Alleinerziehend), dachte auch ich, Gott hätte mich verlassen! Nur eines Tages viel es mir wie Schuppen vor den Augen: Gott hat mich NIE verlassen!!! Er stand mir immer bei und hat mich getragen! Gott will nicht, dass wir leiden oder jämmerlich zu Grunde gehen. Das liegt auch gar nicht in seiner Hand! Er steht uns Christen bei. Trägt uns, leidet mit uns. Du musst nur die Tür öffnen und ihn in dein Leben herein lassen. Denn nicht er tritt einfach so, ungefragt in dein Leben, nein DU musst ihm dein Leben anvertrauen und dann sorgt er für dich. Ob du ein Vogel, oder ein Mensch bist. Bitte ihn und er ist da!
    Ich finde das heutige Seelenfutter toll. Und es zeigt mir, dass unser König auch für die Tiere da ist. Danke!

     

    Antworten
  25. Daniela

    Hallo,
    nach jeder Menge Leid (Trennung, Scheidung, schwere Krankheit, Alleinerziehend), dachte auch ich, Gott hätte mich verlassen! Nur eines Tages viel es mir wie Schuppen vor den Augen: Gott hat mich NIE verlassen!!! Er stand mir immer bei und hat mich getragen! Gott will nicht, dass wir leiden oder jämmerlich zu Grunde gehen. Das liegt auch gar nicht in seiner Hand! Er steht uns Christen bei. Trägt uns, leidet mit uns. Du musst nur die Tür öffnen und ihn in dein Leben herein lassen. Denn nicht er tritt einfach so, ungefragt in dein Leben, nein DU musst ihm dein Leben anvertrauen und dann sorgt er für dich. Ob du ein Vogel, oder ein Mensch bist. Bitte ihn und er ist da!
    Ich finde das heutige Seelenfutter toll. Und es zeigt mir, dass unser König auch für die Tiere da ist. Danke!

    Antworten
  26. Jürgen

    ich verstehe sehr genau,was in menschen vorgeht,wenn etwas schreckliches passiert!!-man ist total von der rolle,enttäuscht,wütend,leer,hilflos,fühlt sich im stich und allein gelassen,stellt sich viele vorwurfsvolle fragen:wieso gerade ich,wieso wir??….,es istoft so,das man glaubt,endlos tief zu versinken,man ist anklagend–auch und gerade gegen Gott…….so ging es mir,als meine frau mit 44 nach einer sehr qualvollen krankheit an einem hirntumor starb!……..für mich und unsere kinder schien die welt unterzugehen…..ja!!!,ich wollte meinem leben ein ende setzen!!!,so fertig war ich vor einigen jahren…….da trat Gott in wunderbarer weise in erscheinung!…….er schickte uns 2 engel in menschengestalt!!!……wovon ich nicht ahnte,woher die beiden von unserem leid erfahren haben???…..sie waren einfach DA!!!……da war trost,mitgefühl,hilfe,unterstützung,wärme,………ich fühlte mich plötzlich aufgefangen(von wem auch immer!!)….damals war ich kein christ!!!!,wollte und kannte ihn nicht!!!…….aber Er schickt uns hilfe!!…warum??uns??…..ich müßte noch vielmehr schreiben!, nur soviel:……..im nachhinein habe ich verstanden,Seine Liebe gespürt,Seine Gegenwart,Seinen Trost,Seine Fürsorge(….sorgt euch nicht……);…..als ehemaliger attheist hat mich Sein Wirken überzeugt;ich weiß heute noch nicht,wie es möglich war,wildfremde menschen zu uns zu schicken?!……aber ich GLAUBE,daß es diesen liebenden Vater im Himmel gibt!!……daran halte ich bis heute und bis zu Seinem Wiederkommen fest!!!!……so ungewöhnlich das auch klingen mag, Gott hat mich verändert(um 180 Grad!!!),…..und jetzt weiß ich, daß es meiner frau bei Ihm im Himmel gut geht, denn sie war christ und ich war immer dagegen!!!……ja!!der Herr hat mich verändert und ich habe Buße getan und um Vergebung gefleht(wegen der aufkommenden schuldgefühle!)……Er hat mir vergeben und mir Seinen Frieden ins herz gelegt!!!,…….dafür rühme und preise ich Ihn!!!!…..Gott schreibt auf unterschiedliche weise Heilsgeschichte mit jedem von uns!!!…….ich bete für all diejenigen,die ganz besonders die Nähe von Jesus brauchen!!!….bitte sucht Ihn!!,ER läßt sich finden!!garantiert!!……mich hat Er auch gefunden!!Gottes Segen allen teilnehmern!!!

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  27. Wolfgang

    Es ist die Wahrheit – Gott sorgt sich um mich !!!
    In dem Bibelvers geht es um Versorgung, nicht um Krankheit oder sonstigen Leid.

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  28. Janet

    Ich wollte nur noch kurz klarstellen,das ich es nicht sooo schlimm fand was heute im seelenfutter drin stand,ich wollte nur aufweisen,das es manchem Menschen schwer fällt,manch geschriebenem Bibelvers zu Glauben und für sich anzunehmen…ich danke allen,die mir hier Mut machen und für mich beten,ich hoffe meinem kleinen Schatz geht es gut dort wo er jetzt ist und das sich mein Leben irgendwann wieder in normale,nein, in Gottes Bahnen lenkt…. <3

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  29. Sonja

    Ich hätte allen Grund zu sagen, dass Gott sich nicht um mich kümmert. Aber mittlerweile muss ich sagen, ich hatte allen Grund zu sagen. Ich wurde als Kind geschlagen, missbraucht, kämpfte lange gegen Depressionen. Als es endlich aufwärts ging, geriet ich in eine Sekte, erlitt eine Fehlgeburt, durch die Sekte wurden wir finanziell total ruiniert. Als wir ausstiegen, bekam ich eine behinderte Tochter. Mein leiblicher Vater will nichts mehr von mir wissen, obwohl ich x Versöhnungsversuche gemacht habe. Wenn ich so zurückschaue, dann könnt ich den Kopf in den Sand stecken, aber ehrlich gesagt geht es mir so gut wie noch nie. Immer mal wieder habe ich gehadert mit Gott, aber meine Erfahrung ist die: Gott lässt nie los und wenn wir lernen auf IHN zu vertrauen, dann klappt es. Die Vögel habe keine andere Möglichkeit  als sich voll auf Gott zu verlassen. Sie können nicht mal schnell ins Einkaufszentrum rennen oder wenn kein Geld da ist, einen Kredit aufnehmen. Sie müssen mit dem auskommen, was da ist. Und genau das müssen wir auch lernen. Mit dem auskommen und zufrieden sein, was Gott uns gegeben hat. Hey, ich hab einen super Mann, ich hab neben der behinderten Tochter zwei gesunde Buben, Gott hat meinem Mann wieder eine gute Arbeit geschenkt, ich hab ein Zuhause etc. Ich glaube, es hat viel mit dem Blickwinkel zu tun, wie man sein Leben betrachtet. Das wird uns zufrieden oder eben unzufrieden machen. Der Schlüssel für ein zufriedenes Leben liegt in der Dankbarkeit.

