“Wo ist denn dein beschissener Gott, wenn man ihn braucht?”

Jemand schrieb mal:
 

"Mir reicht's. Dein Jesus hat mir nicht die Bohne genützt.

Ich habe versucht mich zu ändern. Ich habe sogar den verdammten Zehnten ausprobiert. Es funktioniert nicht. Jetzt habe ich meine Arbeitsstelle verloren. Meine Frau muss operiert werden und ich habe keine Krankenversicherung.

Wo ist denn Dein beschissener Gott, wenn man ihn braucht?"

 

 

Vielleicht hast Du so eine Aussage auch schon mal gehört oder hast selbst so ne Wut im Bauch? Woher kommt das und wieso ist Gott "nicht da"? Ich finde die Lösung ist ziemlich logisch – es sind unrealistische Erwartungen. Die Erwartung, dass Gott einem aus der Patsche hilft.

 

Welche Erwartungen stecken in dem Zitat?

  • als Christ wird man nicht operiert
  • wenn man seinen Zehnten gibt, dann bekommt man definitiv auch was zurück
  • man verliert nicht seinen Job
  • man steht nicht ohne Krankenversicherung da
  • mehrere Probleme gleichzeitig hat man als Christ nicht


Doch das Gegenteil von diese Erwartungen trifft ein und baaaamm fühlt man sich von Gott verarscht und im Stich gelassen.

Da frage ich mich, wie diese falschen Erwartungen entstehen? Ist es der Mythos vom lieben Gott, der nichts Böses zulässt und alles immer Friede, Freude, Eierkuchen ist?

Leider steht davon steht nicht's in der Bibel.

 

Da steht drin, dass wir Vergebung bekommen für all den Scheiß (Sünde), den wir angestellt haben, wenn wir es wirklich bereuen und Gott drum bitten. Ich lese, dass er uns ein geniales Leben im Himmel verspricht, ohne Leid und Tränen. Aber ein geniales Leben auf der Erde? Fehlanzeige.


Ich denke, dass viele Menschen von Gott eine falsche Vorstellung haben.

 

 

 

Der Hiob, ein Typ aus der Bibel, der erlebte viele Katastrophen. Seine Kinder starben, er verlor alles was besaß und er wurde sehr krank. Seine Frau fragte dann auch, wo denn Gott ist, wenn's ihm so elend geht:
 

"»Willst du etwa immer noch an deiner Frömmigkeit festhalten? Sag dich von Gott los und stirb!« Doch Hiob antwortete: »Du sprichst wie eine Frau, die dumm und gottlos ist.

Sollen wir das Gute aus Gottes Hand nehmen, das Schlechte aber ablehnen?« Und noch immer sprach Hiob kein sündiges Wort gegen Gott."

Hiob 9 + 10

 

Dann gab es jemanden, der hieß Afaf. Er erlebte auch ziemlich viel Mist und fragte Gott einfach mal, was der ganze Mist überhaupt soll mit Christ werden und so…..

"Ich wäre fast zu Fall gekommen. Beinahe hätte ich den Boden unter den Füßen verloren. Denn ich habe die stolzen Menschen beneidet, als ich sah, wie gut es ihnen trotz ihrer Bosheit ging.

Sie scheinen ein sorgloses Leben zu führen und sind stark und gesund. Sie müssen sich nicht wie die anderen Menschen abmühen und werden nicht wie alle übrigen von Sorgen geplagt. Ihren Hochmut tragen sie zur Schau wie einen kostbaren Halsschmuck, und ihre Grausamkeit umgibt sie wie ein kostbares Kleid.

Sie triefen vor Fett und tun, was immer ihr Herz begehrt. Sie verspotten andere und reden nur Böses, verächtlich verhöhnen sie andere. Sie prahlen, als kämen ihre Worte vom Himmel, die ganze Welt hört ihre angeberischen Worte. Das verwirrt und verunsichert die Menschen, sodass sie ihren Worten Glauben schenken.

Sie fragen: »Weiß Gott überhaupt, was da vor sich geht?« »Sieht der Höchste, was hier geschieht?« Schau dir diese gottlosen Menschen an – während ihr Reichtum wächst, führen sie ein angenehmes und sorgloses Leben. War es denn völlig umsonst, dass ich mein Herz rein hielt und kein Unrecht beging?

Jetzt habe ich nichts als Sorgen von früh bis spät, jeder Morgen bringt mir neuen Kummer. Wenn ich wirklich so geredet hätte, wäre ich zum Verräter an deinem Volk geworden.

Psalm 37, 2-15

 
So, mal alles von der Seele gekotzt, was er nicht verstehen kann und plötzlich macht's Biiiiing, lies mal da:
 

"Bis ich eines Tages darüber nachdachte, wie ihr Leben endet. Du stellst sie auf schlüpfrigen Boden und stürzt sie ins Verderben. In einem Augenblick sind sie fort, und ihr Ende wird schrecklich sein. Wie ein Traum beim Erwachen verschwindet, wirst du sie auslöschen, Herr, wenn du dich erhebst.

Da erkannte ich, wie verbittert ich war und welcher Zorn in mir aufstieg, als ich all dies sah. Wie dumm und unwissend bin ich gewesen – ich muss dir wie ein unvernünftiges Tier erschienen sein. Doch ich gehöre noch immer zu dir, du hältst meine rechte Hand.

Du wirst mich nach deinem Rat leiten und mich schließlich in Ehren aufnehmen. Wen habe ich im Himmel außer dir? Du bist mir wichtiger als alles andere auf der Erde. Bin ich auch krank und völlig geschwächt, bleibt Gott der Trost meines Herzens, er gehört mir für immer und ewig.

Die aber, die dich verlassen, werden umkommen, denn du vernichtest alle, die sich von dir abwenden. Doch mir geht es gut, weil ich mich nahe an Gott halte! Ich setze meine Zuversicht auf den allmächtigen Herrn, von seinen wunderbaren Werken will ich allen erzählen."
Psalm 73, 18-28

 

Da kapiert der Asaf, dass der Unterschied zwischen einem Christen und einem Menschen, der von Gott nichts wissen will nicht ist, dass im Leben des Christen alles supi ist… irgendwie eher das Gegenteil. Er kapiert, dass der Unterschied die Zukunft im Himmel ist!
 
  • Du Christ – cool Zukunft bei Gott im Himmel
  • Du kein Christ – an der Himmelstür wird es heißen:
    "Du kummscht hier ned nei"

Klingt alles irgendwie strange, aber daran glaube ich. Wir leben in einer Welt, die von einem brutalen Virus befallen ist. Und der nennt sich Sünde. Sünde bedeutet…. Tod. Kopf ab. Außer Du glaubst daran, dass Jesus für uns starb und uns damit das Tiket für den Himmel gibt.

 

Oki doki, dann gibt's ja noch die Sache mit dem "genialen Plan", den Gott für jeden hat und das was im Johannes 10, 10 steht:
 

"Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben zu geben, Leben im Überfluss."
 
Wir versteht das Otto Normalverbraucher? Überfluss…. wir werden mehr bekommen als wir brauchen, mehr als wir erwarten. Soweit so gut, aber steht da irgendwo das es das schon jetzt gibt? Ich denke viel mehr ist damit der Himmel gemeint.
 
Aaaaber nicht verzweifeln und denken: "Bäääh als Christ ist alles scheiße, auch wenns irgendwann die fette Party gibt." Neee, muß nicht sein.

Im Leben kann auch ne ganze Menge Gutes passieren, gerade wenn's Dir mies geht und Du Probleme hast, dann wird Gott Dir beistehen. Auch dann, wenn er sie nicht immer aus dem Weg räumt.

 

"Da wir nun durch den Glauben von Gott für gerecht erklärt worden sind, haben wir Frieden mit Gott durch das, was Jesus, unser Herr, für uns tat. Christus hat uns durch den Glauben ein Leben aus Gottes Gnade geschenkt, in der wir uns befinden, und wir sehen voller Freude der Herrlichkeit Gottes entgegen. Wir freuen uns auch dann, wenn uns Sorgen und Probleme bedrängen, denn wir wissen, dass wir dadurch lernen, geduldig zu werden.

 Geduld aber macht uns innerlich stark, und das wiederum macht uns zuversichtlich in der Hoffnung auf die Erlösung. Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht werden. Denn wir wissen, wie sehr Gott uns liebt, weil er uns den Heiligen Geist geschenkt hat, der unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.

Römer 5, 1-5

 
"Deshalb bete ich, dass Gott, der euch Hoffnung gibt, euch in eurem Glauben mit Freude und Frieden erfüllt, sodass eure Hoffnung immer größer wird durch die Kraft des Heiligen Geistes."

Römer 15, 13
 
Kurz gesagt: Du weißt nicht was kommt. Es kann Dir super ergehen, es kann Dir mies ergehen, es kann ne Achterbahnfahrt sein. Erwarte nicht nur die sonnige Seite vom Leben, dann wirst Du zu 100% enttäuscht werden. Denn das hat Gott Dir nicht versprochen!
 
Wenn Du von Gott  Glück erwartest, dann machst Du ihn zu so ner Art Maskottchen.
 
 
Denk mal drüber nach, fetten Segen und ein schönes Wochenende.
Deine Mandy
Jesus-Punk
 
 
 
Fotos von oben nach unten: Schild ausm Baumarkt, freakstyle.de, gekreuzsiegt; Inspiration für den Text von Larry Osbore.

 


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Dieser Beitrag wurde am 30. Juli 2011 veröffentlicht.

125 Gedanken zu „“Wo ist denn dein beschissener Gott, wenn man ihn braucht?”

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  1. Werner Widmer

    Du sagst Gott liebt mich (alle Menschen).
    Weist du, ich bin jetzt 58 Jahre alt und frage mich, ob Gott weis das er “Kinder” hat? Ob er weis, was sein Sohn versprochen hat? Ob ihm klar ist, das sein Erzfeind gerade seine “Familienmitglieder” !!! N-I-E-D-E-R-M-E-T-Z-E-L-T !!! Den, den er hochhält, wie seinen besten Freund: Seinen “Lichtengel” , Luzifer, Belzebub usw. . Der, der der seine Kinder umbringt!

