Arbeitslos… was jetzt?


Über 5,5 Millionen* Menschen sind in Deutschland ohne Job.
Und meistens ist es dann auch noch so, dass die einen zuviel Arbeit haben und die anderen zu wenig. Die Arbeitsstellen in Deutschland sind nicht gerecht aufgeteilt.

Ungerechtigkeit regiert!

Ich denke das muß jeder ohne Arbeit, auch ein Christ, erstmal akzeptieren. Was willst sonst auch machen?

Beim Thema Arbeitslosigkeit denke ich direkt an diese Stelle in der Bibel:

"Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen."
2.Thessalonicher 3,10

Das versteht manch einer vielleicht falsch, deshalb genau nachlesen – da steht nicht: 

"wer nicht arbeiten kann" sondern "wer nicht arbeiten will".

Und das ist ein gewaltiger Unterschied!
 

Ich denke was Gott mit dieser Aussage meint ist, dass Du kein Schmarotzer sein sollst. Einer der die Füße hochlegt und lieber vorm PC und der Glotze rumhängt, als sich einen Job zu suchen.
So nach dem Motto; es gibt ja Hartz4 – der Staat füllt den Kühlschrank, zahlt die Miete, kommt für die Krankenversicherung auf und wenn es sein muß auch noch für die Wohnungseinrichtung.


Nörgeln tun die Schmarotzer in den meisten Fällen aber trotzdem. Verwöhntes Deutschland.

Hartz4 ist durchaus eine gute Sache, denn viele können nichts für ihre Arbeitslosigkeit und würden gerne arbeiten – gut das die dann nicht alle auf der Straße landen. Vorallem kranken Menschen fällt es schwer die Arbeitslosigkeit zu akzeptieren. Da stößt man an die Grenzen und spürt, dass man nicht kann wie man will – nicht nur bei der Arbeit, sondern auch im Alltag.

Buchtipp: "Wie ein Schmerttling im Käfig"


Doch Gott sorgt für jeden, auch für Menschen ohne Arbeit.

"Es gibt nichts Besseres für den Menschen, als sich an dem zu freuen, was er isst und trinkt, und das Leben trotz aller Mühe zu genießen. Doch ich erkannte, dass auch das ein Geschenk Gottes ist."
Prediger 2, 24

 

Vorausetzung dafür, denke ich, ist alles zu tun was in Deinen Möglichkeiten liegt. Bewerbungen schreiben, beim Arbeitsamt informieren, immer wieder die Stellenanzeigen durchgehen, die Freunde und Bekannten informieren, dass man einen Job sucht – so das die auch die Augen offen halten können.

Lies mal Matthäus 20,1–16 – das taten die Leuten früher gegen ihre Arbeitslosigkeit.


Arbeitslos = Wertlos?

Nie und nimmer. Du bist schließlich kein Toaster, die man auf den Müll wirft, wenn er nichts mehr taugt und einen neuen ranholt. Du bist einzigartig!
Ich denke es ist gut, wenn Du jemandem hast mit dem Du, über das was Dich beschäftigt, sprechen kannst. Kein Mensch ist weniger wert als der andere. Mach Dir klar, dass nicht Du das Poblem bist, sondern die Arbeitslosigkeit.

Blogtipp: Wenn der Toaster nicht toastet…

Dreh Dich nicht nur um Deine Arbeitslosigkeit

Wenn sich Deine ganzen Gedanken nur noch um den fehlenden Job drehen, bringt das überhaupt nichts. Da drehst Du im wahrsten Sinne irgendwann durch. Du verlierst die Hoffnung und wirst Dich aufgeben, dann siehst Du Chancen, die sich bieten nicht mehr.

Da brauchst Du Dich nicht wundern, wenn sich Freunde mit der Zeit zurück ziehen. Es ist schwer wenn jemand immer nur in seinen  Problemen hängt, ständig davon spricht und negativ drauf ist.

Auch wenn es schwer fällt, versuche Deinen Tag zu strukturieren. Plane wann Du Haushaltskram erledigst, mache Sport, tue Dir was Gutes, triff Dich mit Freunden, habt Spaß zusammen, setze Dir feste Zeiten um Bewerbungen zu schreiben und ganz wichtig – nimm Dir Zeit für Gott!
 