    Lieben Segensgruss, Sonja

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    1. merinosheep

      Super, Sonja! Dein Kommentar  trifft es wahrlich. Die Dankbarkeit und das Vertrauen lernen von den Vögeln. LG

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    2. Mandy Artikelautor

      Hey Sonja – Du hast ein sehr dankbares Herz!

      Ich bin froh, dass Deine Kinder – besonders Deine Tochter – Dich als Mama haben darf!

       

      Gott segne Dich!

      Antworten
  30. merinosheep

    Hallo Diogenes,
    Die Frage nach dem Leid  ist sooo alt schon. Theodizee. Und weder Du noch Mandy noch xy wird sie knacken können.  Unser Wissen ist Stückwerk. Der Eine kommt näher dran, oder will sagen, dringt tiefer vor.  Zählt das jedoch wirklich?  In der Bibel steht, den  Unmündigen ist´s offenbart. Möglicherweise, weil die Klugen (Weltschäue) sich überheben  und selbst GOTT sein wollen. Ich denke nicht  so, nach dem Motto der ausgleichenden Gerechtigkeit: alle Armen, Kranken, Beschränkten kommen in den Himmel und die Reichen und Gesunden eben nicht.  Das ist Schwarzweiß/dualistisch, menschlich.  GOTT schaut ins Herz eines jeden Menschen und ER will , dass alle IHN erkennen, gerettet werden und das Leben in Fülle haben können.  Wir sind auf IHN hin geschaffen. ER ist die Quelle. Alle Anderen nur Zisternen-> Materielles, "mein  genialer Verstand", andere Menschen, etc pp.  Auf die Erfahrung kommt es an. GOTT ist  (zwar einerseits fern, da nicht greifbar ), andereseits erfahrbar, weil, Er ist auf Beziehung aus. Jede/r ist IHM wichtig.  Erfahrungen/ Erlebtes Anderer kann niemand absprechen. Wir (Du, ich) waren nicht dabei! Wir haben unsere Meinung hierüber. Die Erfahrung selbst hat nur die/der Betroffene selbst. Muss ich stehenlassen. Punkt.  Und am Leben desjenigen kann ich erkennen , ahnen, ob jener glaubwürdig oder bekloppt ist.   Irgendwer sagte mal : Leben leben kann ich nur vorwärts. Leben verstehen rückwärts. (frei nach??). Und diese Antwort/ das rechte Verständnis muss Jede/r für sich selbst finden.
    Viel Glück!  Ich selbst habe in meinem Leben nur gewonnen mit GOTT an der Seite. LG merinosheep

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    1. Mandy Artikelautor

      Gut geschrieben merionosheep.

      Wenn ich ergänzen darf: Sören Aabye Kierkegaard (Philosoph und Theologe war der gute Mann) sagte:


      Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.

       

      Musste aber auch Google fragen

      Antworten
  31. Bernd Zündorf

    Hallo Diogenes,
    du hast geschrieben:
    "Nun wäre es aber für Gott aufgrund seiner Allmacht durchaus möglich, sich entsprechend zu präsentieren und unmissverständlich mitzuteilen."
    Das ist doch ein klarer Widerspruch zu Gottes Wunsch, dass die Menschen Gott   f r e i w i l l i g   als ihren Gott anerkennen. Gott hat uns nicht als seine Marionetten geschaffen, sondern uns einen freien Willen gegeben, mit dem wir uns für oder gegen Ihn entscheiden können. Die Konsequenzen dürfen wir dann auch selbst tragen -so fair ist Gott.
    Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, kann gar nicht anders, als an einen Schöpfergott zu glauben. Die vielen "Zufälle", die passiert sein müssten, damit das Leben, so wie wir es kennen, sich aus toter Materie entwickelt hat, kann es meiner Ansicht nach nicht geben.

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    1. Diogenes

      Hallo Bernd,
       
      der Freie Wille – oder auch Staranwalt Gottes – würde durch seine Präsenz gar nicht beeinträchtigt, denn ein Gottwesen, dass über nicht ausreichend Intelligenz verfügt, um auf Gewaltaktionen verzichten zu können, würde meinen freien Willen sogar noch dazu anhalten, ihn freimütig zu fragen, ob er noch ganz dicht im Kopf ist.
      Und was heißt: Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, kann gar nicht anders, als an einen Schöpfergott zu glauben?
      Sorry, aber derartige Rückschlüsse sind von zirkulärer Natur.
      Weißt Du überhaupt, was ein Zirkelschluss ist?
      Ich erklärs mal kurz:
      Man leitet aus etwas >nicht Nachweisbarem< (irgendein Gottwesen / Spaghettimonster) irgendwas ab, um mit dem Abgeleiteten das >nicht Nachweisbare< nachweisen zu wollen.
      Beispiel: Das Spaghettimonster (Gott) erschuf Spaghetti. Daher zeigen Spaghettis auf, dass es das Spaghettimonser (Gott) gibt.
       
      Sorry, aber einer derart falschen Logik (Scheinlogik / Denkfalle) kann ich nicht folgen.
       
      LG, Diogenes

      Antworten
      1. Bernd Zündorf

        Hallo Diogenes,
        ich bewundere deinen missionarischen Eifer, mit dem du uns davon überzeugen willst, dass Gott nur eine Erfindung von Menschen ist. Ich denke mal, großartig weiter mit dir zu diskutieren, wird nichts bringen. Nur soviel: Wenn wir Christen Recht haben und es Gott gibt, dann werden wir in der Ewigkeit bei Gott sein. Wenn es aber Gott nicht gibt, dann sind  wir die dümmsten Menschen auf der Welt (frei nach Paulus). Wir werden ja sehen, wer Recht hat. Und welche Hoffnung hast du?

        Antworten
        1. Diogenes

          ops, sorry werter Bernd, ich hatte Deinen kurzen Schrieb übersehen und möchte gerne auf Deine Fragen eingehen, wobei Letztere sogar überaus interessant ist.
           