    Weist du, ich bin auch Papa. Wenn mein Kind schreit, braucht es nicht lange zu warten. Dann stehe ich da und verteidige es auf der Stelle mit Klauen und Zähnen, selbst gegen eine Übermacht. Selbst wenn ich dabei draufgehe. I-C-H HELFE SOFORT !!!
    Was soll ich von einem Papa im Himmel halten, der noch dabei zusieht, wie sein Kind vor seinen Augen in Fetzen gerissen wird und nichts tut ???
    Genau das pasiert jetzt mit mir! Mit meiner Arbeit! Was brauche ich Schwätzer wie dich, die von Gottes Liebe faseln, sich aber immer schön bedeckt halten, wenn einer seiner Brüder gerade wieder zerrissem wird?
    Du falscher Prophet du!!! Weist du nicht, was mit solchem Gesindel wie dir geschehen wird!?! Gott liebt, wen er will. Mal diesen, mal jenen; mal mehr mal weniger. Ich gehöre wohl nicht dazu, sonst gings mir nicht so dreckig….über viele Jahre UND sogar Jahrzehnte !!! Und DU, Du falscher Prophet? Denn an Ihren Werken sollt ihr sie erkennen! – die falschen Propheten! Und Gott hat wohl Alzheimer, was?!? Sonst hätte er mich und viele, viele, andere seiner “Kinder” nicht einfach vergessen !!!
    Sag doch einfach mal die Wahrheit… oder halt die Klappe!

    Antworten
  2. Christian Eisl

    Liebe Jesus Punk das klingt ja alles schön und gut was du schreibst aber kannst du mir Gottes Abwesenheit wirklich im täglichen Leben erklären, ist es nicht so wie es schon andere sagten das dieser Gott eine Vertröstung auf das Jenseits macht und nicht mehr von der wir nicht mal wissen ob es die gibt und wegen Hiob ist das nicht nur ein Märchen von einer Gestalt der Bibel die gar nicht existierte und der zu Lebzeiten e alles hatte.Eine Mythische Gestalt die alles hatte und mehr als zuvor wieder erhielt das ist im Alltäglichen Leben aber normal nicht der Fall?Also eine mythische Geschichte sonst nichts!!Gottes Wahrheit ist wohl die das er gar nicht existiert und viele Menschen sich auf das Jenseits vertrösten lassen von geschickten Predigern die wiederum meist selbst sehr reich sind!!Also ich denke Gott kann niemand helfen weil er nicht mehr als eine Geschichte aus einem alten Buch ist!!!

    Antworten
  3. Aus der Kirche ausgetretener

    Ja ja, immer schön idie Leute von oben herab belehren. Ja die Menschen alleine lassen und schlaue Sprüche klopfen. Genau deswegen bin ich (getauft, konfiermiert) auch aus der Kirche ausgetreten. Christen sind für mich nur eine abgehobene Elite, denen die Sorgen und Nöte der Normalbevölkerung doch am Arsch vorbeigehen. Was ist denn mit der ach so tollen Nächstenliebe hier?

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  4. andreas

    bibel ist lügen Buch. was ihr bitten in meinem Namen wird euch gegeben hat da einer gesagt der Namen Justus hat.

    Antworten
    1. Klaus Tanner

      Auch wenn der Link nicht an mich gerichtet war, möchte ich doch etwas hinzufügen. Ich glaube nicht dass der Text hilfreich ist. Tanja fordert ja keine Erbschaft frühzeitig ein. Sie wünscht sich wahrscheinlich nur ein bisschen Mut, Hoffnung, Liebe ab und an auch mal ein bisschen Glück. Und das bringt mich wieder zu meinem Punkt. Gottes Liebe für uns ist grenzenlos? Das macht keinen Sinn. Seine Liebe ist eher limitiert oder gar nicht vorhanden. Wenigstens nicht für alle. Was soll das für ein Gott sein?

      Es heißt, wir seien nach seinem Ebenbild gemacht. Das mit der Liebe macht dann in diesem Kontext noch weniger Sinn. Hätten wir wenigstens eine Gefühl in uns die uns die Liebe Gottes speren laesst, könnten wir darauf aufbauen. Ansonsten irren wir herum. Sünde trennt einem von Gott. Ok. Sünder sind wir alle. Und was soll der tun der von Gott getrennt ist? Wie soll er nach etwas suchen das nach seinem Emfpinden nie da war, lediglich in einem Buch geschrieben steht? Könnte man nicht genauso gut den heiligen Gral suchen?

      Die Wahrheit ist doch folgende: Wir Menschen müssen mit dem Alltag klar kommen. Unser Terminkalender ist prall gefüllt. Wie soll man dabei Zeit oder viel mehr, die Energie finden um Gott zu suchen? Gerade dann wenn man noch nie etwas vom liebenden Vater gespürt hat? Wenn Gott uns nach seinem Bild erschaffen hat, müsste er uns doch verstehen.

      So, das wars erstmal. Eigentlich wollte ich nur sagen, dass der verlinkte Text jemanden der Gott sucht nicht hilft. Eigentlich stoesst er eher ab. Bloss eine weitere nette Geschichte die einem im besten Fall den Alltag fuer 5 Minuten vergessen lässt bevor der nächste Knaller kommt.

      Eine Parodie könnte so aussehen:

      Liebender Vater zum Sohn: Ich habe einen Plan fuer Dich mein Junge. Dann fragt der Junge; Und wie sieht der Plan aus? Vater: Das sage ich dir nicht?. Aber sei gewiss, meine Liebe ist mit dir. Nun geht der Junge durchs Leben, er wird älter und älter. Schicksalsschläge ereilen ihn, er wird deprimiert, todkrank, verliert seine Liebsten…. Nun fragt er wieder den Vater: Ich bin doch kein schlechter Mensch, habe gebetet, anderen Menschen in Not geholfen, wie sieht dein Plan aus? Vater: Das sage ich dir nicht.
      usw…

      Im wahren Leben sagt Gott nicht; ‘Das sage ich dir nicht’. Nein. Er sagt überhaupt gar nichts. Er liebt uns so sehr, dass es ihm die Sprache verschlagen hat. Würde sich mein leiblicher Vater so verhalten, wüsste ich nicht warum ich mich mit ihm noch abgeben sollte.

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  5. Gott ist allen gütig

    Jeder, der an den Herrn Jesus Christus glaubt, wird gerettet. Christus ist ja für uns ans Kreuz und in den Tod gegangen. Er ist es wert, dass wir Ihm von ganzem Herzen vertrauen.

    Antworten
  6. Klaus Tanner

    Also das ist alles gelinde gesagt schon frustrierend. Es heißt, Gott der heilige Vater liebt uns und steht über allem. Auch über dem leiblichen Vater / Mutter. Wenn ich leide, Probleme habe kann ich jederzeit meine Eltern um Rat bitten. Sie stehen mir bei, egal was ist. Von Gott kommt nichts. Wie kann ein Vater der seinen Sohn liebt ihn einfach ignorieren. Nicht mal ein; “Komm schon, das wird schon wieder”? Echt jetzt? Dann heißt es Vertrauen haben. Wie soll das gehen? Wir leben in einer Welt in der Vertrauen eher zu bedrohlichen Umständen führen kann. Sei es privat oder geschäftlich. Jesus litt selbst. Hat er das vergessen? st es zulange her? Hat er vergessen wie es ist, sich jeden weltlichen Tag um die Ohren schlagen zu lassen? Ein kleines Zeichen von Gott wäre schon ‘ne tolle Sache. Aber, da kommt nichts. 0.0 um genau zu sein.

    Mich würde mal interessieren wie Leute die von Gott Anweisungen oder Visionen erhalten haben diese Empfangen haben. Berichte gibt es hierzu reichlich. Empfinden von tiefer Liebe und Ruhe. Tja, schön für Euch. Gratuliere. Es fällt auf, dass meist Personen das Glück hatten die tief gefallen sind. Drogensucht, Kriminelle usw.. Jaja, Gott liebt den Sünder aber hasst die Sünde… Muss man nun erst so richtig dolle, in Scheiße geraten um gerettet zu werden? Leiden ist relativ. Das Wissen dass alles noch schlimmer werden kann bzw. dass es anderen noch schlechter geht ist kein Trost.

    Also unter einem liebenden Vater stelle ich mit wahrlich etwas anderes vor. Vielleicht ist es auch ganz anders. Nämlich dass Gott uns nicht alle gleich liebt. Vielleicht bevorzugt er den einen oder den anderen während er andere fallen lässt. Es scheint fast so dass manche schon verschissen haben bevor sie geboren wurden. Pech gehabt.

    Millionen Menschen stellen sich diese Fragen jeden Tag. Kirche, Geistliche und Gläubige zitieren gerne aus der Bibel. Aber die Geschichten darin sind sooooo alt. Hat Gott uns etwa verlassen? Oder vergessen? Hat er in der Zwischenzeit andere Universen geschaffen und ist zu beschäftigt für uns? Fragen über Fragen.

    Wer nichts erwartet wird nicht enttäuscht. Der Pessimist wird kaum negativ überrascht.

    Antworten
    1. Mauerblume

      “Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr.” Jeremia 29,13-14
      Hallo Klaus, diese Zusage gilt für alle Menschen. Wir müssen nicht rätseln, wer mehr oder weniger geliebt ist, wir sollen uns auf das ewige Leben in dieser Welt so gut als möglich vorbereiten und hier unseren Dienst im Namen Gottes tun. Die Liebe, die Kraft, die Hoffnung, den Mut – alles was wir von Gott bekommen zum Guten hin einsetzen. Du schreibst von deinen Eltern, auf die du dich verlassen kannst. Das ist ein Geschenk, welches Gott dir gemacht hat. Nun kannst du selbst Verlässlichkeit weitergeben, wiel sie dir geschenkt wurde. Vermutlich hast du noch mehr geschenkt bekommen, was du zum Guten hin einsetzen kannst. Freude an Musik zum Beispiel ist ein Geschenk. Damit könnte man anderen Menschen, vielleicht im Altenheim, Freude bringen. Unter Umständen begünstigt ein tiefer Fall die Suche nach dem Guten, durch die Verzweiflung, aber ein Muss ist das sicher nicht. Für das Gute, für Gott kann man sich jederzeit entscheiden. Mit der Zeit wächst die Erkenntnis, das Vertrauen, die Gewissheit. In der Bibel lesen wir von Menschen , die sich mit Zweifeln und Neid und Zorn und Eifersucht, Verfolgung und anderen Problemen herumgeschlagen haben, aber auch immer wieder vom Wirken Gottes. Vom Eingreifen Gottes. Bis jetzt ist das alles hochaktuell und wird es wohl bleiben, solange Menschen diese Welt bevölkern. Vielleicht findest du Christen, die dir helfen, die Bibel besser zu verstehen und die Spuren Gottes in deinem Leben besser zu erkennen. Ich wünsche dir Gottes Segen.

      Antworten
    2. Tanja

      @ Klaus Tanner
      Ja, den strafenden Gott, den kenne ich auch nur zu gut, überhaupt habe ich Gott am meisten gespürt , wenn ich Scheisse gebaut habe, die Strafe folgte sofort.
      Das wären oft banale Dinge, man sagt irgend etwas wie “Ich werde nicht krank” und am nächsten Tag ist man es dann, als hätte jemand mitgeschrieben und wollte dich für deinen Hochmut strafen.
      Aber Trost ist mir durch Gott selten widerfahren, es heißt immer Gott buerde einem nur so viel zu, wie man tragen könne, das stimmt nicht.
      Ich weiß oft gar nicht mehr ein noch aus, wünsche mir praktisch jeden Tag nicht mehr aufzuwachen, ich bete und nichts kommt zurück.
      Im Grunde bete ich jetzt mehr zu meinem verstorbenen Vater als zu Gott, meinem Vater könnte ich vertrauen, Gott ist nicht greifbar für mich, ich finde den Bezug zu ihm nicht.

