Wenn uns Katastrophen treffen….

"Es kam so plötzlich." diesen Satz höre ich oft, wenn ich den Fernseher anschalte und mich informiere, wie der Stand in Japan ist. Viele Menschen rechnen nicht damit, dass etwas so Schlimmes passieren kann. Ich denke nicht nur an die Situation in Japan.

Furchtbare Ereignisse und persönliche Katastrophen, können jeden von uns treffen, zu jeder Zeit!

  • Ein Unfall… dein Kind stirbt….
  • Du bist in einer Bank…. plötzlich hörst Du nur noch "Überfall"…
  • Dein Arzt stellt dir eine schreckliche Diagnose….
  • Dein Haus brennt ab bis auf die Grundmauern……
  • Du bekommst eine Hirnblutung… überlebst… schwert behindert
  • uvm.

Jemand der diese Erfahrungen machen muß, dem gilt mein Mitgefühl.

Ich weiß noch als ich damals in der Straßenbahn saß und nach Hause fuhr. Ich war bei meinem Arzt gewesen…
Diagnose: Hirntumor.
Das war wie ein Flash. Ich habe erst Stunden später mit niemanden darüber gesprochen. Nach diesem Arztgespräch war ich gefangen im Schock… "So plötzlich – wie kann denn das sein??", dachte ich.


Weißt Du im Grunde ist es scheiß egal, ob du nun mit  etwas Schlimmen rechnest oder nicht. Der Schmerz ist derselbe.
Doch es ist wichtig das Du in Katastrophenzeiten, nicht im Schock stecken bleibst!

 

Sag nicht nur:  "Das kam so plötzlich… , sondern auch "doch jetzt werde ich….!"

 

Krisen müssen wir durchstehen, die gehören nun mal zum Menschsein dazu. Sagt ja keiner das hier Friede, Freude, Eierkuchen herrscht.
Aber es liegt an Dir zu entscheiden, wie Du darauf reagierst.
Du kannst in Fassungslosigkeit, Unglauben und Selbstmitleid dahin gammeln…  oder Du kannst Dich dem Leben zuwenden und Dich durch die Krise kämpfen! Langsam wieder aufstehen und Dich Schritt für Schritt freikämpfen. Klar, es ist nicht leicht nach einer Tragödie weiter zu leben…

 

Ich bin dankbar für das Leben was Gott mir geschenkt hat, auch wenn miese Zeiten nicht ausbleiben. Er gab mir praktischerweise ganz gute Fähigkeiten mit und ich bitte ihn um seine Hilfe, jeden Tag neu. Das ist ein ganz gutes Rezept! 


Bitte ihn täglich um Power für den jeweiligen Tag. Das was nächste Woche dran ist… ist nächste Woche dran und nicht heute.

 

"Allem bin ich gewachsen durch den, der mich stark macht."
Philipper 4, 13


Und bitte vergleiche nicht zwischen dem was dir passiert ist und dem was anderen passiert!

Viele Menschen schleppen krasse Lasten mit sich herum, wo ich nach kurzer Zeit geplättet drunter liegen würde! Anderseits hätte wahrscheinlich nicht jeder das ausgehalten, was ich durchlebt habe. Jeder Mensch ist anders gestrickt und jeder reagiert unterschiedlich auf Widerstände und Probleme.

Gott zieht keine Vergleiche zwischen Menschen und ich bin sicher, er möchte auch nicht, dass wir unser Leben nur mit dem Blick auf andere führen.

In der Bibel gibt es total viele Menschen, die Leid, Zurückweisung, Schmerz und Verlust erleben mussten und trotzdem weitergemacht haben – auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Aber sie hatten alle etwas gemeinsam: Gott war bei ihnen und sie haben seine Hilfe in Anspruch genommen!

 

"Vergesst nicht, dass die Prüfungen, die ihr erlebt, die gleichen sind, vor denen alle Menschen stehen. Doch Gott ist treu. Er wird die Prüfung nicht so stark werden lassen, dass ihr nicht mehr widerstehen könnt. Wenn ihr auf die Probe gestellt werdet, wird er euch eine Möglichkeit zeigen, trotzdem standzuhalten. "
1. Korinther 10, 13

 

Also lass Dich nicht entmutigen, sondern blicke in die Zukunft !

Sei gesegnet Deine Jesus Punk

 

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 15. März 2011 veröffentlicht.

16 Gedanken zu „Wenn uns Katastrophen treffen….

  1. Conelia

    Als ich vor Jahren meine Mutter verlor, sagt ein guter Freund zu mir Knie nieder und weine, ABER! Dann steh auf und wende dich dem leben zu. In laufe meines Lebens gab es oft situationen in dem ich zu Boden fiel und nur noch weinen konnte, aber jedesmal hab ich es wieder geschaft aufzustehen und mich dem Leben zuzuwenden und das immer durch die Kraft Jesu und meiner Freunde!