          Nun, Du fragtest, welche Hoffnung ich denn habe.
          Eigentlich sind das recht Viele, beziehen sich aber nicht auf ein Leben nach dem Tod.
          Der Grund dafür wird kaum diskutiert bzw. mal recht streng realistisch gesehen.
          Du selbst glaubst ja, dass es nach unserem Ableben irgendwie weiter geht, so im idealsten mit einer von Gott erneuerten Existenzform – wobei unklar ist, ob Menschen im Himmel einen Körper haben, oder aus reiner Energie bestehen, oder wie auch immer.
          Jedenfalls erhoffen sich Gläubige ein ewiges Leben voller Glück und Frohsinn.
          Nur, dieser Gedanke, oder schlimmer noch, diese Überzeugung rückt unsere jetztige Welt und unsere jetztige Lebenszeit, in ein extrem negatives Licht, zumal nach der Offenbarung des Johannes die sogenannte Mutter Erde zur Vernichtung bestimmt ist.
          Somit wird uns die Mutter Erde alles andere, als heilig, oder zum wertvollsten Gut, das bestens gepflegt werden sollte.
          Der Gedanke an eine ungleich bessere Welt also, entwertet das Diesseits nicht nur, sondern fördert geradezu die Missachtung dessen.
           
          Der Glaube wird und wirkt daher sehr negativ, und genau deshalb halte ich es für dringend nötig, ein Bewusstsein für diesen Umstand zu eröffnen.
          Diese Sichtweise ist nicht neu, aber in monotheistischen Kreisen kaum bis gar nicht bekannt.
          Und von hier an wird deutlich, von welch einer Hoffnung ich angetrieben werde.
           
          Lasst uns daher mal folgende Weltsicht durchdenken:
          Nehmen wir an, dass unser zeitlich begrenztes als gleisam einmaliges Leben mit dem Tod endet, und danach nichts mehr kommt, was irgendwie mit irgendwelchen Sinnen wahrgenommen werden kann.
          Wenn dieser Gedanke stimmt, dann kann nichts wertvoller sein, als diese einmalige Existenz – wertvoll also, aufgrund dessen Einmaligkeit.
          Und wie alles Einzigartige, erkennen wir darin einen unersätzbaren Wert an, denn Einzigartigkeiten galten schon immer als grundsätzlich unersetzbar.
          Fast schon fanatisch pflegen z. B. Menschen einen Oldtimer, egal ob als Auto, Traktor, oder was auch immer, denn sie wissen ganz genau um dessen Unersätzlichkeit, weil es solche Gefährte nur noch selten, oder gar nicht gibt.
          Und so einmalig, als auch wertvoll z. B. das noch einzig existente Modell eines Fahrzeugs ist, so einmalig wertvoll ist auch jeder Moment unseres Lebens, denn wir können keinen Augenblick (und überhaupt unsere Lebenszeit) zwei mal erleben.
          Nur, bitte, schau Dich in der Welt um, wie sich Menschen, die – in welcher Form auch immer – an eine Fortsetzung ihres Lebens glauben, mit unserer Welt umgehen.
          Da wird geschossen, gebombt, gemordet, geraubt etc. etc. – Landschaften vernichtet, verpestet, verseucht… weil; macht ja nix, denn man glaubt ja an eine weitere Welt, die perfekt und unzerstörbar ist.
          Erkennst Du nun, wie gefährlich ein solcher Glaube für das Leben im Dieseits ist?
           
          Meine Hoffnung ist daher, dass der Mensch lernt zu begreifen, wie einzigartig jeder Moment des Lebens ist, wie einzigartig jede Blume ist, wie einzigartig jedes Erlebnis ist, wie einzigartig jeder Zustand ist u.s.w. u.s.f..
           
          Das in der Bibel – kollektiv –  daher fantasierte Gottwesen scheißt auf all diese Dinge, denn diese Fantasiegestalt ist eifersüchtig, herrschsüchtig, tötungsversessen, kriegstreiberisch etc. pp., der sogar Babies und schwangere Frauen getötet wissen will u.v.m..
          Diese Gottesgestalt wird so dargestellt, als erpresse er sich Liebe, Zuwendung, Hörigkeit, True bis zum Tod (gleich wie Hitler das forderte!).
          Aber stell Dir mal vor (besonders für Damen interessant zu durchdenken), ich würde zu einer Frau sagen: "Liebe mich, oder ich betrafe Dich!" – als was für einen Oberidioten würde ich dann angesehen?
           
          Und nun noch ein Zitat aus der Bibel mit Vergleichsanmerkungen, das aufzeigen soll, was für einem extrem nazihaften Gottwesen sich nennende Christen ergeben, lieben und folgen wollen.
          Matthäus 13,41-42: Der Menschensohn (wie Hitler) wird seine Engel (SS-Leute/Schergen) senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt (Juden, Sinti u. Roma…), und die da Unrecht tun (Gegner des Regims), und werden sie in den Feuerofen (KZ's – Gaskammern) werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein.
           
          Meine Hoffnung ist also, dass alle Menschen aus ihrem verträumten Schafherdengefolgschaftsdenken erwachen und sich wieder als einmalige und höchst individuelle Wesen entdecken, anstatt sich einer so dermaßen grausamen, blutrünstigen Nazigottesvorstellung zu ergeben.
           
          In diesem Sinne, Diogenes
          (Mt 24,31)

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  32. Diogenes

    Hallo zusammen,

    @ merinosheep,
    schön dass Du das Theodizee-Problem beim Namen nennen kannst und darüber hinaus auch zugibst, dass bisher kein gläubiger Mensch – so alt diese Problemfrage auch ist – sie lösen konnte.
    Dieser Umstand spricht eindeutig für Atheisten.
    Und dass euer Wissen zum Glaube nur Stückwerk ist, gesteht ebenso ein, wie wenig ihr Christen tatsächlich wisst.
    Zudem wird sogar Unmündigkeit zur Tugend erhoben – also wirklich…
    Wie fühlt man sich eigentlich als Unmündiger?
    Macht es Spass unmündig zu sein bzw. sein zu wollen?
    Aber gut, wenn man so viel Wert auf Unmündigkeit legen möchte, dann bleib halt unmündig.

    So unmündig Du bist und sein willst, so unsinnig ist auch deine Unterstellung, Kluge seien weltscheue Leute.
    Nur, wieviele denkanregende Bretter müsste man Dir auf deinen Schädel knallen, um dass Du begreifen kannst, dass einzig nur weltoffene Menschen zu klugen Menschen werden können?
    Deine Reden sind mehr noch, als verstandsvernichtend – sie sind hoch psychotisch u. kriminell.
    Und bitteschön; wie kamst Du zu der Idee, Ungläubige wollen selbst Gott sein?
    Haben Christen Dir diesen Schwachsinn eingeredet?