      Antworten
      1. Mauerblume

        Hallo Tanja,

        ich denke Strafe ist sehr negativ besetzt. Ich würde meinen, es handelt sich um eine Weisung in die richtige Richtung. In dem geschilderten Fall der Hinweis, dass du dankbar sein kannst, viel Gesundheit mitbekommen zu haben. Und zum Tragen denke ich, dass wir nicht alles alleine tragen können, aber Gott uns auf unsere Bitte Menschen schickt und finden lässt, die mittragen, was zu schwer für uns ist. Menschen oder auch Tiere können vieles mittragen.

        Ich wünsche dir, dass du Hilfe bekommst und findest, dass Gott dich auf dem Weg des Suchens die richtigen Schritte gehen lässt.

        Antworten
  7. Gott ist allen gnädig

    Tanja, Wenn du spürst, dass du immer noch den Wunsch hast, einen Sinn im Leben zu finden, sei ermutigt,
    denn du kannst immer noch nach dem guten Hirten hungern und dürsten.

    Ja, du hast immer noch die Möglichkeit ein bedeutungsvolles und erfülltes Leben zu erfahren.

    Tanja, erinnere dich daran, dass du dich in einem spirituellen Kampf befindest, bemühe dich also, deinem Schöpfer für sein wertvolles Geschenk des Lebens zu danken. Bemühe dich auch, die Bibel tiefer zu studieren und wenn du ernsthaft und von ganzem Herzen bist, wirst du gesegnet sein!

    Antworten
  8. Amsel A350

    Wir haben letztens im Glaubensgesprächskreis in der altkatholischen Kirchengemeinde über unser Gottesbild diskutiert und die Frage, warum es manchen supergut geht und manchen beschissen und warum Gott das zulässt.
    Es ist ein Rätsel das auch gestandene und gefestigte christen immer wieder beschäftigt.

    Das was ich mir dazu denke ist: Würde Gott tatsächlich alles Leid und alle Ungerechtigkeit auf der Welt beseitigen und die Erde schon zum Himmel machen, dann bliebe für uns nichts mehr zu tun. Wenn z.B. alle Kinder eine Garantie hätten, gesund und munter erwachsen zu werden, müssten wir uns nicht mehr um sie kümmern und würden es auch nicht mehr tun. Aber eine Menschheit die sich nicht mehr um Kinder kümmert??
    Wie soll eine Menschheit wachsen und sich zum Guten entwickeln wenn sie nichts mehr zu tun hat? Wir sind im Moment noch nicht fertig erschaffen.

    Außerdem ist da die Verantwortung. Gott lässt uns ganz eindeutig nicht jede Verantwortungslosigkeit durchgehen. Bei der Deepwater Horizon, wenn man mal liest was da im Vorfeld alles nicht in Ordnung war, einschließlich Blowout Preventer, da hatte Gott dann auch keine Wahl mehr als die Katastrophe geschehen zu lassen. Einfach weil zuviel bewusst und irgendwie auch böswillig geschlampert wurde. Gleiches bei Tschernobyl.
    Wir waren dumm genug das mit dem Kapitalismus eskalieren zu lassen, jetzt knallt uns das System so langsam um die Ohren. Einschließlich Insektensterben.

    Und doch ist es schön, Christ zu sein denn man muss nicht auf den Himmel warten, man kann jetzt schon mit Gott leben. Ich habe mich aus familiären Gründen eine Weile von Kirche und Glauben abkoppeln müssen und mich in der stark atheistischen Star Trek-Szene rumtreiben müssen, es ging nicht anderst, aber jetzt wo ich wieder tief im Glauben verankert bin, bin ich fröhlicher, selbstbewusster, allgemein positiver.

    Was ich nicht glaube ist, daß nur wir Christen in den Himmel kommen würden. Wir sind 7 Milliarden Menschen auf der Welt und die 6,5 Milliarden die nie Christen waren oder nur auf dem Papier Christen sind, aber schon lange keinen Glauben mehr richtig leben sind nicht alles schlecht.
    Manche sind in einem anderen festen Glaubenssystem aufgewachsen das für sie so viel Sinn macht daß sie keinen Anlass sehen, es zu wechseln. Andere sind von den großen Kirchen hierzulande abgestoßen und finden keinen anderweitigen Zugang mehr zum Glauben. Ich war selbst in der Ära Wojtywa römisch-katholisch und muss leider sagen daß damals alles so dermaßen papstfixiert war daß mir trotz aller Mühe unseres Pfarrers die Kirchengemeinde keinen Halt mehr geben konnte. Ich hatte eine sehr schwere Kindheit und Jugend, aber unsere immer mehr resignierende römisch-katholische Gemeinde konnte jemanden wie mich nicht auffangen.
    Ich musste mir erst eine andere Szene suchen die mir Halt gab, dann konnte ich wieder zum Glauben zurückkehren. Wäre ich aber während dieser Phase wo Gott für mich nurnoch Nebensache war gestorben, hätte Gott mir das tatsächlich angelastet daß es mit mir so gekommen ist? Oder hätte Gott nicht lieber in mein Herz gesehen und gesehen, wie das alles passiert ist? Ich denke letzteres!

    Gott kennt jeden von uns und seine Macht, uns in den Himmel zu holen sollte man nicht unterschätzen.
    Umgekehrt werden sich manche Superfromme aber noch wundern wo sie landen.

    Antworten
  9. Tanja

    Es ist jetzt über ein Jahr her, dass ich mir meinen Kummer von der Seele geschrieben habe, leider ist nichts in meinem Leben besser geworden, das Gegenteil ist der Fall.
    Ich muss noch kurz anmerken, dass ich allen danke, die damals geantwortet haben, es wurde von mir gelesen und blieb nicht ungehört.
    Mein Vater ist letzten Oktober durch krasses Fehlverhalten im Krankenhaus verstorben, am Todestag war ich bei ihm, ich wollte einen Pfarrer zur Krankensalbung holen , ging in die Krankenhauskapelle, fand leider keinen vor und schrieb deshalb in das Büchlein, was auslag “Lieber Gott bitte hilf mir, nimm mir nicht auch noch den letzten Menschen, der mir geblieben ist”
    15 Minuten später war mein Vater tot, ich war in der Sterbeminute dabei, meine Schwester und ich sind weinend zusammengebrochen, haben die Ärzte ANGEBETTELT, man möge ihn reanimieren.
    Sie haben es abgelehnt mit der Begründung, er könne aufwachen und dann wäre er ja IMMER NOCH krank und dann hat man uns, weil wir uns nicht beruhigen konnten mit dem Sicherheitsdienst aus dem Krankenhaus entfernt.
    Seit diesem Tag ist alles in mir gestorben, jedes bisschen Hoffnung, jedes Restvertrauen, was ich noch in Gott hatte, einfach alles ist weg.
    Es ist SO SCHLIMM, wenn man nicht mehr glauben kann, denn dann ist das Leben irgendwie sinnlos.
    Ich hab keinen Halt mehr, ich war noch nie ein starker Mensch und wenn man jetzt ganz allein ist, was bleibt da noch?
    Meine Schwester ist schwer krank, der Tod vom Vater hat sie derart gezeichnet, mir bleibt nicht viel Zeit mit ihr, und sie ist mir kein Halt, wir ziehen uns gegenseitig runter.
    Meinen ExFreund liebe ich immer noch, das tiefe Gefühl zu ihm ist nie erloschen, ich hab wirklich alles versucht dagegen anzukämpfen.
    Hab auch eine Therapie versucht, ich kann ihn nicht vergessen, wenn da wenigstens ein Mensch da wäre, der mir so etwas wie Lebensmut, Liebe und Hoffnung geben könnte.
    Mich macht das auch so fertig, dass mein Vater jetzt wie ausgelöscht ist, er hatte kein gutes Leben, da ich nicht mehr glauben kann, kann ich auch an Leben nach dem Tod nicht glauben.
    Aber dass mein Vater nun wirklich weg ist und nie wieder kommt, das bringt mich echt um, er war der beste Mensch, den ich je gekannt habe.
    Meint ihr, dass mir das alles widerfährt, weil ich Gott oft verflucht habe?
    Ich habe teilweise schlimme Dinge gesagt, ich denke oft er hat mich deshalb endgültig im Stich gelassen.

    Dann möchte ich noch abschliessend eine Frage stellen, die vielleicht grenzwertig ist.
    Mein Vater lag am letzten Tag im Koma, ich habe mit ihm geredet, er hat aber nicht reagiert, als ich aber
    zu ihm gesagt habe, ich hole jetzt einen Pfarrer, hat plötzlich sein gesamter Körper gezittert und das ganze Bett hat gebebt.
    Es sah so aus, als wäre er von einer fremden Macht besetzt gewesen.
    War das nur Zufall?

    Antworten
    1. Mauerblbume

      Hallo Tanja, das klingt traurig was Du schreibst. Allein bist du sicher nicht, weil Gott immer für Dich da ist.
      Er ist nie fort. Er ist nie weg, immer nur ein Gebet weit weg. Trotzdem ist es wichtig, dass wir uns Unterstützung in der Welt suchen. Geistliche Unterstützung, Hilfe, Freunde. Menschen, die Jesus nachfolgen, versuchen in seinen Spuren zu gehen. “Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.” (Galater 6,2). In dieser Erfüllung zu leben tilgt Schuldgefühle (auch Gott gegenüber) und nimmt die Einsamkeit, weil sich eine Verbindung zu Gott und seinen Geschöpfen ergibt. Ich wünsche Dir, dass Du gute Menschen findest, die Dir auf dem christlichen Weg helfen, und dass Du Gott erfahren darfst, in Deinem persönlichen Leben. Ob Dein Vater seiner Krankheit wegen gezittert hat, oder aus anderen Gründen kann Dir wahrscheinlich niemand sicher sagen, aber das Wichtigste ist doch, dass Du das Gute, das Du an ihm beobachten konntest, weitergibst in die Dunkelheit dieser Welt hinein. So lebt das Gute von ihm weiter und jedes Gebet, das Du für ihn sprichst kommt bei Gott an. Wir alle machen Fehler, Gott weiß das. Falls Dir ein Beichtgespräch helfen könnte, findest Du sicher Geistliche, die Dich auch längere Zeit begleiten werden. (Habe ich in diversen Klöstern und Kirchengemeinden schon im Seelsorgeangebot gesehen.) Suche und bete um die richtigen Wegbegleiter. Alles Gute Dir. Gott ist ganz nah.

