Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.

Vielleicht hast Du schon mal was von Sarai und Abram in der Bibel gehört. Zwei Menschen, die sich ein Baby wünschen. Doch irgendwie klappt das nicht.

Da kommt Sarai auf eine merkwürdige Idee.

Damals hatten die Leute so eine Art Sklaven, der die ganze Hausarbeit geregelt hat.
Sarai hatte auch eine Sklavin und ihren "Aufgabenbereich" hat sie dann mal eben erweitert:
 

"Da sagte Sarai zu Abram:
»Der Herr hat mir keine Kinder geschenkt. Schlaf du mit meiner Sklavin Hagar. Vielleicht kann ich durch sie Kinder haben.«
Abram war einverstanden.  ( … )

Abram schlief mit Hagar und sie wurde schwanger."

1. Mose 16, 4 – 5

 

So – das hat also geklappt. Die gute Frau ist schwanger und somit so ne Art Leihmutter, die während ihrer Schwangerschaft blöderweise ziemlich überheblich wird und die Sarai immer nur runtermacht, wahrscheinlich so nach dem Motto:
 

"Haha. Du wirst nicht schwanger und ich direkt beim ersten Mal!!"

Sarai wird deswegen ganz schön eifersüchtig. Und Abram ist angesichts des ganzen Dilemmas total durch den Wind.

Neun Monate später wird dann ein kleiner Junge geboren. So richtig glücklich wird die Familie anscheinend nicht, es gibt immer wieder Stress ….


14 Jahre später ….

 

Abram ist nun an die hundert Jahre alt und seine Frau Sarai ist neunzig Jahre. Steinalt. An eigene Kinder denken sie nicht mehr, bis plötzlich Gott erscheint und dem Abram eine Ansage macht:

"Nächstes Jahr um diese Zeit komme ich wieder zu euch, und dann wird Sara einen Sohn haben."

1. Mose 18, 10

 

Sara hört das mit und lacht sich eins. Klar, kann man verstehen…. stell Dir vor, Du bist 90 Jahre alt und hörst, dass Du zum ersten Mal Mutter eines leiblichen Kindes wirst.

"Jetzt, nachdem ich verwelkt bin, sollte ich noch an Liebeslust denken?!«, dachte sie. »Und mein Mann ist ja auch schon viel zu alt!"

1. Mose 18, 12

"Verwelkt" isse – schön ausgedrückt.

"Da sprach der Herr zu Abraham: Warum lacht Sara ( …) Ist beim Herrn etwas unmöglich?
Nächstes Jahr um diese Zeit werde ich wieder zu dir kommen; dann wird Sara einen Sohn haben. Sara leugnete: Ich habe nicht gelacht. Sie hatte nämlich Angst. Er aber sagte: Doch, du hast gelacht."

1. Mose 15, 13 – 18

 
Achja. Ist Dir was gefallen?

Der Abram heißt es plötzlich Abraham und aus Sarai wurde Sara. Gott hat ihnen neue Namen gegeben. Ob mit den neuen Namen, auch ein neues Denken kommt?

 
Ich glaube Sara lachte deshalb, weil es irgendwie zu schön ist, um wahr zu sein – jetzt nochmal das Wunder zu erleben und ein eigenes Baby im Arm halten?! Aber irgendwie lachte sie vielleicht auch, weil das doch total verrückt ist, mit neunzig Jahren schwanger zu werden und ein Kind zu bekommen. Die Hoffnung jemals Mutter zu sein, hatte sie schon längst aufgegeben. Und plötzlich keimte sie wieder auf ….
 

Wiedergeborene Hoffnung ist immer erst komisch, bevor sie real wird.
 
Ich vermute, das Abraham auch gelacht hat. Und vielleicht hat sogar Gott darüber gelacht. Aber wenn, dann war es ein liebesvolles Lachen. Nebenher tat er, was nur Gott tun kann – das Unglaubliche! Sarah schlief mit Abraham und Gott sorgte dafür, dass sie schwanger wurde.
 
Was Gott versprochen hatte, wurde wahr:
 
"Sara wurde schwanger und bekam einen Sohn. Abraham wurde Vater, obwohl er schon sehr alt war, genau zu der Zeit, die Gott vorausgesagt hatte. Abraham nannte seinen Sohn, den ihm Sara geboren hatte, Isaak"

1. Mose 21, 2 – 3

Der Kleine bekam den Namen Isaak – das bedeutet "Gelächter" - na, wie passend!
Ich glaube dieses Wunder hat Sara total verändert, ihr Vertrauen auf Gott wurde stark. Sie wird kapiert haben – das es sich nicht lohnt, eigene Pläne stur durchzuziehen, denn das macht selten glücklich.


Gott hat oft einen anderen Zeitplan als wir, doch wenn wir auf ihn vertrauen – dann werden wir glücklich werden. Davon bin ich überzeugt.