    Und was heißt bitte, Du denkst nicht nach dem Motto der ausgleichenden Gerechtigkeit: alle Armen, Kranken, Beschränkten kommen in den Himmel und die Reichen und Gesunden eben nicht.
    Kennst Du als Gläubiger etwa die Bibel nicht?
    Hier mal zur Auffrischung: Matthäus 6,19: "Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln".
    Interessant, nicht wahr?
    Und? Sammelst Du keinerlei Schätze?
    Hast Du Schmuck, ein Haus, eine Altersversorgung etc.?
    Wenn ja, dann muss Du auf die Worte Jesu pfeiffen die da heißen: Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln.

    Es gibt noch mehr Sätze in der Bibel, die Reichtum und Reiche verteufeln, aber finde als gottgläubiger Mensch selbst heraus, wo sie nachzulesen sind.
    Außerdem mutet es etwas seltsam an, wenn ein Atheist wie ich euch Christen bibelkundig machen muss.

    Und fast schon zum totlachen komisch ist Dein Hinweis: Das ist Schwarzweiß/dualistisch, menschlich.
    Ja sogar zum totlachen komisch deshalb, weil die Gottesidee selbst auf Grund dualistischer S/W-Malerei enstanden ist.
    Zur Erklärung: Aufgrund der Erkenntnis, dass der Mensch kein allwissendes Wesen ist, schloss man daraus s/w-dualistisch disziplinär gedacht, dass es ein allwissendes Wesen geben müsse.

    Boah, ich mag auf den anderen Unsinn gar nicht mehr eingehen… ist ja echt widerlich…

    @ Mandy
    wieso glaubst Du, mich könne niemand von meinen Überzeugungen abbringen?
    Sorry, aber ich bin keinem pathologisch klar definierten Irrwahn erlegen, in dessen ich mit rational unkorrigierbarer Gewissheit auf ein falsches Modell der Wirklichkeit und auf einen ebenso rational unkorrigierbaren falschen Erkenntnisweg zu bestehen versuche, denn dieser Umstand haben sich Gläubige zur Tugend gemacht.

    Und klar, ein Gottwesen selbst zu erleben, würde meinen Kenntnisstand zu Realitäten erweitern, nur fürchte ich, dass wenn ich es bin, der Gott eine "Chance" geben muss, ich Ihn nicht mehr ernst nehmen könnte, denn ein Gott, der auf meine Chance-Gebung angewiesen ist, lässt eher an ein mikriges Huzelgöttchen denken.
    Sorry, liebe Mandy, aber Deine Empfehlung klingt recht witzig.

    Zumindest gibst Du aber zu, dass man einem angeblich existenten Gottwesen tatsächlich Alles u. Nichts zuschreiben kann.
    Nur; wieso beunruhigt Dich das nicht?
    Oder anders gefragt: Kann Unsinn denn noch gigantischer gedacht werden?
    Mir scheint, dass Gläubige nicht von einer göttlichen Größe erschlagen werden, sondern von einem Umstand, den Albert Einstein mit den Worten zu verdeutlichen versuchte: Nichts ist größer, als die menschliche Dummheit.
    Karlheinz Deschner formulierte ähnlich weitblickend: Je größer der Dachschaden, um so schöner der Aufblick zum Himmel.

    Das Schlimmste ist aber, dass euer Gewissen ausgeschaltet wurde.
    Ihr erzählt – ohne rot zu werden! – dass die Welt vor rund 6000 bis 12000 Jahren erschaffen wurde, erzählt, Gott habe eine globale Sintflut verursacht (hätte also den denkbar größten Genozid aller Zeiten durchgeführt – was für ein Wahnsinn!), dass ein Mann (Jona) 3 Tage lang im Bauch eines Fisches saß, ohne zu sterben, erzählt freudig vom Willen Gottes, ungehorsame Kinder zu STEINIGEN, erzählt wie "gut" es war, dass ein unschuldiger Mensch hingerichtet wurde, wobei sogar unklar ist, von welchem Übel das Jesus-Opfer die Menschen befreien will (vllt. von Gottes Strafen?) und erwartet auch noch sehnsüchtig das sogenannte "jüngste Gericht", dessen unvorstellbar gigantische Zerstörungsaktionen sogar gepriesen werden und unzählig mehr solcher schier unendlich absurden Dinge.

    Sorry liebe Mandy, aber als Du am Boden lagst, nutzten das Sektenfuzzys (meist als ebenso Opfer dieser Bewegung) aus und machten aus Dir eine Traumtänzerin.
    Tatsächliche Realitäten wurden überaus trickreich vernebelt, indem man Dir mit dem großen Unbekannten, mit dem großen Unerforschbaren die Welt (ver-)erklärte.
    Nur ist Dein Placebo-Glück für Realisten bitter anzusehen.
    Dabei könnte Klarsicht auch Dir den Zugang zu Realitäten eröffnen, die ungleich fantastischer und faszinierender sind, als sämtliche Gottesfantastereien zusammen.
    Aber viel Hoffnungen mache ich mir nicht, denn der Glaube hatte mehrere Tausend Jahre Zeit, sich gegen jegliche Widerlegungsversuche zu immunisieren.
    Deshalb wird es heißen, Diogenes sei vom Teufel, oder vom Bösen getrieben und wolle Menschen in die Irre, in die Hölle oder was-weiß-ich führen.
    Hauptsache ist; Andersdenkende werden kriminalisiert, diskriminiert, beleidigt, zu Idioten etc. erklärt.
    Den selben Mist erzählen auch unsere islamischen Freunde (oder sind das die Bösen, die Feinde?).

    Aber wie auch immer; Menschen kommen ohne säen und ernten und dem >nicht sammeln von Vorräte< nicht aus, so wie das bei Vögel der Fall ist und womit deutlich genug werden müsste, von welchem Schwachsinn die Bibel beschlagen wurde, aber; wird das genügen, um Dir die Augen zu öffnen?

    Nun, ich denke nicht, denn Dir ist unter Androhung ewiger Höllenstrafen verboten, klar zu sehen.
    Darum nehme ich sehr stark an, dass Du weiterhin nach dem Motto leben wirst: Je weniger man weiß, um so mehr muss man glauben.