      Antworten
      1. Tanja

        Liebe Mauerblume,

        vielen Dank für Deinen Kommentar, leider finde ich in unserer Kirchengemeinde wenig Unterstützung.
        Ich habe auf der Beerdigung meines Vaters wieder deutlich gesehen, wie wenig man auf den Beistand eines Pfarrers, der ja auch Seelsorger ist, bauen kann.
        Es wurde nicht gern gesehen, wie sehr ich geweint habe, kein Wort des Trostes, es wurde nur gesagt, ich solle mich ein wenig mehr zurücknehmen aus Rücksicht auf die anderen.
        Ich hab dann darauf einen Brief an diesen Pfarrer geschrieben, in dem ich nochmal um Beistand gebeten habe, es kam keine Antwort.
        In die Institution Kirche habe ich jedes Vertrauen verloren.
        Ich würde gern wissen, wie man den Glauben wiederfindet, ich empfinde es als Strafe nicht mehr glauben zu können.
        Nie habe ich mich richtungsloser und leerer gefühlt als jetzt.
        Wenn ich versuche zu beten, spüre ich die riesige Distanz zwischen mir und Gott und das macht mich jedes Mal noch verzweifelter.
        WIE kann man sich Gott annähern, WIE spürt man wieder Nähe zu ihm?

        Antworten
        1. Mauerblume

          Hallo Tanja,
          die Richtung zu Gott hin, ist immer die einzige, die es sich lohnt zu gehen. Auch gegen Widerstände und Verzweiflung. Denke an den verlorenen Sohn, der auf unguten Wegen unterwegs ist, scheitert, fast verzweifelt, umkehrt und Schritt für Schritt zurück, zum Vater geht, welcher ihm schon voller Freude entgegenkommt. Wir alle müssen immer wieder umkehren, ungute Wege verlassen und Schritt für Schritt zurückgehen. Wenn wir uns allzuweit entfernt haben, also keine Verbindung mehr spüren sagt uns Gott zu, dass er sich finden lässt, wenn wir ihn mit ganzer Seele suchen. Und dass wir ihn im tatsächlich Hilfsbedürftigen erkennen können. Umkehr also Einsicht, falsche Wege verlassen, Buße (Wiedergutmachung) tun. Suchen in Gebeten, in der Bibel, in christlichen Liedern und Schriften anderer Christen, in christlichen Blogs und Fernsehsendern, in der Natur, in all dem Guten, was wir persönlich von Gott erhalten haben. Wie bei Dir das Gute durch den leiblichen Vater. Aber auch das Weitergeben des Guten an tatsächlich Bedürftige, führt uns zurück. Bleib geduldig dabei, gehe die kleinen Schritte zurück und lass´Dich ermutigen von anderen Christen. Ich kopiere hier einen Link zum Thema geistliche Begleitung.
          https://rogatekloster.wordpress.com/2017/12/29/fuenf-fragen-an-erika-fischer-geistliche-begleiterin-ev-schwesternschaft-ordo-pacis/ Wegen eines Seelsorgers, der nicht half, solltest Du nicht alle verwerfen. Es gibt viel Gutes zu entdecken, aber nicht jeder Versuch ist auch gleich das Richtige. Ich wünsche Dir Gottes Schutz und Segen. Gott ist viel näher, als Du es momentan spürst. Er freut sich über jeden Schritt, den Du auf ihn zugehst.

          Antworten
    1. Mauerblume

      Die Begegnung mit Gott ist wirklich die kostbarste Begegnung, die wir machen können in dieser Welt. Ich wünsche Dir, dass du das erleben darfst.

      Antworten
  10. Gudrun

    Ich kann das gerade nicht so empfinden. Mein Exmann hat mich mit den Kindern sitzen lassen. Wir haben unser Zuhause verloren. Meine Tochter wurde schwer chronisch krank, ich habe sie monatelang begleitet. Der Vater lies sich nur zweimal sehen. Medikamente retten ihr Leben, dafür bin ich dankbar ! Mein Sohn wurde in der Zeit ( mit 14 ) alkohol- und drogen abhängig. Ich habe gearbeitet, bis zum Zusammenbruch, jetzt leben wir vom Amt. Mein Exmann bekam sehr schnell eine reiche Frau von Gott. Er geht nicht mehr arbeiten, hat Auto, Motorrad, fährt mehrmals im Jahr in Urlaub, fester Campingplatz und sie haben sich vor kurzem ein Haus gekauft.
    Ja, mich zerfrisst der Neid und die Wut ! Alle finden ihn toll und ich bin nur die Asoziale, die der Gesellschaft zur Last fällt und deren Kinder krank und arbeitsscheu sind.
    Er ist gläubig. Wer glaubt ist gerettet. Weil ich so wütend bin, bin ich vermutlich verloren. Nein, ich empfinde Gott zur Zeit als sehr ungerecht. Warum bekommt er von Gott alles und ich nichts ? Warum liebt Gott ihn mehr, als mich und meine Kinder ? Kommt mir nicht, weil ich neidisch bin. Wer alles bekommt und hat, wie mein Exmann, hat keinen Grund zu zweifeln. Würde es mir so gut gehen, würde ich diese Frage nicht stellen.

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    1. Mauerblume

      Hallo Gudrun, dass Du es im Moment so schwer hast, ist bitter. Manchmal sind die Konsequenzen unserer falschen Entscheidungen, die uns Gott spüren lässt bitter. Manchmal sind die Prüfungen, denen wir unterzogen werden bitter. Manchmal ist die Medizin, die uns heilt bitter. Der leichte Weg erscheint uns, wenn es bitter wird, besonders verführerisch. Das ist normal. Auch Jesus wurde in die Wüste geführt und traf dort auf den Versucher. Er bot Jesus das schöne, leichte, angenehme Leben, Macht, Ansehen, die Anerkennung dieser Welt. Aber Jesus blieb standhaft. Er lief nicht davon, sondern blieb seinem Auftrag, dem beschwerlichen Weg treu, nahm das Kreuz auf sich. Aber er ließ sich auch helfen auf seinem Kreuzweg, von den Helfern, die sein Vater ihm schickte. Und das wünsche ich Dir auch: Dass Du Deinen Weg in der Spur von Jesus gehst, dein Kreuz trägst und Dir Hilfe suchst und annimmst, von Menschen, die aus dem Glauben an Jesus leben. Wende den Blick ab von der Verführung und schaue auf die, die Dir aus der Kraft Gottes helfen und Dir Mut machen, so dass Du das, was wirklich zählt im Leben, die tiefe Verbindung zu Gott, an Deine Kinder weitergeben kannst. Bitte Gott um Hilfe und um Rat und Erkenntnis. Mutter Teresa sagte mal: “Du wirst sehen – schlussendlich ist alles eine Sache zwischen Dir und Gott. Nicht zwischen Dir und Menschen.”
      Ich wünsche Dir und Deinen Kindern Gottes reichen Segen.

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  11. Tanja

    Es fällt mir schwer zu glauben, in der Bibel wird von der Barmherzigkeit und Güte Gottes gesprochen, aber es zeigt sich mir nicht.
    Ist das wirklich ein barmherziger Gott, der immer im Recht sein will?
    Man soll alles ertragen, alles Elend, alles Leid und soll sich dafür im Gebet noch bedanken, nein, ich kann es nicht nachvollziehen.
    Der Glaube an ein Leben nach dem Tod ist da kein Trost, ich lebe JETZT, und bis jetzt war mein gesamtes Leben eine Elendsanreihung an die andere.
    Ich war nur einmal richtig glücklich im Leben, aber dieser Mann hat sich nun auch abgewendet von mir, ich versteh ja, wenn Gefühle sich verändern, aber wie kann man für jemanden tot sein, wenn man ihn mal geliebt hat?
    Ich bitte Gott seit 2 Jahren um ein Wort der Versöhnung, nur Versöhnung und eine Aussprache, mehr nicht.
    Aber es ist vergeblich, meine Trauer und Verzweiflung sind ungebrochen, meine Familie ist ein Trümmerfeld, es gibt nur Hass und Kälte um mich herum.
    Ist es wirklich zu viel verlangt um etwas Licht im Leben zu bitten?
    Ich kenne nur den strafenden Gott, ich kann den barmherzigen Gott nicht sehen und ja, ich bin verbittert, denn ich wäre froh, wenn ich nicht so verdammt allein in meinem Kummer wäre.
    Aber egal, wie sehr ich bete, es wird nicht erhört, wie soll man da noch weiterleben wollen?

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    1. Spasiba

      Tanja, du hast die Chance wahre Liebe zu entdecken. Du warst schon 
      einmal richtig glücklich im Leben. 
      Nun hast du die Chance eine sogar tiefere Liebe zu entdecken.

      Es ist wunderbar dass du Gott seit 2 Jahren um ein Wort der Versöhnung bittest, denn das zeigt Geduld und Ausdauer.

      Tanja, ehrliche Bemühungen sind nie vergeblich. Sogar wenn es um dich herum fast nur Hass und Kälte gibt, gibt's Hoffnung, denn Gott kann dir helfen. 

      Wieso solltest verzweifelt bleiben? Rückschläge geschehen. Nicht Christen und Christen sind ungerecht behandelt.

      Du hast Recht, es ist nicht zu viel verlangt um etwas Licht im Leben zu bitten.
      Willst du den barmherzigen Gott sehen, dann solltest du hungern und dürsten nach Gerechtigkeit. 

      Der Herr Jesus ist gerecht! Du sollst nach ihm hungern und dürsten. In ihm ist keine Bitterkeit und er kann dir heilen. 

      Wende an ihm für Heilung für deine Bitterkeit. Erkenne dass Bitterkeit ist nicht gut für deine Gesundheit und schadet alle deine Beziehungen.

      Schlage die Bibel häufiger auf, denn darin kannst du den wahren, barmherzigen Gott kennenlernen.

      Tanja, du schaffst es bestimmt, wenn du von ganzem Herzen Gott vertraust und gehorchst, denn Gott ist gütig und gnädig.

      Antworten
    2. sharina senna

      Hallo liebe Tanja, ich kann dir nur recht geben was du schreibst "über Gott." Zur Bibel – diese ist definitiv von Menschenhand – ja, Wahrheit und Lüge liegen stets beieinander – und die Bibel hat nicht GOTT inspiriert sondern "von Menschen erschaffenen, ein Gott, (bes. AT) der grausam, widersprüchlich, abartig und eine Persönlichkeitsstörung besitzt, wie es eben – der Mensch – selbst ist, der die Bibel "als angebl. hl. Buch" den Menschen abzuverlangen versucht, an diesen Wesenskranken von Menschen geschaffenen Gott zu glauben." Ein " erfundener Kriegsgott der damaligen Nomaden (Juden), 7 vor Chr. "mit einem Namen," der letztlich kein Name ist – JHWA – " einzig ein brutales abnormes Wesen , dass nichts mit dem Wahrhafttigen zu tun hat, weil ein vollkommenes GOTT-Wesen – rein – ist – und die wahre Allmacht ausnahmslos LIEBE ist!