Er hat Wege und Möglichkeiten, die für uns undenkbar sind. Denn Sara hat wohl kaum damit gerechnet, dass sie ihre Hebamme mal von der Rente bezahlen wird.

 
Lass Dich auf Gott ein, schenke ihm Dein Vertrauen und er wird Dich ganz fett segnen!
Deine Jesus Punk
 
 

© Der Titel: "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist!" ist ein Zitat von David Ben-Gurion, 1973 verstorben, israelischer Politiker
© Foto: Arno Backhaus  www.arno-backhaus.de

 


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Dieser Beitrag wurde am 13. April 2012 veröffentlicht.

15 Gedanken zu „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.

  1. andy55

    Der Titel: "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist!" ist ein Zitat von Arno Backhaus. – ist so nicht richtig, glaube ich.
    Es ist ursprünglich ein Zitat von David Ben-Gurion, 1973 verstorben, israelischer Politiker – google das noch mal:-)
    lg, andy
     

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Stimmt, danke für den Hinweis. Hab das Zitat aus einem Buch vom Arno. Mensch, dass hätte er aber mal dazu schreiben sollen / müssen, dass es nicht von ihm ist.

      Antworten
  2. Andrea

    Du erzählst es aber ein bissi falsch, denn Ismael und Isaak sind gemeinsam aufgewachsen und Sarah fürchtete, dass Isaak ihr leiblicher Sohn alles Erbe an Ismael verschenken würde!
    So geschah es, dass Haggai und Ismael in der Wüste fast verdursteten!

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    1. Mandy Artikelautor

      Das weiß ich. Ich erzähle es auch nicht falsch, nur beim lesen könnte der Eindruck enstehen… das die Magd mit dem ersten Kind schon über alle Berge ist. Sara und Abraham dann wieder allein sind und dann wird erst Isaak geboren. Hab da mal nen Satz rausgenommen bzw. umgeändert – so das es offen bleibt. Danke für den Hinweis Andrea.

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      1. Andrea

        Achsooo!
        Ich mag Deine Stimme und lasse mir Deine Blogeinträge immer von Dir vorlesen und kann dann mit meinem Läppi weiterarbeiten!

        Antworten
  3. Priscilla

    Wir sollen nicht rausnemmen oder dazu tun so treu wahrsein mit übersetzen den wort gottes. Gott jesus heiligen geist schenke mir und uns allen die weissheit dazu und führe uns in wahrheit gottes um seinet willen danke gott jesus heiligen geist dir ehre anbetung lob gott alleine dafür für sein wort wo ewig bleibt gestern heut morgen und in aller eonen ewigkeit amen danke für dein wort daddy jesus

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    1. Mandy Artikelautor

      Pricilla. Vielleicht kannst du dir etwas mehr Mühe geben zu erklären was du meinst. Was soll ich / wir nicht rausnehmen? Satzzeichen sind manchmal auch ganz gut. ;-)

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      1. Priscilla

        Sory kann mir schlächt ausern schreiben ich habe dies geschrieben wegen euer schreiben zwischen dir und andrea aber nicht nur wie schnell pasiert das wir was auslassen oder was dazu tun bei auslegen des wortes heiligen geist helfe mir uns dabei das richtigen sagen und tun
        Nochmal sory für mein schreiben heiligen helfe euch wie ich es meine meine kapazität ist beschrenkt danke für euer verstenniss;-);-);-);-);-)
        ;-)
        ;-)♥;-)von herzen einen schönen tag und wocheende;-)
        ;-);-);-);-);-);-);-);-);-
        );-);-);-);-);-);-);-)
        ;-);-);-);-);-);-);-);-)
        ;-);-);-);-);-);-);-);-);-);-);-);-);-)

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        1. Gabriel

          Es gibt über 200 deutschsprachige Bibelübersetzungen von den Internationalen, griechischen, Lateinischen und Arämäischen nicht zu sprechen.Allein in denen gibt es schon gravierende Übersetzungsfehler, bis zu ganzen fehlenden Kapiteln.Wenn mein Glaube allein darauf beruhen würde das nich auch nur 1 Buchstabe verändert werden dürfte und alles 1zu1 Wahrheit ist, hätte ich jetzt ne massive Krise.Und ne Menge Leute auch keine Augen und Hände mehr…. ;)

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  4. Toni Lavigne

    Hallo, Frau Punk, wie geht es dir?
     
    Wenn Gott plant, setzt er immer in fester Zeitplan fest. Dieser Titel, was die schreiben, das ist total super, das freut mich, das sie mit den anderen Leuten darüber den Themen schreiben. Gott segne sie fett !!! Mach weiter so!! 
    Liebe Grüsse
    Toni Lavigne (Thorsten Schneider)

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    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Thorsten alias Toni ;-)

      Danke, es geht mir geht. Freut mich, dass dir gefällt was ich so schreibe. Dann mach ich mal weiter. ;-)

      Sei ebenfalls gegrüßt und fett gesegnet!

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