    In diesem Sinne, Diogenes

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    1. merinosheep

      Hallo Diogenes,
      Vieles Missverstehen kommt vom Reden/Schreiben.
      Weshalb sollte Theodizee FÜR den Atheismusglauben sprechen?  Gibt es dort etwa eine berechtigte Hoffnung? Zukunft?
      Das macht doch keinen Sinn?!
      Wissen ist Stückwerk. Step by step. Bei Dir nicht so? (Jau, es gibt auch 50 Jahre auf der Stelle treten. Und dennoch: besser spätes Erwachen als nie)
      Ja. Unmündige werden hier gelobt und hochgehalten. Kranke, Kids, Menschen mit Behinderung >>Betroffene, bzw Angehörige, bestätigen das öfter, dass gerade diese Menschen tiefe Einsichten, Verstehen und Weisheit  haben als so manch geblähter Intellektueller ( nicht zwingend von der Biologie der Fruchtfliege aber  vom Leben an sich)  Ich denke, als "Unmündiger" erkenne ich realistisch meine wirkliche Position im Leben>>nämlich , abhängig zu sein. Ich habs mir nicht ausgesucht und selber gegeben: das Leben. Und  wenn mal schlechte Tage kommen, der Körper nicht mehr vor Gesundheit strotzt, das Gemüt schwer wird, der Verstand schwächelt….was dann?  Abhängig, abhängig und nochmals.
      Diogenes, Deine Hypothese der Nichtexistens Gottes ist eine Annahme  (Wunsch nach sturmfreier Bude). Du kannst sie ebenso NICHT  beweisen wie Christenmenschen GOTT.
      Schicke Worte überzeugen m.E. nicht! (Lall im All)  Sie blenden höchstens. Im obigen Kommentar ist mir ´n Tippfehler unterlaufen: Ich meinte Weltschläue (was halt so für G´scheid gehalten wird im System), nix weltscheu.  Am Leben des Anderen finde ich heraus (wenn ich ihn ein Stück des Weges begleite, oder einen Kommentar von ihm lese usw), ob die Person glaubwürdig oder "bekloppt" ist. Du zB hast hier klar gezeigt, was Du von Andersdenkenden hältst in einer respektlosen, fast schon aggressiven Art und Weise.  Das hat nix mit ner gesun den, sachlichen, toleranten Diskussion zu tun, (eher fanatischer Schlagabtausch) und ist überhaupt nicht erbaulich.  Das sind die Früchte des Atheismus und lässt  zudem tief schließen auf  Verunsicherung und seelische Verletzungen.
      Hier liegt ein entscheidener Unterschied  zwischen christlichem und atheistischem Glauben: Bei GOTT ist Vergebung  und Zukunft . Jesus ist nicht nur für seine Freunde gestorben, sondern auch für die Feinde, die Ablehner und Besserwisser.
      Ich wünsche Dir viel Gutes und rechte Erkenntnis, merinosheep
       
       
       

      Antworten
      1. Diogenes

        Hallo merinosheep,

        zunächst einmal möchte ich versuchen, ein paar von Dir gemachten kategorische Fehler zu berichtigen, wobei ich nicht annehme, dass diese unbeabsicht sind, sondern sogar im Gegenteil.
        Nun; wenn "Missverstehen" vom Reden/Schreiben kommt und wir diesen Umstand stets berücksichtigen wollen, dann gilt das für alle Beteiligten und sogar im besonderen Maß für Gläubige, denn in solchen Kreisen muss sogar besonders viel ein angeblich existentes Gottwesen herbei geredet und geschrieben werden.

        Kategorisch falsch, als auch trickreich ist die Bezeichnug "Atheismusglauben", denn der Atheismus hat mit einem Glauben – gleich wie im theistischen Sinne – gar nichts zu tun.
        Darum möchte ich für alle LeserInnen hier klarstellen, folgende drei Haltungen zum Glaube zu unterscheiden.
        A) Der eigene Glaube als z. B. Christ.
        B) Der Andersglaube als z. B. nicht Christ, sondern Hindu, Moslem, oder wie auch immer.
        C) Der Unglaube (Atheismus) – ein Fehlen von einem derartigen Glauben.

        Vorsicht also vor solchen – nur zu typisch theistischen u. überaus trickreichen/irreführenden – Begriffsdiffamierungen, denn so argumentieren Sekterier als gleichsam Sektenopfer!

        Auch die Frage >Gibt es dort etwa eine berechtigte Hoffnung? Zukunft?< basiert auf einem widerlich hinterhältigen Argumentationstrick.
        Zum einen wird von "Berechtigung" gesprochen, und zum Anderen von Hoffnung.
        Beide Punkte beziehen sich auf das, was nach dem Tod kommen soll.
        Nur; Ungläubige erheben weder den Anspruch, dass nach dem Tod das Leben weiter geht, noch den Anspruch in der "Hoffnung" auf ein "besseres Neuleben".

        Bei genaurer Betrachtung werden Atheisten mit o. g. Hoffnungsfrage drei unzutreffende Punkte untergeschoben;
        a) die Hoffnung auf ein Weiterleben
        b) die Berechtigung auf ein Weiterleben und
        c) die zu Punkt a) u. b) in Verbindung gebrachte Qualität = Himmel oder Hölle.

        Richtig ist aber, dass Atheisten mit dem Ende des Lebens akzeptieren, dass im Zustand des Todes keinerlei Wahrnehmungen mehr möglich sind und somit der Todeszustand selbst, ebenso nicht wahrnehmbar ist.

        Eine weitere kategorische – sehr trickreiche – Umlenkung liegt auch zum Punkt der Unmündigkeit vor, denn diese Unmündigkeit bezog sich nicht auf Gläubige (Christen), die krank, behindert etc. sind, sondern auf alle Gläubige – vorzugsweise im christlichen Sinne.
        Kategorisch richtig hingegen ist also, dass gemäß aller Glaubenslehren alle Menschen zum "Heil" geführt werden sollen, und DAS schließt selbst die denkbar gesündesten Menschen mit ein.
        Das tatsächlich angestrebte Ziel ist, möglichst allen Menschen eine Glaubensabhängigkeit bzw. eines Gottesabhängigkeit einzusuggerieren.
        Hier zeigt sich, mit welch einer kriminellen Energie versucht wird, Menschen psychologisch gut ausgearbeitet in ein theistisches Abhängigkeitsverhältnis zu führen.

        ZITAT; merinosheep: Ich denke, als "Unmündiger" erkenne ich realistisch meine wirkliche Position im Leben>>nämlich , abhängig zu sein.