      Die meisten Menschen wissen bis heute nicht, dass die kath. Kirche "vor dem AT" schon gewesen ist!!! Und natürlich ist diese Institution einzig darauf aus – Menschen für den Glauben zu gewinnen, um sie dafür zu versklaven! Die Kirche und auch alle anderen Religionen sind Machenschaften "ihres Gottes" – dem Teufel dem sie freudig dienen – während "die dummen gläubigen Schafe" unbewusst sich dafür benutzen lassen und die Machthaber die hinter den Kulissen die Strippen ziehen ganz bewusst ist – "wofür sie ihre scheinheiligen Religionen" – letztlich erschaffen – für Geld und Macht! Die Absicht des Satans liegt einzig darin – alles GÖTTLICHE – das WAHRE – von uns fernzuhalten – und genau dafür benutzt er Menschen! Menschen, die bereitwillig sind allem Leben alles anzutun um selbst ein üppiges Leben zu erreichen, dafür "benutzen sie ihren erschaffenen Gott" um mit "diesem Irrsinnigen" ganze Völker zu beängstigen, indem sie behaupten, GOTT straft, GOTT sei zornig usw. – Angst ist das Medium – welches sie immer wieder einsetzen, um sich selbst "als Priester, als Mittler" hervorzuheben – im notwendigen "wichig sein," denn was andere klein schafft – erhöht sie selbst, dafür benutzen Menschen – einen Gott – nämlich den ihrigen, den selbst erschaffenen. Sieh dir nur die Moslems an – "im Namen ihres Gottes – ihres Propheten" vergewaltigen, unterdrücken und töten sie! Jeder Mensch der für sich einen "Gott" benutzt um d. Böse zu tun – ist niemals aus der Wahrheit – aus der LIEBE – sondern aus Satan! Die Juden hassen die Moslems und die Moslems hassen die Juden und alle anderen – die keine Moslems sind. Jesus sagte es einmal logisch – "wir erkennen den Menschen an seinem TUN!" Und nur daran kann man sich orientieren – und nicht einen "Gott studieren" a la Buchstabengott worin priesterliche Psychopathen "ihren Gott" uns aufzuzwängen versuchen, damit ihr böses Treiben legitim – sein darf. Aufgrund ihrer Bibel wurden und werden Kriege gleich welcher Art geführt – gerechtfertigt. Und der Koran tut nichts anderes – Gewalt und Grausamkeit – sind alles Belege des menschlichen Zeugniss – wer der Mensch wirklich ist. Gierig, boshaft, gemein, machtsüchtig und verdorben – dies wiederspiegelt sich in religiöse Parteien wieder, weil die Macher der Religionen sich einen "Herrschaftsanspruch der göttlichen Wahrheit" bedienen, um die Völker zu beherrschen! Es geht einzig und alleine um Macht um Geld – niemals um die göttliche wahre LIEBE! Und so brauchst du keine Bibel, keine Religion – denn der wahre GOTT, die ALLMACHT – die LIEBE – benötigt keinen Zwang, weil was der Mensch fürchtet, kann er auch nicht lieben. Der WAHRE GOTT ist kein Markt auch kein Wettbewerb für menschliche "Gottes-Wahrheits-Ansprüche!" Wir können IHN nicht studieren – dafür erleben. Lass dir niemals ein – Weltbild – aufdiktieren, glaube nicht was andere "religiöse Menschen" über einen Gott erzählen – und glaube vor allem nichts  -"über die Wahrheit GOTTES" – denn so viel sie dir auch davon berichten, behaupten und meinen, – sie wissen nichts, denn sie kennen IHN nicht. Außer "ihrem Buch – der Bibel" – haben sie keine Wahrheit. Und Bücher schreiben Menschen. Bücher kann man fälschen – die WAHRHAFTIGKEIT – die LIEBE – also GOTTES WESEN – nicht. Nur in dir gibt es Wahrheit – deine Wahrheit und die, gehört einzig und alleine zu dir! Dafür schuff GOTT das Individuum, – nicht die Gleichheit. Wenn du dir die Natur, die Tierwelt ansiehst, auch die Menschen-Rassen, wirst du freudig eine unzählbare Vielfalt finden, der wir Menschen nicht bemächtigt sind – aus ihr – alles gleiche um zu erschaffen. Viele Theologie Studenten werden zu Atheisten, während sie die Bibel studieren – was ich nachvollziehen kann. Religionen sind Zwischenhändler – die sich zwischen dir und dem wahren göttlichen drängen – Religionen lassen sich "ihren Gott" teuer bezahlen – davon weiche und halte dich für immer fern.

      Glaube an dich – sieh hinein in all das göttliche Wunder, die Erde und alles geschaffene Leben – werte nichts und gib dich der LIEBE frei, gleich was dich quält, – alle Gedanken sind von uns selbst erschaffen und lösen natürlich dementsprechend Wirkung aus – Glaube ist nicht Wissen, aber alles was du erfährst – ist deine Wahrheit, deine Empfindung und wenn du dich wirklich für die WAHRHAFTIGKEIT GOTTES – der reinen vollkommenen LIEBE interessierst, benötigst du weder Buch noch Meinung eines anderen Menschen, du brauchst nur dich, dein Gebet und Vertrauen – du wirst sehen, die menschliche "religiöse Welt" ist einzig eine menschliche Erfindung, menschlichen Wahns – in dir ist alles GÖTTLICHE – schon da – und somit benötigst du kein Außen – d. Außen benutzt Lügen, bleibe bei dir selbst und vertraue dir und deinen göttlich gegebenen Fähigkeiten – weil nur in guten Gedanken gute Gefühle sich erschaffen und die LIEBE das Gute benötigt um sich zu beweisen – dass ist göttlich – dass ist GOTT in Seiner Allmacht, der sich niemals selbst aufdrängt – sich dich jedoch von Herzen wünscht.

      Alles Liebe Sharina Senna

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      1. Moderator Hanspeter

        Hallo Sharina Senna

        Einen Tipp von dir sollten wir uns wirklich zu Herzen nehmen: „Lass dir niemals ein – Weltbild – aufdiktieren“ – auch nicht von dir.

        Nichts wurde mehr pervertiert, als der Begriff Liebe. Was heute vielerorts als Liebe angepriesen wird ist Zwang und Selbstbezogenheit. Liebe ist das freiwillige Beschenken von anderen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

        Und hier ist der Gott der Bibel unverhofft spitze. Er zeigt uns seine Liebe, indem er sein Leben für uns gab, damit wir frei von Zwängen und Gebundenheit leben können.

        Die katholische Kirche ist übrigens erst viel später entstanden als das AT. Das AT ist die Sammlung jüdischer Bücher bis 500 vor Christus. Das Besondere der biblischen Bücher ist, dass verschiedene Menschen aufgeschrieben haben, wie sich Gott ihnen offenbart hat und diese Bücher wie ein Puzzle eine Einheit bilden. Hätten Menschen Gott erschaffen, dann hätten sie ihn anders erschaffen.

        Übrigens auch Atheisten glauben an ein von ihnen erschaffenes „Nicht-Gott-Bild“. Es befreit sie, Rechenschaft über ihr Leben abzugeben und Verantwortung für ihren Nächsten zu übernehmen. Die Folgen sind eine gottlose Gesellschaft in der jeder nur noch für sich schaut.

        Da finde ich das biblische Weltbild von einem Gott, der mit allen Mitteln versucht den Menschen zu einer Gesellschaft des Vertrauens anzuleiten (10 Gebote) inspirierender.

        Antworten
        1. Anonymous

          Moderator Hanspeter – du hast nichts verstanden, kannst du auch nicht – weil du weder meine GOTTES-Erfahrungen besitzen kannst, noch – mein Leben – lebst. So unterliegst du deiner – selektiven Wahrnehmung – und bleibst unfähig, die Meinung eines anderen Menschen nicht akzeptieren zu können, dass ist es was du verdrehst in deinem fundamentalen Glauben, "einen grausamen Gott" nur irgendwie in deinen "lieben Gott" hinein zu verwandeln. Darum "moderiere" deinen Anspruch "in deiner Wahrheit" – weil Fundamentalismus die spirituelle fließende freigeistige göttliche Kraft nicht begreifen kann – denn dein Geist ist nicht der meinige und GOTT die Allmacht – kein menschliches festgelegtes Dogma.

          Eine Meinung ist eine Meinung, der du letztlich nicht gewachsen bist, da du dein Kommentieren nicht aus dir heraus – also aus eigens gelebter freier Erfahrung – somit von Herzen "reagierst," sondern dich selbst in deinem Irrtum was meine Antwort auf Tanja sich bezog "dich biblisch allgm." kommentierst.

          Ich werde hier nicht mit "religiösen Menschen" mich verbal streiten – habe du dein Weltbild und ich habe – GOTT die LIEBE in mir – denn wo du nicht in meinem Leben dabeigewesen bist – hast du auch kein Recht über Menschen wie mich zu urteilen, nur aufgrund deines festgelegten Weltbildes, was dir selbstverständlich frei steht.

          Du hast nichts verstanden, was dir auch nicht möglich sein wird – denn GOTTES-Erfahrungen sind persönliche. Also "glaube was immer du zu glauben vermagst," aber lass anderen Menschen ihre Erfahrungen, worin du nichts zu suchen hast.

          Weil du nicht omnipotent bist. Lieben Gruß Sharina Senna
           

          Antworten
          1. Moderator Hanspeter

            Hallo Sharina Senna

            Ich sage ja, Gott offenbart sich als ein Gott der Liebe und das durch die ganze Bibel. Gott möchte mit uns eine Liebesbeziehung aufbauen: „Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.“ (5.Mose 6,5). Gottes liebt uns, weil wir sind, und nicht, weil wir etwas getan haben. Die Antwort darauf ist, ihn zu lieben, weil er ist.

            In Jesus hat uns Gott alles geschenkt. Das Kreuz ist seine Liebeserklärung: „Ich lasse mein Leben, damit du befreit leben kannst, wenn du es annimmst.“ Jesus sagte: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.“ (Johannes 15,13)

            Interessant ist deine Feststellung: „dein Geist ist nicht der meinige“.

            Ich habe den Gott der Bibel erlebt und argumentiere aus meiner Erfahrung heraus, dass Gott ist, wie er sich durch die Jahrhunderte hindurch Menschen offenbart hatte.

            Natürlich lasse ich anderen Menschen ihre Erfahrungen auch wenn ich die Freiheit habe, diese nicht teilen zu müssen, wenn sie sich gegen den in der Bibel offenbarten himmlischen Vater stellt, denn ich anders erfahre als du.

