Der Obstsalat vom Heiligen Geist – Teil 1

In der Bibel liest man öfter mal von "Früchten" und "Frucht bringen" und sowas. Was soll das eigentlich bedeuten?


Bedeutet, bei Gott gibt's ordentlich was Gesundes und Nahrhaftes: Obstsalat!


Okay, damit sind keine Äpfel, Birnen oder Pflaumen gemeint, sondern Früchte, die der heilige Geist uns bringt.

Wer der überhaupt ist und was der den lieben langen Tag so treibt, dazu lies einfach meine letzen beiden Artikel:

 

Die Früchte des Heiligen Geistes haben immer Auswirkung auf unser Leben!


Diese Früchte sind bestimmte Charaktereigenschaften, die ein Leben mit Jesus hervorbringt. Im Johannes 15, 1-8 beschreibt Jesus wie das ist, wenn ein Mensch mit ihm verbunden ist.

Er sagt, das ist so wie eine Traubenrebe, die an einem Weinstock hängt. Wenn wir so mit Jesus verbunden sind wie die Traubenrebe und der Weinstock miteinander verbunden sind, dann wird die Power von BIG Daddy und seinem Heiligen Geist durch unser Leben fließen. 

Das Geniale daran ist, es geht nicht um Leistung. Von wegen anstrengen und etwas machen und dann gibt's viel Frucht. Nein, es geht um die Leitung. Die Leitung von Deinem Herzen hin zu Gott, die muss stimmen. Es ist wichtig, mit ihm verbunden zu sein.

Denn wenn eine Rebe vom Weinstock abgeknickt wird, dann wird der Weinstock sie nicht mehr mit Nahrung versorgen können und sie wird vertrocknen. 


Doch wenn Dein Draht – Deine Leitung zu Gott stimmt und nichts zwischen Euch steht, dann wird seine Power ungehindert in Dich überfließen. Und das Ergebnis sind die Früchte. Es wachsen Früchte – Du wirst krasse Charaktereigenschaften entwickeln.


Ok, vielleicht hattest Du die schon vorher, aber wenn Gott Dein Weinstock ist, dann werden die viel stärker und intensiver in Deinem Leben. Und zwar so krass, dass auch andere Menschen das wahrnehmen.

 

Der Paulus schreibt im Galater 5, 22-23

"Wenn dagegen der Heilige Geist unser Leben beherrscht, wird er ganz andere Frucht in uns wachsen lassen: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung."

 

Machen wir doch mal eine Fruchtanalyse und schauen uns das Zeug näher an:

 

1) Liebe

Gemeint ist damit die Liebe, wie Gott sie uns entgegenbringt. Liebe, die dich annimmt wie du bist; Liebe, die Geborgenheit gibt; Liebe, die keine Bedingungen stellt.

Die Liebe Gottes kann in uns selbst eine Liebe zu anderen Menschen hervorrufen. Wenn Du Dich von Gott hundertprozentig geliebt weißt, kann der heilige Geist Dich befähigen, anderen Menschen genau diese Liebe weiterzugeben. Da ist es egal, ob die Menschen Dir in den Kram passen, wie die aussehen, was sie tun oder sonst irgendwas.

Diese Geistesfrucht der Liebe macht keine Unterschiede zwischen Menschen. Sie hilft Dir auf Menschen zuzugehen und ihnen zu begegnen, wie ihnen Jesus ihnen begegnet ist.

 

2) Freude

Mit dieser Freude ist eine ganz tiefe Freude gemeint. Eine Freude, wie ich sie erst empfinde, seit ich Gott kenne. Viel intensiver als das Freuen, wenn mir jemand etwas schenkt oder mich überrascht. Diese Freude ist auch dann da, wenn's gerade nicht so gut läuft und um mich rum viel los ist.

Die Bibel ist voll von Menschen, die in Notsituationen stecken, aber dennoch gut drauf sind und Gott weiterhin vertrauen und ihm danken. Z.B. der Paulus, der hockt im Knast und schreibt einen Brief an die Gemeinde in Philippi, sie sollen sich an Gott freuen – jederzeit!

Das Wissen, einen Daddy im Himmel zu haben und irgendwann bei ihm leben zu können, schenkt tief sitzende Freude. Ich glaube sogar, dass diese Freude ansteckt. Gerade wenn's Dir mies geht und Du bist trotzdem fröhlich, verlierst nicht den Blick auf das Gute – dann kann Deine Lebenseinstellung andere Menschen ermutigen.

 

3) Frieden

Die Geistesfrucht des Friedens ist so 'ne Art Streitschlichter. Wer kapiert hat, dass Jesus die Schuld aller (!) Menschen auf sich geladen hat, dem fällt es auch leichter, glaube ich, sich mit anderen zu versöhnen.