        Nicht weniger bemerkenswert ist der Argumentationstrick, dass die jeweiligen Zuordnungen von Abhängigkeitsverhältnissen in ihren kategorisch klar definierten Abgrenzungen, permanent verwischt, vernebelt, verunstaltet … werden.

        Und was meine aggressive Art betrifft, so wird man ja dazu gezwungen.
        Grund: Bleibt man immer schön höflich und zeigt man immer schön Respekt vor dem Glauben (egal wie unsinnig dieser ist), wird man gar nicht erst ernst genommen.
        Und deswegen wehre ich mich mehr als entschieden, gegen eure Sektenscheiße.

        Und wer ist denn hier fanatisch?
        Eure christlichen Posaunereien sind fanatisch, und das sogar so dermaßen, dass Psychologen, die NICHT im Dienste einer religiösen Institution stehen, Alarm schlagen.
        Ihr sogenannten Christen verdummt eure Mitmenschen genauso gnadenlos, wie ihr selbst verdummt wurdet.
        Hierzu ein deutliches Beipiel:
        Wer im Minimum anständig genug ist, um keine Grüchte in die Welt zu setzen, sieht sich unaufgefordert in der Nachweis- o. Beweispflicht.
        Das gilt auch für die Behauptung, dass es ein Gottwesen gibt.
        Aber bis zum heutigen Tag wehren sich Gottesbehaupter gegen die Einhaltung dieser auf Anstand begründete Forderung.
        Und anstatt angeboten wird, wie man ein Gottwesen auf direkt Weise, ohne Umwege oder nach einem Rückschlussverfahren (die eh alle idiotisch sind) feststellen und identifizieren kann, wird doch glatt und frecherweise erklärt, man müsse keinen Beweis dafür bringen.
        Gleichueitig – bittreschön! – verlangen aber Gläubige von Un- oder Andersgläubigen, ihre Lehrinhalte zu beweisen.
        Somit verlangt ihr Christen um eine Verhaltensweise, dessen ihr selbst euch verweigert.
        Und dafür wollt ihr Respekt haben?

        Liebe Leute; es sind die Lügner, Geschichtsfälscher, Volksverdummerschaften und ähnlich geartete Spinner, die sich besonders betont als Unschuldig darstellen wollen und ebenso wollen, dass man die Gründe für ihr Fehlverhalten nicht nachweisen kann.
        Allein die Idee einen allgegenwärtigen Gott zu behaupten, den man SUCHEN muss, ist geradezu lächerlich idiotisch, denn man braucht nach keinem Wesen zu suchen, das bereits gegenwärtig sein soll.

        Und was bitteschön will man den Menschen denn vergeben?
        Etwa das Verbrechen, sich mit Geister herumplagen zu müssen, die man selber rief?
        Nur fallen Besserwisser auf solche Denkfallen nicht herein, und das aus folgendem Grund:

        Eine Sekte – einschließlich das Christentum – kann sich nur dadurch begründen, indem im ersten Schritt Ängste verbreitet werden.
        Somit müssen also einerseits angstmachende Gestalten wie Satan erfunden werden, um andererseits ein Heilmittel (Gott) anbieten zu können.
        Wenn wir aber verstehen, dass es weder einen Satan, noch einen Gott gibt, dann zeigt sich das gigantische Ausmaß des dahinterstehenden Betrugs.
        Und um diesen Betrug zu verschleiern, wurde eine erfundene Glaubensfigur durch eine weitere erfundene Glaubensfigur gerechtfertigt.
        Hierzu ein paar Beispiele zu stets unbeweisbaren Behauptungen:

        a) Gott – ist nicht nachweisbar
        b) Teufel – ist nicht nachweisbar
        c) Engel – sind nicht nachweisbar
        d) Dämonen – sind nicht nachweisbar
        e) Himmelsparadies – ist nicht nachweisbar
        f) Hölle – ist nicht nachweisbar
        g) der bibliche Jesus als gleichsam historische Figur – nicht nachweisbar
        h) die jungfräulische Empfängnis – nicht nachweisbar
        i) der Heilige Geist – nicht nachweisbar und nicht eindeutig definierbar
        j) die Wiederauferstehungen von den Toten (z. B. Lazarus u. Jesus) – nicht nachweisbar
        k) die Kreuzigung von Jesus – nicht nachweisbar
        l) eine globale Sintflut – nicht nachweisbar
        m) die Story der Arche Noah – nicht nachweisbar
        etc. etc..

        Hallo! Geht es noch?!

        Ihr Christen pflegt Gedankengänge völlig schizophrener Glaubensfanatiker, die während der Bronze- bzw. Eisenzeit aufgekommen sind.
        Und es kommt noch schlimmer; es gibt sogar Behauptungen, dessen Falschheiten wissenschaftlich nachgewiesen werden konnten.
        So z. B. die Story von Jericho, denn diese Stadt wurde gar nicht von Gott gewaltsam zerstört, sondern zerfiel im Laufe der Zeit.
        Nicht anders die bereits erwähnte Sintflut, die es nie gab.
        Völlig unsinnig die Schöpfungsstory, die selbst symbolisch betachtet nur von einem Wirrkopf ausgedacht werden konnte, denn wenn der Schöpfungsbericht einschließlich die Sündenfallstory nicht wörtlich aufgefasst werden kann, so muss man sich erst recht fragen, von was für einem tatsächlich verursachten Problem ein gewisser Jesus eingestanden haben will.

        Fasst man also den Schöpfungsbericht wörtlich auf, so auch die Sündenfallstory, muss man sich als extrem bekloppten Glaubensfanatiker outen und die Welt, wie sie wirklich ist, völlig ignorieren.
        Fasst man hingegen beide Storys (die immerhin einander bedingen) symbolisch auf, so muss man sich fragen, ob Jesus seinen Kopf (gottgewollt!) für eine Symbolik hin hielt.

        Es ist also egal, wie man dreht und wendet – bescheuert bleibt bescheuert.

        So! Auch wenn meine Worte sehr unangenehm rüber kommen, so erhoffe ich mir im Gegensatz zum geschenkten "falschen Respekt", ganz andere geistige Tiefen zu erreichen.