            Die Bibel wird überarbeitet, da sie in Hebräisch, Griechisch und Aramäisch geschrieben wurde. Die Sprache verändert sich, so passt man die Übersetzungen an, was aber nicht zu einer Veränderung der Grundaussagen führt.

            Komisch ist, dass du eine so starke Abneigung gegen die Bibel hast, wo doch viele in ihr den liebenden himmlischen Vater entdecken.

            Antworten
          2. Anonymous

            Zur Bibel – Prof. Dr. F. Buggle über die Moral in der Bibel:"Wie kann man vernünftigerweise GOTT als Quelle, als Kommunikator einer Botschaft ansehen, die so schlecht bei ihren Empfänger ankommt, dass über ihren Inhalt so chaotische Uneinigkeit besteht, dass seit Frühzeiten des Christentums bis heute die verschiedensten Kirchen und sonstige Konfussionellen Gruppen sich darüber streiten, was eigentlich mit dierser Botschaft gemeint sei."

            In diesem Jahr 2017 kann man sich eine "neue völlig (evang.) überarbeitete Bibel" – geändert an ca. 16.000 Stellen kaufen, mit der Begründung der Kommission – "Luther M. hat sich an vielen Stellen geirrt." Wow. "Eine hl. Bibel," die man reformiert, abändert – wie es dem Menschen "nach seiner Wahrheit" düngt.

            GOTT dessen Wesen die reine vollkommene LIEBE ist, ändert sich nicht und benötigt weder eine Übersetzung noch Reformatoren.

            Mit sieben Jahren erlebte ich die reine vollkommene Liebes-Allmacht und viele Erlebnisse mehr. Diese kannst du weder widerlegen, noch von dir Hanspeter Moderator behaupten, sie zu verneinen bzw. zu bezeugen.  Was will der Mensch mir und "eure Bücher" schon geben, dass nur die LIEBE – die Allmacht für mich besitzt, worin kein anderer sonst gemeint war. Ich halte die Bibel für gefälscht, in vielem für falsch übersetzt wie falsch verstanden. Sie birgt Wahrheit – und Wahrheit wie Lüge liegen nah beieinander. Also unterstelle mir nichts, dass ich z.B. "die 10 Gebote" verneine, nur, weil ich einen (AT) grausamen Gott als den vollkommenen reinen GOTT verneine.

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            1. Fabian

              Also soweit ich es verstehe, taucht Gott im AT nur als grausam auf weil er eigentlich nur konsequent auftritt. Für den Menschen ist das natürlich oft grausam, aber doch nur, weil man den Kontext außer Acht lässt. Im AT ging es einzig und allein um die Einhaltung von Geboten. Gebote die, wie im NT, dann weiter beschrieben wird deswegen da waren, um den Menschen zeigen zu können, dass es ihnen nicht gelingt sie einzuhalten. Das mag man als grausam empfinden. Aber es ist doch nunmal so, dass der Mensch nicht gerne lernt. Ja zu seinem Vorteil um mehr Geld zu haben oder mehr Macht. Und selbst bei diesem lernwillig sein betrüg doch auch sehr oft jemand. Diese ganze Konsequenz die daraus entsteht zeigt am Schluss im NT doch nur die milde Gottes. Durch das Opfer von Jesus ist es jedem einzelnen Möglich zu Gott zu finden. Aus vielen Geboten und vielen Möglichkeiten Dinge falsch zu machen wird eine, für jeden gleiche, Art sich an Gott zu wenden. Glauben! Eine einzige Möglichkeit bei der niemand über einem anderen steht. Keiner sagen kann: Ich hab aber mehr gemacht. Wären alle Menschen in der Lage alle Gebote einzuhalten, bzw. wäre es wohl besser zu sagen gewillt das zu tun, hätte es die Erzählungen des NT gar nicht gegeben. Aber besonders Lebenswert wäre es dann hier auch nicht. Es ist sicher anstrengend bei jeder Tätigkeit darüber nachzudenken ob das richtig ist. Ein freier Wille würde nicht existieren. Wir wären alle Roboter. So gibt es eigentlich nur zwei Dinge die wichtig sind. An Gott und Jesus zu glauben und die Zusammenfassung aller Gebote: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst zu beachten. Das führt nicht nur dazu, dass Menschen in Harmonie miteinander leben könnten, sondern führt auch dazu bei Gott sein zu können. Und das ist ja nicht unwichtig weil man bei allem auch immer Fehler machen wird, und da ist sicher ein ums andere Mal Rat und eine helfende Hand notwendig. Ja das AT ist an mancher Stelle nach heutigem Maßstab Grausam, aber doch auch nur, weil es heute diese Konsequenzen nicht mehr gibt. Dank dem das Jesus alles auf sich genommen hat. Es ist noch nicht so lang her, da hätte ich so etwas sicher nicht gesagt! Das zumindest zeigt mir eine viel beschriebene Verändernde Wirkung. Ich denke das einzig wirklich rein Menschen-gemachte sind die Kirchen. Gott und Jesus hatten Gemeinden im Sinn. Menschen die zusammenhalten, sich helfen und ermutigen. Kirche in ihrer allzu Menschlichen Gestaltung sind Gebilde der Macht. Sie sind nicht immer schlecht, aber gerade die Vergangenheit zeigt, dass diese Umdenken sollten. Dann würde man darüber sicher anders denken.

              Antworten
  12. Marc

    Deine Argumentation ist typisch – ein billiges, fast schon römisch-katholisches Zurechtbasteln der Welt: lebe standhaft christlich, ertrage all die Gemeinheiten – das Dahinsiechen deiner Frau, den Tod deines Sohnes, den Krieg, der deine Nachbarn dazu veranlasst, dich zu vergewaltigen, obwohl sie dich vorher noch lieb gegrüßt haben und du einen Kaffee mit ihnen getrunken hast (Stichwort Nazi-Regime, Syrien-Krieg). Diese Argumentation wird keinen intelligenten Menschen überzeugen. Gott mag es geben, er ist allmächtig, allliebend. Aber wenn wir ihm für all das Gute, das uns widerfährt, danken, so müssen wir ihn auch kritisch fragen, warum er unsere Geliebten töten lässt. Das ist nur plausibel. Gott als Gameplayer, der dem einen etwas mehr, dem anderen etwas weniger Glück im Leben gewährt, andere widerum gnadenlos und unmenschlich prüft, ist für mich kein Gott, sondern ein Tyrann mit Ego-Problem. Das kann nicht Gott sein. Anstatt dass die Pfingstbewegungs-Heilewelt-Christen andauernd predigen, dass man sich für seine "Sünden" vor Jesus reuig zeigen soll, müssen sie ihr Gottesbild gründlich überdenken. Wenn Gott allmächtig und liebender Vater ist, wird er Menschen nicht für "Sünden" bestrafen, die letztendlich nur aus Verzweiflung, unglücklicher Erziehung oder Unwissenheit resultieren. Das ist für mich ein Gott für Arme… Ihr seid intelligenter als das. 

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    1. Anonymous

      Danke, du sprichst mir aus der Seele – Auch ich hasse diese dummen und unlogischen Gottesargumentationen. Vor allem dein letzter Satz über den strafenden Gott: ich bin auch genau deiner Meinung, dass Sünden eh von Erfahrungen aus der Vergangenheit rühren und schließlich einen plausiblen Grund haben.

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  13. Candy

    Toller Text….habe ich gerade gerne gelesen, weil ich auch denke: wo ist denn Gott nun bitte? Warum immer ich, die im A*** ist?….Verständlich ist das alles ja, aber mal ehrlich Leute: wollen wir hier auf Erden nicht auch ein wenig Glück erleben und nicht nur immer zusehen bei den anderen??? Ich komme mir vor ein Zuschauer im Leben. Die anderen leben, ich nicht….Krankheit, Ärger in der Familie etc….ich bin gerade verdammt wütend. JEden Tag hoffe ich, es wird heute besser. Je mehr ich hoffe, aber auch bete und danke, desto mehr..Ätsch, DU NICHT……….ist das der Sinn??

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    1. gekreuzSiegt Moderatorin Sandra

      Hey Candy, 

      irgendwo las ich mal den guten Satz, dass es nicht darum geht, auf der Erde glücklich zu sein. Ich habe so viele Jahre gekämpft, glücklich zu sein und dabei das Glück, das ich bereits hatte, komplett übersehen. Wenn der Fokus auf dem Schlechten liegt, dann nimmt man das Gute nicht mehr wahr. Das ist eigentlich ziemlich logisch. Wieso verkaufen sich die Glücksratgeber so gut? Ein Meer aus Büchern, die Menschen rennen zielstrebig darauf zu, in der Hoffnung, im neuen Buch xy endlich die ersehnte Antwort zu finden. Eine ganze Industrie lacht sich innerlich schlapp, weil man damit so superleicht Geld verdienen kann. 

      Ja, auch ich hab eingekauft. Da ich aber auch die Bibel recht gut kenne, habe ich irgendwann festgestellt, dass vieles aus der Bibel geklaut wurde, nur anders formuliert wurde. Allein den Satz “unser tägliches Brot gib uns heute” kann man auf 1000 verschiedene Arten formulieren. Das, was Du schreibst, Krankheit, Ärger in der Familie …. hm, da kann ich auch mit dienen. Das ist nicht zynisch, das ist einfach wahr. Schaut man in die Bibel, findet man unzählige Lebensgeschichten, in denen das auch der Fall ist. Die Frage ist, immer wieder, “welche anderen” meinst Du denn? 

      Ich z.B. interessiere mich sehr für Lebensgeschichten und bin immer wieder verblüfft, wie viel schlimme Schicksale sich hinter “glücklichen” Gesichtern verbergen. Mir fallen spontan mehrere Leute ein, die z.B. ihr eigenes Kind verloren haben. Ist das nicht mit das Schlimmste, was einem passieren kann? Vordergründig sieht man glückliche, erfolgreiche Menschen, liest oder hört man ihre Lebensgeschichten, zuckt man jedoch zusammen. 

      Die Frage ist, was machen diese Menschen anders? Denn Schicksalsschläge haben sie auch erlebt. 

      Für mich, für mein Leben, gibt mir Gott die Antwort. Ich lebe weiter. Nehme an, was mir passiert und vertraue darauf, dass alles gut wird. Und, ganz wichtig: Ich bin AUCH sauer, wütend, traurig, verletzt. Gott versteht das. Wozu haben wir eine breite Gefühlspalette, wenn wir sie nicht leben dürfen? Die Frage ist nur, welche Einstellung wir gewinnen lassen. Jeder Mensch kann lernen, Hoffnung und Liebe siegen zu lassen. Denn Jesus Christus ist Liebe und Hoffnung zugleich. 

      Gib nicht auf zu lieben. 