 

Gott hat einen Job für Dich

Ich glaube sein Job für uns ist der gleiche, den er auch Paulus gab:

"Sorge für meine Schafe!"
Johannes 21, 17

Die Schafe sind quasi die Kinder von Gott, also wir. Jesus ist unser Hirte. Die Bibel hat das so geschrieben, damit wir den Zusammenhang besser begreifen. 

Mir sagt diese Stelle:

"Hey, wenn Du arbeitlos bist – dann kümmere Dich um andere Menschen."

Schau Dich doch einfach mal um, was es in Deiner Gegend an sozialen Einrichtungen gibt. Dann geh vorbei und frage ob die jemanden brauchen. Im Altenheim z.B. werden öfter mal ehrenamtliche Vorleser gesucht, die den alten Menschen etwas vorlesen.

Vielleicht kannst Du Dich auch in (D)einer Gemeinde/Kirche irgendwie einbringen. Helfer werden meistens gesucht!

Ich denke es ist für einen selbst auch befriedigender zu wissen, eine Aufgabe zu haben und nicht nur daheim rumzuhängen.


Und was gibt es Größeres als anderen Menschen eine Freude zu machen??

 

Bleib mit Gott im Gespräch.

Noch zwei Stellen aus der Bibel, die Dir Mut machen sollen:

"Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch“
Johannes 21, 17

 

„Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?“
Matthäus 6, 26-27

 

Ich wünsche Dir einen viel Erfolg bei der Arbeitsuche.
Dicken Segen dazu, Deine Jesus Punk
  

*Statistik 2011 der Argentur für Arbeit 
© Foto oben: cszar/flickr.com,
© Cartoon unten: Ralf Stumpp von www.vollverdummt.de

 


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Dieser Beitrag wurde am 18. Oktober 2011 veröffentlicht.

16 Gedanken zu „Arbeitslos… was jetzt?

  1. Marc

    Hallo habe Mir deinen heutigen Thread gerade mal durch gelesen,
    wollte dazu nur Sagen das ich selbst bis hin zu Hartz4 über 1 Jahre das leidige Thema Arbeitslosigkeit mitgemacht habe.
    Etwas  vorher habe ich dann angefangen mich  Intensiv für Gott,Jesus,Bibel für das Christentum zu intressieren.
    In dieser Zeit  habe ich Gott als unterstützer durch die Hilfe meiner Freundin  noch mehr kennen gelernt.http://www.unendlichgeliebt.de/wordpress/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/icon_mad.gif
    "Den Gott unterscheidendet Ja zwischen dem Irdischenproblem der Arbeitslosigkeit durch den Mensch verursacht und der Geistigenfaulheit etwas im Leben für andere Menschen  und sich selbst zutun"!
    Nur verstehen es die wenigsten und lassen leider auf Gott und Jesus das Christentum keine gutes Wort fallenhttp://www.unendlichgeliebt.de/wordpress/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_sad.gif.
     
    Gruss Marc

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hey Marc,

      danke für deinen Kommentar. Gut, dass du wieder nen Job hast!

      Tschja… die meisten heften sich für Erfolge im Job oder ne Beförderung den Orden an die stolz geschwellte Brust, und wenn dann doch mal alles den Bach runter geht…. dann war es Gott.

      Gut das Du durch ihn noch mehr Unterstützung gefunden hast.

       

      Antworten
  2. Claudia

    Danke. Ein extrem ermutigender Beitrag, wenn man arbeitslos geworden ist! Er enthält echte Hilfe und Superanregungen!
     
    Du bist ein megamäßiger Segen für dile Menschen um Dich! Ich freu mich jeden Tag auf Deinen Blogbeitrag! Gott spricht zu mir duch Deine Beiträge!

    Antworten
  3. Gast

    Ich möchte noch hinzufügen das  der Satz von Paulus: "Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen." die damalige Gemeinden betraf die alles miteinander teilten. 

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  4. Anonymous

     
    Hallo,
    ich lese den Blog schon eine Weile und mich ermutigen die Beiträge immer sehr. Auch dieser hier. Vor allem tut es gut nicht abgestempelt zu werden, nur weil man gerade ohne bezahlte Arbeit ist.
     