        In diesem Sinne, Diogenes

        Antworten
  33. Thomas

    wenn alles scheint auseinanderbrechen zu wollen, hinterfrage ich zuerst mich selbst bzw. meine mitmenschen. ich habe wahrhaftig oft genug erfahren, das gott mich lieb hat und mir persönlich nur gutes möchte. da ist aber auch noch ein gewaltiger gegenspieler, den ich immer wieder in mein leben hineinlasse. so brauch ich mich nicht zu wundern, wenn es immer wieder zu prüfungen kommt. aber ich habe die wunderbare gnade der umkehr und die vergebung meiner sünde. und dann scheint auch wieder die sonne, bis zum nächsten crasch. nur beim vater in der ewigkeit werden wir dieses runter und rauf nicht mehr erdulden müssen. aber das irdische ist auch mit allem bösen wunderbar, weil die schöpfung an sich so wunderbar ist.

    Antworten
  34. Michl

    wie schlimm wie schlimm,dass Mandys Placebo-Glück sogar auf mittlerweile hunderte Menschen abgefärbt hat….anscheinend besteht die ganze Welt – mit Ausnahme von Diogenes – wohl aus dummen,fehlgeleiteten, gehirngewaschenen Menschen…….wenn doch alle so wie Diogenes wären…dann,ja dann wären wir wirklich im Paradies…
    Ich habe selten etwas arroganteres gelesen!!!
    Da fällt mir 1.Korinther,1,18-30 ein!!! "…….30 Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung,31 damit, wie geschrieben steht (Jeremia 9,22-23): »Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!"
    Abschliessend: Ich kann Gott nicht beweisen,nicht erklären.Bestenfalls bewundern und ihn suchen..

    Er lässt sich entdecken,von dem der ihn aufrichtig sucht!

    Aber eines werde ich nicht tun: Leugnen was ich erlebt habe und verschweigen,was er mir bedeutet!!!

    @ Mandy:  Weiter Vollgas geben!!!! Du bekommst echt fettes Lob bei IHM!!!

    Für Janet habe ich eine Geschichte gefunden:

    Es war einmal ein alter Einsiedler. Der murrte immer gegen Gottes
    Wege. Eines Tages wurde ihm im Traum gezeigt, was ihn stille machte: Es
    erschien ihm ein Gottesbote. Der forderte ihn auf, mit ihm zu gehen, Sie
    kamen in ein Haus, wo sie freundlich aufgenommen wurden. Der Hausherr sagte:
    "Ich feiere heute einen frohen Tag. Mein Feind hat sich mit mir versöhnt und
    zur Bekräftigung der Bekanntschaft diesen goldenen Becher geschickt." Am
    anderen Tag sah der Einsiedler, wie der Gottesbote den Becher mitnahm, und
    er wollte böse werden. Er bekam zur Antwort: "Schweig, so sind Gottes Wege!"

    Bald kamen sie wieder in ein Haus. Der Hauswirt, ein Geizhals,
    fluchte über die ungebetenen Gäste und tat ihnen alles Leid an. "Da müssen
    wir gehen", sagte der Gottesbote und – schenkte dem Geizhals – den goldenen
    Becher. Der Einsiedler wollte aufbegehren … "Schweig – so sind Gottes
    Wege!"

    Am Abend kamen sie zu einem Mann, der seht traurig war, weil er es
    mit all seiner Arbeit nicht vorwärts brachte und immer vom Unglück verfolgt
    wurde. "Gott wird dir helfen!" sagte der Bote – und zündete ihm beim
    Weggehen das Haus an. "Halt!" schrie der Einsiedler … "Schweig, so sind
    Gottes Wege!"

    Am 3. Tag kamen sie zu einem Mann, der finster in sich gekehrt war,
    nur mit seinem Söhnchen war er freundlich, denn er hatte es sehr lieb. Als
    sie am anderen Tag weggingen, sagte der Mann: "Ich kann euch nicht
    begleiten, aber mein Söhnchen darf bis zur Brücke dort mit. Gebt acht auf
    das Kind!" "Gott wird es behüten," sagte der Bote – und warf das Kind in den
    Fluß. "Du heuchlerischer Teufel!!" schrie der Einsiedler, "das sind nicht
    Gottes Wege!"

    In diesem Augenblick verwandelte sich der Bote in einen Engel voll
    himmlischen Glanzes: "Höre! Der Becher war vergiftet, den freundlichen Mann
    habe ich vom Tode gerettet, der Geizhals aber hat sich den Tod damit
    getrunken. Der arme Mann wird beim Aufbau seines abgebrannten Hauses einen
    Schatz finden, mit dem ihm aus aller Not geholfen ist. Der Mann, dessen Kind
    ich in den Strom warf, war ein schwerer Sünder; das Kind, das er erzog, wäre
    sonst ein Mörder geworden. Der Verlust des Söhnchens wird nun des Vaters
    Herz zur Umkehr bringen; Das Kind aber ist jetzt bei Gott gut aufgehoben und
    hat es gut. Siehe – nun hast du ein Stück von der Weisheit Gottes gesehen.
    Ehre künftig sein verborgenes Walten!"
    Verfasser unbekannt

    Antworten
    1. Diogenes

      Tja, Michl, wie schlimm, dass auch Astrologen mit ihrem Placebo-Glück mittlerweile hunderte Menchen gefärbt haben.
      Und? Was heißt das?
      Aber anscheinend besteht die ganze Welt – mit Ausnahme von Michl – wohl aus dummen, fehlgeleiteten, gehirngewaschenen Menschen… …wenn doch alle so wie Michl wären… dann, ja dann wären wir wirklich im Horoskopenhimmel.
      Ich habe selten etwas Arroganteres gelesen!!!
      Da fällt mir der Stern von Bethlehem ein, das Zeitalter der Fische und die Ankündigung des Zeitalters "Wassermann", als auch die Zahl 12 für alle 12 Sternzeichen – alles Horoskopen-Bibel-mäßig.

      Und was kannst Du abschließend?
      Gott nicht beweisen, sondern bestenfalls bewundern und ihn suchen?
      Ja Himmel noch mal – immer noch SUCHEN?
      Wenn sich Gott doch entdecken lässt, wieso musst Du immer noch suchen?

      Dass Du Deine Erlebnisse nicht leugenen und verschweigen wirst, verlangt zudem kein Mensch, sogar im Gegenteil; erzähle nur, was Dir viel bedeutet, damit so viele Menschen wie nur möglich erfahren können, in was unsinnige Dinge sich Menschen einfangen lassen.

      Dein Rat zu Mandy ist auch klasse, würde niemand bedenken, wie Du denn zu Mandy stehen würdest, sollte sie nicht weiter machen.
      Würde sie trotzdem ein auf Gott umgelenktes echt fettes Lob von Dir bekommen?

      Von wegen, man muss die Existenz Gottes nicht beweisen…
      Aber ein nicht nachweisbares Gottwesen zur Rechtfertigung übelster Schandtaten benutzen, das geht, nicht wahr?