      Sandra 

      Antworten
  14. Henry

    Was wollt Ihr sehen, Berge die durch die Lüfte fliegen ?
    Was seid Ihr bereit zu tun ? Nichts
    Was Ihr erwartet, ist es mehr als nichts ?
    Dann sterbt und wir werden sehen ….

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Henry, ich glaub Du hast jetzt genug kommentiert. Warte doch erstmal Antworten ab, wenn sie Dich wirklich interessieren.

      Jeder, der hier Kommentar-Benachrichtigungen abboniert hat, bekommt eine Mail, wenn es eben einen neuen Kommentar gibt. 

      Wenn Du in wenigen Minuten mehrere Kommentare zu einem Thema schreibst, wird das zu Recht auch als SPAM gesehen.

      Liebe Grüße
      Mandy

      Antworten
  15. Der Rationale

    Ihr versucht das also 'logisch' zu hinterfragen?! Schluckt mal folgendes:

    1. Die ganze Theodizee-Problematik lässt sich durchaus logisch beleuchten, entfällt die allmächtige Entität, entfällt das Problem. Mit anderen Worten gesagt ist es ganz einfach, der Mist passiert, weil ER nicht existiert. 

    2. Lustige historische Briefe bzw. Geschichten aus 1000 und 1 Nacht zu rezitieren und als unfehlbare Quellen zu betrachten ist nicht wissenschaftlich und dient allenfalls der Meinungsbildung im ungebildeten Kontext.

    3. Die Windows-gleiche Updatementalität des lieben Herrn Gott, Jahwe, Allah, blabla erlaubt die Unterstellung, wenn man denn mal theoretisch von seiner Existenz ausgeht, dass sein ganzheitlicher Plan irgendwie nicht so wirklich ganzheitlich ist. 'Updates' sind jedenfalls nur dann nötig, wenn Fehler im System auftreten…. und die hätte er doch in seiner Allmacht erkennen müssen, bevor sie auftreten. ;)

    4.  Glaubt ihr also wirklich der alten (und sehr menschlich daherkommenden) Geschichte vom ursprünglichen Konflikt zwischen dem lieben Gott und dem bösen Satan, die eine Wette um die Seelen der Schäfchen bis zum Jüngsten Tag am laufen haben?  

    5. Ohne mit dem FInger auf irgendwen zu zeigen (soll man ja nicht machen, Jesus hats ja auch nciht gemacht!) Wieviel Christentum steckt in euch? Esst ihr kein Schweinefleisch und lasst euch von euren Männern verprügeln, weil es so im Alten Testament steht?! Jetzt kommt mir nicht mit Interpretationsspielraum und Protestantismus, denn im Neuen Testament steht angeblich eindeutig, dass die Bibel als Ganzes wahr sei. Zudem, wenn man vermeintlich göttliche Texte interpretieren !!muss!!, fehlt der Aspekt der göttlichen Perfektion oder zumindest lässt die Effizienz beim verteilen der 'Wahrheit' zu wünschen übrig – das muss er doch abgesehen haben, oder etwa nicht?! Evtl. war es ihm aber auch schlicht egal oder hatte Besseres zutun, wer weiß! 

    6. Wie kommt man nun an den Punkt, sich selbst einzubilden man könne das rational hinterfragen, ohne die Möglichkeit einer Existenzlosigkeit des Allmächtigen einzuräumen. Um es noch konkreter zu hinterfragen: Warum verkauft ihr irrationalen Glauben als wissenschaftliche Fakten bzw. als die Wahrheit? 

    7. Wenn doch alles so göttlich eingerichtet ist, warum akzeptiert ihr nicht beispielsweise Mohammed als einen seiner Propheten. Angeblich ist die Religion des Christentums ja nicht in sich geschlossen bzw. könnte es sein, dass die Christen sich bereits seit 1400 Jahren auf Abwegen befinden?! Oder noch besser, wie könnt ihr euch anmaßen den höheren Wahrheitsanspruch als Gottes erwähltes Volk (Hebräer/Juden) zu erheben. Irgendwie scheint das doch alles viel zu unperfekt – aber wirklich Alles – um von göttlich-perfekt-transzendenter Art zu sein.

     

    Ich muss zugeben, ich habe wenig Kontakt zu Vollzeitchristen bzw. kenne nur Leute die für den positiven Klatsch in die Kirche gehen. Es interessiert mich zutiefst wie die Denkmuster von 'richtigen' Christen ausschauen. Bisher habe ich, wenn ich denn mal die Ehre hatte einen zukünftigen Paradies-Bürger zu treffen, nur esoterisches Gequatsche und verblendete eindimensionale und rezitierte Floskeln aus irgendeiner Messe oder irgendeinem Internetportal zu hören bekommen. Könnt ihr mir da helfen?

    Und um den Standardkommentar gleich entgegen zu wirken…. Ob ein Jesus für oder gegen mich gestorben ist, ist kein Maßstab an dem ich das Ganze gemessen sehen will. Ich habe ihn nicht gefragt und benötige sein Märtyrertum auch nicht. Warum ich mich ausgerechnet an euch wende, ist auch schnell erklärt: Mein Deutsch ist besser als mein Arabisch oder Hebräisch und es gib so viele von euch in Deutschland.

     

    Vielen Dank schon einmal für die Mühen ;) 

     

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    1. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

      Vielen Dank für dein Statement. Es gibt drei Standpunkte Gott zu betrachten. 1. Vor ihm zu stehen und ihm ins Angesicht schauen. 2. Sich von ihm abwenden und etwas anderes mit ähnlichen Worten beschreiben oder 3. aus einer anderen Perspektive auf ihn schauen. Wer Gott sehen will, wie er ist, der muss sich zu ihm hinwenden und ihm ins Angesicht schauen. Wenn du eine andere Position einnimmst, kann ich dir nur beschreiben, was ich von meiner aus sehe. Entweder du glaubst mir und willst auch aus dieser Perspektive sehen oder du beharrst auf deine Sichtweise, die von deiner Position aus auch richtig erscheint. Die Botschaft der Bibel ist, dass du geliebt bist von Gott und er sich in seinem Herzen wünscht, dass du dich ihm zuwendest und er dich mit seinen Augen leiten kann. Wenn du das nicht willst, wirst du 1001 Argumente gegen ihn finden. Du kannst ganze Abhandlungen über einen Stuhl schreiben, nur wenn du dich darauf setzt, weißt du, dass er dich hält. Genauso ist es mit Gott. Nur wenn wir uns auf ihn einlassen, erleben wir wie er durch trägt. Ich wünsch dir den Mut, dich auf Gott einzulassen.

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  16. Egon

    Wer Gott sein soll?  Eine Erfindung der Besitzenden und Reichen, die  Macht und Einfluss und ihren Reichtum festigen wollen. Und sei es mit Gewalt und Krieg. Dazu bedient man sich eines niemals zu erreichenden Gehilfen. Das ist eben dann dieser "Gott".

    Politiker bezahlen die Kirche, so hält man sich die vielen "Idioten" vom Hals. Damit sollen sich dann die ebenfalls gut bezahlten Pfaffen rumärgern.

    Fast alle Kriege dieser Welt gehen vom Glauben an irgend ein höheres Wesen aus, das angeblich Opfer verlangt. Da kann sich dann jeder einflussreiche Herrscher ganz nach seinen Wünschen bedienen, denn in "seinen" Kampf müssen andere ziehen und ihr Leben lassen. Natürlich im Namen eines Gottes, mit dem sich nebenbei noch prächtig Geld verdienen lässt.

    Wir sehen es wieder am Islam. Die Dummheit des einfachen Volkes ist das beste Mittel seine Macht zu erhalten. Deswegen der Kampf gegen jegliche Bildung. Wir sagen euch was ihr wissen müsst und euer Glaube an unseren hausgemachten Gott hilft euch dabei. Macht mich reich und euch wird es besser gehen.Ich baue euch einen Tempel, da könnt ihr für ein besseres Leben beten. Und wird das Leben nicht besser, unterzieht euch Gott nur einer Prüfung. Die werdet ihr allerdings nie bestehen, weil ich das nicht will.

    So hat es seit Anbeginn der Menschheit stattgefunden und so wird es immer bleiben.

    Da sehen wir es wieder. Niemand braucht sich komplizierte Sachen ausdenken um Gott verständlich zu machen. Intelligente Menschen des "einfachen" Volkes haben das längst durchschaut und brauchen diesen ganzen Kirchenzirkus nicht. Sie nehmen ihr Leben selbst in die Hand und kämpfen gegen Dummheit und Aberglauben.

    Die Menschheit wird sich in ihren Glaubenskriegen selbst zerstören, dass steht fest. Dann ist es egal, welchen Gott der richtige gewesen sein soll, es wird uns nicht mehr geben…………

    nur der da oben lacht sich kaputt!

    Antworten
    1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

      Lieber Egon, 

      genau darum ging es u.a. gestern in unserer Gemeinde bei der Predigt. JESUS CHRISTUS ist auch für DICH gestorben und hat für DEINE Sünden bezahlt. Jesus ist niemand, dessen Liebe man sich durch gute Werke verdienen muss. Allein aus Gnade sind wir errettet. 

      Das, was die MENSCHEN aus dem Glauben machen, hat nichts mit Gott zu tun. Du sagst es ja selbst, die Menschen machen die Glaubenskriege. Jesus Christus jedoch ist das sichtbar gewordene Zeichen von Gottes Liebe. Wer an ihn glaubt, wird die Ewigkeit mit ihm verbringen. 

      Mit Jesus kann man jegliche Bitterkeit ablegen. JESUS CHRISTUS braucht und ist keine Religion. 

      Gott segne Dich. Sandra 

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  17. dieGLAUBENSGEMEINSCHAFT

    Gedanken über Gott sind immer schön aber Antworten findet man sicher nicht in der Bibel. Alle Psalmen oder Textstellen sind rein menschlichen Ursprungs und mündlich über Jahre bis zur Niederschrift weitergetragen worden, ich vergleiche das gerne mit Grimms Märchen.

    Wo soll Gott anders sein als in uns? Die Schöpfung des Universums ist noch nicht abgeschlossen und selbst für Wissenschaftler ein nicht enden wollendes Rätsel.

    Gott sieht man doch überall in der Natur und man spürt ihn immer in sich, wenn man seinen eigenen Gefühlen nah ist. Darum sind auch all diese Gefühle so verdammt richtig, auch wenn sie einen manchmal schier überfluten und sprengen wollen oder an anderen Tagen hinabziehen in einen Sumpf aus Traurigkeit…aber sei Dir Gewiss, Gott ist immer bei Dir auch wenn er die Dinge nicht ändern kann die uns geschehen. Zufälle und kleine Wunder sind Zeichen seiner existenz und kleine Geschenke an uns aber die bekommen wir selbst, wenn wir nicht fanatisch an ihn Glauben. Er steht uns einfach bei, wenn es uns nicht gut geht und freut sich mit uns, wenn wir ausgelassen lachen. Gestalte Dir Deine eigene Vorstellung von Gott und lass Dir nichts von Religionslehrern oder Theologen eintrichtern. Ich lade alle ein, Glauben neu zu gestalten, auf http://www.dieglaubensgemeinschaft.wordpress.com – es ist Zeit für einen Neuanfang!