Jesus sehnt sich danach, dass alle Menschen in Frieden miteinander leben.  – Epheser 2, 14

Wichtig ist, dass Du nicht nur mit anderen in Frieden lebst, sondern auch mit Dir selbst. Packe alles, was Dich verletzt hat, aufwühlt und aufregt bei Jesus ab. Sprich mit ihm drüber und er wird Dir Ruhe und Frieden schenken. 

"Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben."
Matthäus 11, 28

 

4) Geduld

 

Geduld ist eine Geistesfrucht, die Dir hilft, besser mit anderen Menschen klarzukommen. Gott hat wahnsinnig viel Geduld mit uns. Wenn wir Fehler machen, verzeiht er uns immer und immer wieder, ihm reißt nie der Geduldsfaden. Und genau diese Geduld kannst Du anderen Menschen entgegenbringen. Ja, das ist möglich!


 

5) Freundlichkeit

Mark Twain sagte mal:

"Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können."

Genauso sieht das aus! Und auch hier geht's um die Tiefe. Die Geistesfrucht der Freundlichkeit bedeutet mehr als ein bloßes Lächeln. Der Heilige Geist bewirkt, dass Du selbst unfreundlichen Menschen mit Respekt und Freundlichkeit begegnen kannst.

 

Im nächsten Artikel, stelle ich Dir die weiteren Früchte vor.

 

Ich wünsche Dir eine fettes Wochenende mit reichlich Obstsalat

Deine Mandy

 

- zum 2. Teil vom Obstsalat – hier klicken

 

Textgedanken, Inspirationen habe ich von aus einem Artikel von Vanessa Werich in der "teensmag 02/10
© Fotos: oben – gekreuzsieg; unten: flickr.com

 


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Dieser Beitrag wurde am 10. März 2012 veröffentlicht.

12 Gedanken zu „Der Obstsalat vom Heiligen Geist – Teil 1

  1. Dorfpastor

    Mensch, Mandy, Du hast immer coole Ideen: OBSTSALAT !   Das muss ich mir merken. Wenn ich dann mal über Galater 5,22 predige, müsste ich anschließend ne Runde Obstsalat an die ganze Gemeinde ausgeben oder während der Predigt Leute etwas Obst reichen und zu jeder Sorte Obst einen Vergleich zu der jeweiligen Frucht aus dem Bibeltext ziehen. Wenn ich mal wieder demnächst einen anschaulichen Vergleich brauche, sollte ich Dich vielleicht vorher konsultieren! Weiter so! Jesus hat das ja auch so praktisch und anschaulich gemacht.

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Gute Idee lieber Dorfpastor!

      Früchte verteilen an die Leute – was mir noch dazu kommt: beschrifte sie mit nem Edding. Schreibste uff die Banane "Selbstbeherrschung" und auf den Apfel "Liebe" … (den sollte man dann allerdings vorm Essen schälen)

      Sowas ist "plastisch" und bleibt im Hirn hängen. Gefällt mir sehr gut.

      Antworten
  2. Ursula

    Hallo Mandy
    Du hast recht das ist ein ganz wichtiger Grund zum DANKE sagen. Und auch dafür dass du den Gedanken für dieses Bild bekommen hast.

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  3. Taner Öğüt

    "Ich will euch den Tröster senden, den Geist der Wahrheit, Er wird euch in die Wahrheit leiten und euch Meiner erinnern…." (4.3.1950) "Er wird euch erinnern dessen, was Ich euch gesagt habe…." 

    Ihr werdet also durch die Stimme des Geistes die gleichen Worte vernehmen und wissen, daß Ich es bin, Der zu euch redet, daß es Meine Worte sind, die Ich euch wieder ins Gedächtnis rufen will.
    Und ihr werdet Meiner gedenken, denn Meine Worte sind Geist und Leben, so ihr sie durch die innere Stimme vernehmet. Denn sie sind nicht nur ein leerer Schall, den nur das Ohr vernimmt, sondern sie dringen ein in euer Herz, weil Ich Selbst es ja bin, Der durch die Stimme des Geistes zu euch spricht, weil Ich die gleichen Worte anwende wie zur Zeit Meines Erdenwandels, damit ihr Mich darin erkennen sollet. Doch die Worte allein sind es nicht, die euch Meine Gegenwart
    erkennen lassen…. es ist der geistige Sinn, der darin verborgen ist, der nur erfaßt werden kann von
    einem erleuchteten Geist, von einem Menschen, dessen Lebenswandel das Wirken des Geistes zuläßt. Dieser versteht alles und kann wieder die Menschen belehren, die noch unerweckten Geistes sind. I

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  4. Beatrix

    Tolle Idee, das mit dem Obstsalat! Vielen Dank!
    Das werde ich im Schulgottesdienst nach Pfingsten ausprobieren.

    Mach weiter so und lass Dich nicht beirren!

    Geistvolle Pfingsten wünscht
    Beatrix

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