Mach mal Pause

Ein Mann hatte einen Garten, der von Disteln und Dornen übersät war. Eines Tages schickte er seinen Sohn hin, um ihn zu reinigen. Als der Sohn die Menge des dort wachsenden Unkrautes sah, verlor er allen Mut. Er warf sich auf die Erde und schlief. Und so machte er es viele Tage lang.

Dann kam sein Vater, um nachzusehen, was er bereits gearbeitet hatte. Da klagte ihm der Sohn voller Unmut sein Leid. Und der Vater entgegnete ihm:
 

„Mein Sohn, arbeite täglich nur soviel, wie dein Körper bedeckt, wenn du liegst. So wird deine Arbeit voranschreiten und du wirst nicht verzagt sein.“

Der Sohn hielt sich daran und in kurzer Zeit war der Garten von allem Unkraut befreit!

 

 


Eine gute Geschichte und vielleicht kommt Dir das bekannt vor?

 

Ein riesiger, fetter Berg liegt vor Dir – ein Haufen Zeug was noch zu machen ist und Du weißt gar nicht, wo Du anfangen sollst?!

Tschja, wer kennt das nicht? Und wer drohte daran noch nie zu verzweifeln?


Der Sohn in der Geschichte macht die Augen zu vor dem, was zu tun ist – vor dem, was vor ihm liegt – vor seinen Aufgaben: er pennt einfach ein. Er flieht vor der Realität. Er resigniert. Und während er schläft, wachsen und wachsen die Pflanzen weiter – werden noch höher – noch zahlreicher!

 

Im Leben gibt es oft Erwartungen von allen Seiten. Vom Chef, von Arbeitskollegen, von der Familie, von Freunden – es ist verständlich, diesem Druck einfach mal zu entfliehen und die Augen davor zu schließen.

 

Ich glaube Jesus möchte nicht, dass wir uns total kaputt machen und soviel powern, dass wir Burn Out bekommen. Aber ich denke, er möchte auch nicht das wir gleich aufgeben und gar nichts machen – wie so oft ist es wichtig und richtig den gesunden Mittelweg zu finden.


Jesus hat sich Zeiten zum Relaxen genommen.
Meine Lieblingsstelle in der Bibel ist die, in der Jesus mit seinen Jüngern in einem Boot unterwegs ist. Während ein fetter Sturm tobt und die Jünger total am Rad drehen, was macht da Jesus? Der liegt ganz relaxt rum und pennt erstmal ne Runde.

Lesen kannst Du das im Markus 4, 35 – 41.
 

Vielleicht ist das auch ein gutes Bild für das Leben: Wenn der Alltagsablauf mal wieder zum Alltagsauflauf wird… auch dann kannst Du die Entscheidung treffen und Dich mal ne halbe Stunde aus dem Verkehr ziehen und pennen.

Schreibe das am besten direkt mit auf Deine tägliche ToDo – Liste.


Bereits als Gott die Welt geschaffen hat, ruhte er sich danach aus:

 

"Am siebten Tag hatte Gott sein Werk vollendet und ruhte von seiner Arbeit aus."

1. Mose 2, 2-3

Wenn sogar Gott sich ausruht… wieviel mehr Ruhe braucht dann unser menschlicher Körper? Der ist nicht auf Dauerstress angelegt – das weiß Gott genau. Vielleicht will er uns so ein Vorbild sein.

 

Natürlich ist es nicht immer leicht, zur Ruhe zu kommen, abzuschalten und einfach mal nichts zu denken. Das Gehirn arbeitet ja weiter, malt sich schon die nächsten Aufgaben und Herausforderungen aus….

Ich denke zu entspannen ist auch eine Lernsache. Sprich mit BIG Daddy und bitte ihn drum, jetzt einfach mal die Füße und Hände still halten zu können und zu relaxen.

Noch ne gute Aussage gibts im Matthäus 6, 34:
 

"Sorgt euch nicht um morgen – der nächste Tag wird für sich selber sorgen! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Lasten hat."

Nimm Dir das als Motto – mach's wie der Sohn, nicht die ganze Wiese auf einmal, sondern immer nur einen kleinen Teil. ;-)

 

Fetten Segen
Deine Jesus Punk

 

TIPP

Morgen Abend: Dienstag, den 8. Mai 20-21 Uhr im Gekreuz(siegt) Chat ist das Thema: "Chillen mit Jesus?!"

20 Uhr geht es los – etwa eine Stunde – bitte sei pünktlich.

© Foto: sassi / pixelio.de

 

 


Wer schreibt diesen Blog und warum? – Das erfährst Du, wenn Du HIER klickst
Kann ich Dich und Deine Blog-Arbeit unterstützen? Ja, dass ist möglich, dazu HIER klicken. Ich danke Dir von Herzen!

Dieser Beitrag wurde am 7. Mai 2012 veröffentlicht.

4 Gedanken zu „Mach mal Pause

    1. Ille

      "Chillen" ist ein absolutes Unwort :D Aber dass Jesus das durchaus getan hat, hast du doch dargestellt?! Ich bin ein wenig verwirrt *G*
       
      Den Mittelweg zu finden, was das angeht, das ist wirklich schwer… ähnlich wie bei Behinderungen etc. wie viel "Extrawurst" braucht man und was ist zu viel? Find ich persönlich ganz schwer zu entscheiden, beides!
       
      Be blessed,
      Ille

      Antworten
      1. Mandy Artikelautor

        Die Leute, die in den Chat kommen – die lesen ja nicht unbedingt diesen Beitrag. Ist auch eher als rheotische Frage gemeint.

        Und um Möglichkeiten, den richtigen Mittelweg zu finden gehts dann auch morgen. Ist auch schwer, da pauschal Ratschläge zu geben – finde ich. Mal sehen, was die Leute so erzählen, vielleicht hat ja der ein oder andere da ja nen Tipp.

        Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.