     

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  18. Josef Sefton

    In der Liebe Christi kann man nach vorne schauen.
    Jesus wartet auf Dich und will Dir ein Ziel und neue Hoffnung geben!!
    Wegen seiner Gnade und Liebe darf man zuversichtlich nach vorne sehen.

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  19. Josef Sefton

    Jesus sagt: Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin guetig (sanftmuetig) und von Herzen demuetig; so werdet ihr Ruhe finden fuer eure Seele. Denn mein Joch drueckt nicht (ist sanft) und meine Last ist leicht. Siehe Matth. 11,28

    Danke, Jesus, Du drueckst uns nicht
    und Du manipulierst uns nicht. Du bist der, der wirklich nur unser Bestes will. Liebe Leser, dem Herrn kannst du vollkommen vertrauen und bei Ihm ist man vollkommen sicher.
    Er ist so voller Sanftmut und auch Sanftheit!! Bei Ihm bin ich wirklich geborgen. Und ich kann Ihm alles anvertrauen, was mir Sorgen macht.

    Wahrlich Gott ist guetig!

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  20. osiris

    Es gibt keinen Gott, schon zweimal keinen gütigen.
    Habe meine geliebte und verehrte Freundin elendiglich an Krebs verrecken sehen.
    Nicht versterben, sondern wahrlich elendiglich verrecken.
    Der Krebstod ist der schlimmste Tod auf der Welt (ausser vielleicht bei lebendigem
    Leibe verbrennen wie bei den berüchtigten Hexenverbrennungen)
    Da fällt einem erstmal garnichts mehr ein. Was hatte dieses liebe Mädchen
    denn diesem Gott getan ????
    Komentare überflüssig — bitte keine Komentare.

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  21. Ulrike P.

    Hallo alle miteinander,

    hier steckt ja wieder mal jede Menge drin, im Artikel ebenso wie in den Antworten. :-D

    Und irgendwie hat jeder ein bisschen recht. – Gott ist der Geber guter Gaben und die gibt er…und zwar dann, wenn er es für richtig hält. Gibt er noch nicht, obwohl wir der Meinung sind, das wir sie aber haargenau JETZT brauchen, dann können wir sicher sein, nicht Gott liegt falsch, sondern wir.

    Hilft er uns nicht direkt aus einem Problem heraus, dann hat er seine Gründe dafür, die können in uns liegen, oder woanders, aber sie sind da. Was er auf jeden Fall tut, ist bei uns zu bleiben. – Er und Jesus sind in und um uns. Mal geben sie uns die Kraft die Bürde zu tragen, mal tragen sie sie mit, um sie uns irgendwann ganz abzunehmen.

    Wir gehen immer von unseren Erfahrungen aus, unseren Wünschen…und natürlich wissen wir am Besten was gut für uns ist. Is´klaaar. ;-)

    Diese Gefühlsachterbahnen wenn etwas nicht so läuft wie wir wollen, kenne ich von mir selbst…und zwar jedesmal aufs Neue. Davor bin ich einfach nicht gefeit. – Egal wie oft sich alles schon zum Guten gewendet hat…stecke ich im Dreck fange ich an zu jammern. – Erstmal jedenfalls. – Dann fange ich an, mir selber damit auf den Keks zu gehen und mir fällt auf wie undankbar ich bin, weil ich grade nur auf das schaue was mir fehlt und nicht auf das was ich habe. – Bringt das die Wende? – Hm…Rückkblickend kann ich sagen, ja…oft. – Aber nicht immer…manchmal bleibt auch alles so bescheiden wie es ist und die Veränderung liegt nur in mir.

    Kriege ich mal wieder ordentlich einen vor den Bug geknallt, dann zieht es mich natürlich auch wieder runter…und das ist völlig in Ordung und natürlich. Was ich lerne, ist, jedes mal loszulassen. – Ich wünschte ich könnte jetzt sagen, dass ich danach immer etwas viel Tolleres bekommen habe…aber dem ist nicht so. Obwohl…eigentlich doch, denn wenn ich´s richtig überdenke, habe ich meine offenen Hände immer dazu benutzt, mich ganz fest an meinen Vater und an Jesus zu klammern. Und das widerum schenkt mir eine Freude die mir niemand rauben kann.

    Letztlich sind wir alle Menschen mit Gefühlen – so wenig wie Gott ein Wunschautomat ist, so wenig prallt Schlechtes an uns ab, ohne das es uns schmerzt oder wütend macht. – Unser Leben wird bis zum Schluss voller Freude und Glück, voller Schmerz und Ärger sein…bestenfalls hält es sich die Waage…und am Ende unseres Lebens heißt es wieder loslassen, ob wir wollen oder nicht…und wer will das schon? – Wir hängen doch alle an unserem Leben. – Aber in meinem Beruf habe ich oft beobachten dürfen, dass selbst das eine friedvolle Angelegenheit sein kann, wenn man Gott auch noch seinen allerletzten Atemzug anvertraut, ohne sich zu wehren. Für den der an Christus glaubt, gehts dann nachhause und ich hoffe schon heute, dass ich das dann wenns´ einmal bei mir soweit ist, auch so sehen kann.

    Aber noch nicht, woll? – Noch nicht!  ;-)

     

    Ein gesegnetes Wochenende euch allen.

    LG Ulli

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  22. Micha

    Hallo Antpeas,

    Gott kennt Deinen Schmerz, wirklich!! Er sieht wie Du leidest, möchte Dir deshalb auch helfen. Für ihn ist kein Problem zu groß.

    Sei ehrlich zu Gott und sage ihm, was Du empfindest. Bitte ihn um Trost, Frieden und Ruhe in Deinem Herzen. Sage auch, dass Du Kraft zum Tragen brauchst und Mut, für die nächsten Schritte.

    Ich bete für Dich.

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  23. Dorothea

    Ja,Ali,das ist gewiss so.Aber gerade aktueller Schmerz kann so gross werden,dass man dafür keine Antenne mehr hat.Ich kann verstehen,wenn einer wieder abfällt vom Glauben….

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  24. Ali

    @Antpeas auch wenn dir dein Blick auf Gott weh tut, wird Gottes Blick auf dich mit Liebe erfüllt sein, seine Liebe tut nicht weh, man meint es nur dass es ein Schmerz ist, lass dich auf SEINE Liebe ein und du wirst sehen es ist wunderschön!

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    1. Josef Sefton

      Zwar ist seine Liebe wunderschoen doch als Kind Gottes gibt’s Phasen, waehrend des Lebens, in dem man schrecklich leiden kann obgleich man von Gott geliebt wird.

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  25. Conny

    Gott/Jesus ist bei dir Andy, Gott ist auch bei deiner Frau und er schickt dir Menschen die für dich beten. Lass dich einfach auf IHN ein.

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  26. jürgen

    die gleiche frage habe ich gestellt,als meine frau an einem hirntumor starb!! nach der beerdigung, als alles vorbei war,unsere kinder fortfuhren,ihre und meine eltern nach hause fuhren, das haus plötzlich ganz leeeeer war , da wollte ich nicht mehr hier sein,ich wollte ohne meine liebe frau und mutti unserer kinder nicht mehr leben, mir dieses selbst nehmen!!!!!——- da hörte ich eine stimme, ja!! ich hörte sie!!!,—–ich drehte die flasche zu(sie war halb leer), ging ins bett und am anderen morgen sah die welt für mich anders aus,( so die stimme,die ich vernahm!!), seither begleitet mich mein Gott,mein Jesus!!, in meinem leben, ja er zeigte sich für mich hörbar, seit diesem tag lässt er mich nicht mehr los!!, mir ging es elend,ich kannte bis dato keinen Gott!, aber er war rechtzeitig da in dieser meiner beschissenen situation,auch wenn ich zu diesem zeitpunkt nicht an einen Gott geglaubt habe, err war da!!!, und ich bin noch immer hier!!!,dafür preise ich Ihn und danke täglich für mein Sein durch seine Gnade!!; Gott ist für mich jetzt wie ein super freund, für den ich da bin, dem ich alles erzählen kann, der mir zuhört,mich begleitet in allen lebenssituationen, der mich behütet,beschützt und erzieht, wie das eltern(väter!) tun,da läuft nicht immer alles glatt!!, aber ich vertraue Ihm(glaube an Ihn!!), und Er antwortet mit Liebe, Geduld und Hofffnung und schenkt mir ein Leben in Fülle , jetzt weiß ich : Er ist immer! da, nicht nur dann, wenn ich Ihn auf KNOPFDRUCK!! brauche. Immer! , Ich bin in Gott und Er ist in mir!! das wünsche ich dir von ganzem herzen, denn bei dir verhält Er sich auch so, gemäß Seinem Wort: … wer mich sucht, von dem werde ich mich finden lassen….lies bitte im Matth.6/7., Gottes Segen für dich!

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    1. sylvia

      lieber Jürgen,
      danke für Dein Zeugnis
      welch traurige und doch schöne Geschichte. Hab den Selbstmord meines Mannes im Alter von 27 Jahren überlebt. Blieb zurück mit 2 Kindern. Auch ich fragte: Wo warst Du Gott? Ich war Christin! Hab neues Glück gefunden. Das war vor 29Jahren.Bin heute Oma und habs nicht vergessen, weiß auch heute noch nicht WARUM, aber ich weiß dass Gott Gedanken des Friedens mit uns hat und nicht des Leids.

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  27. Ulrike

    @ Andy: lies mal Römer,Kapitel 10, Verse 8-13. Ist mir grade so eingefallen. Du bist nicht allein, mindest 1 andere Person redet mit Jesus über Dich, ER ist dir nah, auch wenn Du nix spürst!!!!

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  28. Jesus-Punk

    Dann sag’s ihm…. ich kann dir nur raten, bleib in Kontakt zu ihm und wenn du ihn nur jeden Tag vollpflaumst. Wenn Du das so empfindest, dann isses so. Ich wünsch dir, dass sich irgendwie wo ne Tür öffnet oder ein neuer Weg für dich zeigt.

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  29. Jesus-Punk

    Auf die Scheiße gucken tut mehr weh.

    Ich denke gerade an so nen Schwimmbad, hupf da mal rein und mach nix… du wirst absinken, irgendwann biste unten auf dem Grund. Die Luft wird eng… du bist ganz unten und kannst diesen Moment nutzen, um dich abzustossen.

    Was ich mein, oft kann so ne Krise auch ne fette Möglichkeit sein was zu ändern. Ein Neuanfang. Du schaffst mehr als Du denkst – auch wenn’s weh tut Antpeas.

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