Mit den Augen eines Kindes….


Ich glaub unser Papa im Himmel möchte, dass wir mit den Augen eines Kindes sehen.

"Wenn ihr euch nicht ändert und so werdet wie die Kinder, kommt ihr nie in Gottes neue Welt. Wer aber so klein und demütig sein kann wie ein Kind, der ist der Größte in Gottes neuer Welt."
Matthäus 18, 3-4

 

Ist das Eltern-Kind Verhältnis in Ordnung, dann ist es für das Kind selbstverständlich, dass etwas zum essen im Kühlschrank ist. Es kommt gar nicht auf den Gedanken, dass man dafür genug Geld braucht um Essen zu kaufen.

Für ein Kind kommt Geld aus dem Geldautomaten, wo es Mama oder Papa abholen… es denkt nicht darüber nach das es erst verdient werden muß.

Im Winter dreht man die Heizung auf… aber nur wenn man vorher Öl bestellt hat oder die Gasrechnung bezahlt.
 

Das sind Sorgen von Erwachsenen, die Kindern fremd sind.

 

Und Gott verspricht, dass er uns versorgt, z.B. hier:

"Sorgt euch nicht um euer tägliches Leben – darum, ob ihr genug zu essen, zu trinken und anzuziehen habt. Besteht das Leben nicht aus mehr als nur aus Essen und Kleidung?

Schaut die Vögel an. Sie müssen weder säen noch ernten noch Vorräte ansammeln, denn euer himmlischer Vater sorgt für sie. Und ihr seid ihm doch viel wichtiger als sie."
Matthäus 6,25-26

 

"Wenn ihr für ihn lebt und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht, wird er euch jeden Tag geben, was ihr braucht."
Matthäus 6,33


Gott vergisst Dich nicht – er kümmert sich um Dich und versorgt Dich mit allem was Du brauchst!

Alles was er möchte ist, dass Du ihm vertraust und  zu ihm kommst, wenn Du Sorgen hast und nicht nur dann.

 

"Ich habe deinen Namen in meine Hand eingraviert."
Jesaja 49, 16


Ich glaube viele Menschen machen sich ganz viele Sorgen, die sie sich eigentlich gar nicht machen müßten. Pure Energieverschwendung. Es gibt Sorgen, für die Gott zuständig ist. Und für ihn sind das gar keine Sorgen.

Ich glaube Gott möchte nicht, dass Du kindisch wirst und rumalberst. Er möchte, dass Du mit den Augen eines Kindes die Welt siehst und das Du weißt, dass er Dein Papa ist der Dich lieb hat und der sich um Dich kümmert.

 

Ich hätte gern den Song "Kinder an die Macht" vom Herbert Grönemeyer als Video eingefügt, leider darf ich das nicht wegen der Rechte, GEMA und so, deshalb der Text davon. Sehr schön und passend, wie ich finde.


Kinder an die Macht

Die Armeen aus Gummibärchen
Die Panzer aus Marzipan
Kriege werden aufgegessen kindlich genial

Es gibt kein gut, es gibt kein böse
Es gibt kein schwarz, es gibt kein weiß
Es gibt Zahnlücken
Statt zu unterdrücken
Gibt's Erdbeereis auf Lebenszeit
Immer für 'ne Überraschung gut

Gebt den Kindern das Kommando
Sie berechnen nicht, was sie tun
Die Welt gehört in Kinderhände
Dem Trübsinn ein Ende
Wir werden in Grund und Boden gelacht
Kinder an die Macht

Sie sind die wahren Anarchisten
Lieben das Chaos, räumen ab
Kennen keine Rechte, keine Pflichten
Ungebeugte Kraft, massenhaft
Ungestümer Stolz

 

In diesem Sinne, sieh mit den Augen eines Kindes! ;-)
Deine Jesus Punk

 

© Foto: mikebaerd/flickr.com

 


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Dieser Beitrag wurde am 11. November 2011 veröffentlicht.