      Würden wir hierzulande nicht in Frieden leben, könnte ich anfragen, wieviele Bomben Du allein heute wieder geköpft hast.

      Unfassbar!

      Antworten
  35. Steffen

    Hallo Mandy,hallo liebe Seelenfutterfreunde,ich kann die Wut,die Enttäuschung uvm.verstehen,die die vier Emailschreiber empfinden.Ich bin von Kind auf  dabei.Mein tiefstes,geilstes Erlebnis mit Gott hatte ich jedoch in den letzten zwei Jahren.Die ganzen Jahre ging es mir so,dass ich dachte,wo ist den Gott überhaupt.Mit Jesus hatte ich weniger meine Probleme.Doch Gott habe ich nicht akzeptiert! Schon gar nicht das Bild Gott als Vater! Ich war sauer auf Gott,weil ich gesehen habe,dass sich Gott um alle andern kümmert nur nicht um mich.Was habe ich alles unternommen,um anerkannt zu sein.Ich habe meine wahre Intentität gesucht.Meine Sehnsucht irgendwie innerlich anzukommen, war tief in mir verwurzelt.Doch ich wußte nicht wie,wo und wann.Ich bin in einem burnout gelandet.Natürlich ging es mir damit nicht gut.Ich verstand die Welt nicht mehr.Bis ich an den Punkt kam vor Gott zu kapitulieren.Das klingt jetzt abgefahren,doch nachdem Erlebnis ging es mit mir stetig bergauf.Meinen Eltern habe ich vergeben.Ich habe in der Zeit viel geweint.Gott hat in meine Situation eingegriffen.Erst verstand ich es nicht warum ich gerade ein burnout bekomme.Der nach aussen starke und fröhliche gutgelaunte Typ.Doch über dieses Erlebnis ist mir Gott entgegekommen.Mir sind viel Dinge klar geworden.Ich kann auf Gott wütend sein.Er fällt nicht gleich vom Stuhl.Ich verstehe nicht immer alles warum Gott so oder so handelt.Doch ich habe als Mensch nicht das Recht, Gott Vorschriften zu machen wie er handeln sollte.Ich habe Gott in meiner Situation anfangs auch nicht verstanden.Ich war ja sowieso auf Kriegsfuss mit ihm.Doch im nachhinein sehe ich es als eine wichtige und wertvolle Zeit.Ausserdem verstehe ich Menschen mit ähnlichen Krankheiten viel besser.
    Ich möchte nur eins dazu sagen,dass ist meine persönliche Geschichte.Es ist sicher nicht hilfreich zu vergleichen,da Gott in Deinem Leben anders handeln wird.Wir können die Dinge nicht eins zu eins übertragen.Obwohl wir es manchmal gerne wöllten.Doch eins ist immer gleich,wenn ich Gott ranlasse dann wird es gut werden.Ich habe eine Zeit gebraucht bis ich dazu bereit war aufzugeben.Ich habe mit diesem Erlebnis auch zum ersten Mal verstanden was es heißt,dass mich Gott liebt egal welchen Status ich habe.Keine Leistung  mehr,sondern so angenommen zu sein wie ich bin.Gelassenheit in Gott………das wünsche ich Dir/Euch allen.
     
    Gruß Steffen

    Antworten
  36. Olli

    @Jürgen Rosenthal Siehst Du? Wow, krasse Geschichte. Wenn Deine Frau Christ war hat sie wahrscheinlich gebetet und geschrien zu Gott dass Du auch gerettet wirst. Und Gott hat das erhört. Was meinst Du, wie der Himmel gefeiert hat, als Du Christ wurdest, und sie war mittendrin und hat gejubelt. Hammergeschichte, solltest Du so oft es geht erzählen, daq ist ganz viel Trost drin für andere.l

    Antworten
  37. Thomas Lang

    Hi Mandy,

    vorab erst mal: Ich finde Dich toll als Mensch (was Du halt so über Dich bekanntgegeben hast – und Dein Engagement) finde ich auch super. Besonders gefällt mir Dein eigener Stil und Deine Sprache – dadurch wirkst Du sehr Ehrlich und Authentisch.

    Meine folgenden Zeilen sind daher nicht als Kritik an Dir gedacht – und an Gott selbstverständlich auch nicht. Auch wenn dies Fälschlicherweise – oberflächlich betrachtet – so gesehen werden könnte. Ich werde auch nicht ins Detail gehen – denn ich glaube – Erkenntnisse müssen erarbeitet werden. Vorgekaut sind sie nicht viel wert und werden gerne ausgespuckt. Gerne mit dem Vermerk “Irrlehre” oder ähnliches. Und wenn dann noch die Bibel ins Spiel kommt ist die Angst vor dem Systemversagen so groß – Zweifel im Herzen sind die Einriss-Birne des Glauben-Lebens.Die Aussage “Das wissen wir noch nicht” ist zwar genaus so richtig wie die meisten anderen Aussagen – und trotzdem kann man auch jetzt schon ein bisserl hinter die Fassade blicken – und Jesu Worte entdecken.

    Puh….das war die Einleitung (hoffentlich komme ich jetzt nicht als Besserwisser rüber). Die eigentliche Frage
    ist aber ganz kurz.

    Wahrheit muss immer Wahr sein (Das wir tatsächlich nichts alles erkennen können ist wahr – spielt aber erstmal keine Rolle). Wenn ein Apfel zur Erde fällt ist dies Wahr. Immer Wahr. Der Apfel kann nicht gleichzeitig zum Himmel fallen. Beide Antworten können nicht wahr sein. Daß wir sonst vielleicht nicht viel wissen wäre im Beispiel egal. Die Apfelsache hätten wir geklärt. Eine Mini-Schritt – aber immerhin. Geistliche Wahrheiten funktionieren ganz genau so.

    Frage: Wie passt der Bibelvers samt Auslegung mit folgender, ersichtlichen Wahrheit zusammen: Jeden Tag sterben zahlreiche kleine Kinder an mangelndem Brot.

    Die Antwort: Wir leben in einer gefallenen Welt, der Mensch ist Schuld, die Sünde ist Schuld, Adam und Eva, es ist genug für alle da, Gott benutzt uns und wirkt durch uns usw. sind alle richtig und doch falsch.

    Denn es wird immer nur ein Teilaspekt beleuchtet und aus lauter Angst auf einen Bibelvers samt Auslegung beharrt – obwohl wir jeden Tag mit eigenen Augen anderes sehen.

    Liebe Grüße

    Dein Thomas

    Antworten

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