    Ich wundere mich nur über die Zahl von 5,5 Millionen. Laut der offiziellen Statistik von der Agentur für Arbeit lag die Zahl der Arbeitslosen im Oktober 2011 bei offiziell 2.737.000 (Quelle: http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Monatsbericht-Arbeits-Ausbildungsmarkt-Deutschland/Monatsberichte/Generische-Publikationen/Monatsbericht-201110.pdf ). Nur als kleine Anmerkung. Ansonsten ein wirklich mutmachender und gelunger Beitrag.
     
    LgStefan

    Antworten
  5. Aufgewachter

    Hallo schöne Katharina! ;-)

    Der Mensch ist nicht dazu da, um 60 Jahre zu arbeiten, um mit ca. 75 Jahren zu versterben. Wer 60 Jahre lang gearbeitet hat und noch stolz darauf ist, hat vom Leben als Mensch gar nichts verstanden oder ist mit sich selbst überfordert. Geld und Konsum können keine persönlichen Defizite ersetzen ***

    Laßt Euch doch nicht in Konkurrenz zu einander setzen und habt Euch endlich lieb! ;-)

    Nie wieder Massnahmen !!!
    Nie wieder 1-Euro-Jobs !!!
    Nie wieder Sanktionen !!!
    Nie wieder Zeitarbeit !!!
    Nie wieder Arbeiten unter dem Mindestlohn !!!

    Ohne Sozialgerichte!

    Eine übersichtliche Sammlung der effektivsten 209 Tipps
    Hartz-IV / Das Kompendium / ULTRA Pack Version 4.6 (complete)
    Release Date 23.12.2016 16:46:13 Uhr MEZ

    Das Inhaltsverzeichnis ist zu erreichen unter
    folgender Internetadresse
    http://hartz4-forum.com

    *** Ein Fischer sitzt am Strand und blickt auf das Meer, nachdem er die Ernte seiner mühseligen Ausfahrt auf den Markt gebracht hat. Warum er nicht einen Kredit aufnehme, fragt ihn ein Tourist. Dann könne er einen Motor kaufen und das Doppelte fangen. Das brächte ihm Geld für einen Kutter und einen zweiten Mann ein.

    Zweimal täglich Fang hieße das Vierfache verdienen. Warum er eigentlich herumtrödele. Auch ein dritter Kutter wäre zu beschaffen; das Meer könnte viel besser ausgenutzt werden, ein Stand auf dem Markt, Angestellte, ein Fischrestaurant, eine Konservenfabrik – dem Touristen leuchteten die Augen.

    „Und dann?“ unterbricht ihn der Fischer.

    „Dann brauchen Sie gar nichts mehr zu tun. Dann können Sie den ganzen Tag sitzen und glücklich auf ihr Meer hinausblicken!“

    „Aber das tue ich doch jetzt schon“, sagte der Fischer.

    +++

    „Viele scheinen aufgrund vielleicht unbewusster erlernter Grausamkeit gegen sich selber, auch gegen andere grausam zu sein. Wenn Menschen ihre Bedürfnisse und ihr Inneres nicht genug leben durften und dürfen (oft wurden sie mit seelischer und/oder psychischer Gewalt zum reinen Funktionieren erzogen), entwickeln sie oft eine intensive Feindseligkeit gegen jeden, der nicht so hart gegen sich selber ist. Gegen jeden der für die anderen Menschen nicht so harte Lebensbedingungen schaffen will. Gegen jeden, dem es besser geht und der nicht diesen Zwängen ausgesetzt war usw.

    Oft konnte dieser Mensch vor lauter Unterdrückung nicht einmal ein Gefühl für sich selber entwickeln, so dass er wirklich wüsste , was er möchte, wenn man ihm einmal plötzlich die totale Freiheit lassen würde. Vielen Menschen geht es so. Sie haben Angst sozial aus der Reihe zu tanzen und lassen sich unter Anderen deshalb oft in ihren Jobs erpressen und unterdrücken, ohne das Gefühl zu haben sich wehren zu können …

    Also lasst euch nicht gegeneinander aufhetzen und euch alles missgönnen und neiden und seid selber auch großzügig. Aber „geht Arbeiten“ ist auch keine Lösung. Jeder der Arbeiten geht hält doch kurzgesagt nur das Dreckssystem noch länger am leben !!!

    Bleibt mal nen Monat ALLE zu Hause und schon ist Weltfrieden! Kapiert das denn keiner ??? Alles was wir so erarbeiten dient doch mehr oder weniger direkt dem System …“

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