11 Gedanken zu „Mit den Augen eines Kindes….

  1. Martina

    Das Schöne am Kind Sein ist das Vertrauen. Wie ein Kind, das seinen Eltern fraglos vertraut, Gott vertrauen. Einfach davon ausgehen, das es stimmt, was in der Bibel steht. “Hab´ keine Angst” , “der Friede sei mit dir” , “das ist mein Leib” , “Ich bin der Ich-bin-da-für-euch”, Die Haltung der ersten Seligpreisung. *froi* Ein <3 für IHN!

    Antworten
  2. Teresa

    Liebe Mandy,
     
    den Artikel mag ich besonders gern. Danke!
    So das Kind im erwachsenen Menschen entdecken und wahrnehmen und ihm Gutes tun. So verstehe ich das. Ihm Raum geben und auf Gott vertrauen. Die Sorgen vor Gott bringen, auch damit zu ihm gehen. Ihn sich um mich kümmern lassen, ungewohnt, wenn sich plötzlich Gott um mich kümmern möchte. -.)
    Wenn man es, wie ich nicht bewusst kennt, dass Gott sich kümmern will.
     
    Welche Sorgen meintest Du, die für Gott keine sind??
     
    Ich wünsche Dir und allen ein schönes Wochenende.
     
    Lieben Gruß, Teresa

    Antworten
    1. Bernd Zündorf

      Hallo Teresa,

      was Mandy meinte, kann ich nicht  beantworten. Ich hab aber selbst erfahren, dass Gott sich um alles kümmert. Noch am Freitag hab ich mir Gedanken gemacht, dass das Geld wohl nicht reichen wird und ich meine Geldreserven auf dem Sparbuch anknabbern muss. Dann hab ich gestern mal was in den Schrank geräumt und dabei einen Geldbetrag entdeckt, von dem ich dachte, ich hätte ihn bereits ausgegeben.
      Und heute im Gottesdienst steckt mir jemand nochmal Geld zu dafür, dass ich ihm bei der Weinlese geholfen habe – dabei hatte ich das einfach gemacht, um demjenigen zu helfen, Geld hatte ich da nie und nimmer erwartet.
      Das sind so Sachen, wo ich Gottes Liebe und Versorgung immer wieder erfahre und mich jedesmal im Nachhinein frage, weshalb ich mir da überhaupt Gedanken gemacht habe … Ich hab mich jedenfalls heute schon für meine Sorgen geschämt.
      Gruß Bernd

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    2. Mandy Artikelautor

      Moin Teresa,

      ich schrieb:

      'Es gibt Sorgen, für die Gott zuständig ist. Und für ihn sind das gar keine Sorgen."

       

      Bernd hat z.B. hat geschrieben das sein Geld knapp wird, er hat sich gesorgt (nehme ich mal an) – doch letzendlich ist Gott für diese Sorge vom Bernd verantwortlich. Er kann es Gott sagen und der kümmert sich drum…. für ihn ist das ein Klacks und somit keine Sorge.

      Was für Menschen Sorgen sind ist für Gott ein Klacks.

       

      Verstehst Du?

       

      PS: Klar, wenn der gute Bernd jeden Monat seine Kohle im Casino verzockt und dann Gott sagt: "Hey, sorge mal dafür das ich was zu futtern habe." – hm dann würde ich nicht unbedingt drauf vertrauen.

      ;-)

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  3. Teresa

    Danke Euch beiden für die Erklärung.
     
    Ich bin immer wieder erstaunt, wie das echt funktioniert, wie bei Bernd es ja der Fall war. Schön!!
    Aber man wird die Sorge vor Gott bringen müssen. Es ihm sagen, sonst passiert da glaube nix. Und er entscheidet, was es gibt. o.k. Spannende Sache.
     
    Lieben Gruß, Teresa

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  4. Myriam Reittinger

    Danke Mandy für diese geniale Ermutigung! Das kommt heute gerade richtig! Ich hoffe es ermutigt auch dich!!!
    Liebe Grüße,
    Myriam

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  5. Christian Aepfler

    Es gab einmal einen kleinen Jungen, ich will ihn mal Christian nennen. Er wurde gefragt, was er mal werden will. "Ich mache es wie Opa, ich lasse das Geld mit der Post schicken"

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