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  2. Gertrude

    Dieses Thema ist auf jeden Fall adäquater, als das, was ich zuvor zum Fasten las. Entschuldigt, wer an einem Tag wie heute als CChrist im Internet über das Fasten referieren will, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

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    1. Deborah

      Darf ich deinen Blick auf ein Fasten der höchsten Prioritätsstufe verweisen?
      Königin Ester hat gefastet, um damals die Vernichtung ihres Volkes durch den bösen Haman abzuwenden.
      Fasten als eine Form des Gebetes und der Ausrichtung auf Gott und wider die Angst zur Rettung vieler passt genau in das Thema Japan rein. Es erinnert die Gläubigen an eine wesentliche geistliche Waffe….denn die Angelegenheit Japan ist noch nicht beendet und braucht alle Arten von Gebet und praktische Hilfe.
       

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      1. Mandy Artikelautor

        Das kam mir im Nachhinein auch, dass das Fasten ja auch dann gemacht werden kann, wenn jemand in Not ist. Natürlich muß jeder selbst entscheiden wann es dran ist und was gefastet/verzichtet wird.

        Oberste Regel:
        Erst beten – dann fasten!

        Ich habe, wie angekündigt, eine Zusammenfassung zum Thema Fasten ins Forum geschrieben.

        Am Donnerstagabend 21 Uhr besprechen wie das Thema nochmal im Chat, wer daran Interesse hat der kann gern dazu kommen.

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  3. Anonymous

    Gertrude, ein Themenabend im Chat ist kein referieren, sondern eine Unterhaltung, wo wir Gedanken und Erfahrungen austauschen.
    Ich denke dazu gibt es ganz unterschiedliche Meinungen und beide sind zu akzeptieren. Wir können uns jetzt um das Leid drehen und den ganzen Tag drüber quatschen oder wir unterhalten uns über andere Sachen. Das Thema ist geplant gewesen, stand auch im Newsletter usw. und ich werde es trotz der Ereignisse in Japan auch stehen lassen. Wem nicht danach ist, der muß nicht teilnehmen.

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  4. Anonymous

    Cornelia hat was sehr Gutes geschrieben,ich werde es mir merken.
    Ich habe aufmerksam registriert,dass sich das Leben immer wieder ändert und mich vor überraschende Situationen stellt,besonders,wenn liebe Leute gestorben sind.Und ich höre ja oft den Vers: Herr,lehre uns bedenken,dass wir sterben müssen,auf dass wir klug werden.So lerne ich mehr und mehr,dem HERRN zu vertrauen und IHN zu fragen,wenn ich ratlos bin.Und dann aber versuche ich umzusetzen,was ER mir sagt.

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  5. Nico

    Erstmal ein gutes Beitrag zu einem ziemlich heikelen und sensiblen Thema wie diesem.
    Ich finde das das letzte Bibel Zitat ziemlich gewagt ist, da wenn man in ein Angehöriger einer Person ist, die Verloren oder Verstorben ist, ist es sehr hart es auf diese in direkte Verbindung zu bringen. Es lässt sich darüber streiten inwiefern Gott es als "Prüfung" der angehörigen verwendet oder gar "Ausnutzt".. (Wenn er es denn überhaupt tut!)
    Das ist echt ein heftiger und provokativer Gedanke der mir sehr zu denken gibt.
     
    Lg Nico

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    1. Mandy Artikelautor

      Danke Nico, für deinen Kommentar.
      Ja…. das ist ein heftiger Vers… da stimme ich dir zu. Der wäre nochmal nen extra Blog Thema wert – mal schauen. Da könnte ich vielleicht einige befragen, die schlimmes erlebten, wie sie darüber denken.

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  6. ich

    @Nico,
    zu " Prüfungen " hatte ich gestern was in der Tageslese, das war interessant :
    1. Korinther 10,13
    Die Proben, auf die euer Glaube bisher gestellt worden ist, sind über das gewöhnliche Maß noch nicht hinausgegangen. Aber Gott ist treu und wird nicht zulassen, dass die Prüfung über eure Kraft geht. Wenn er euch auf die Probe stellt, sorgt er auch dafür, dass ihr sie bestehen könnt.
     
    Vielleicht sollte man einfach mal wieder vertrauen ???

     

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  7. Claudia

    Es gibt so viele schlimme Situationen im Leben, wo man das Gefühl hat, man bekommt den Boden unter den Füßen weggezogen und NICHTS geht mehr. So war es auch, als mein lieber Vater gestorben ist vor fünf  Jahren.
    Vor allen Dingen habe ich auch herausgefunden: Das Schlilmmste, was man machen kan,, ist sich mit anderen zu vergleichen, obwohl das sehr naheliegend und MENSCHLICH gesehen, absolut normal ist.
    Es ist wahr, Gott hat fur JEDEN VON UNS einen besonderen einmaligen Plan. Niemand bekommt schllieüßlich mehr aufgeladen, als er verkraften kann, auch wenn das für den Betroffenen zunächst einmal ganz anders aussieht.
     
    Auch wenn Gott die schlimme Situtation nicht immer wegnimmt aus unserem Leben, so hilft er doch beim Tragen.
     
    Wie heißt es doch so schön:  Gott legt uns auf eine Last, aber ER hilft uns auch!!
    Das ist das Mutmachende und Tröstende daran.http://www.unendlichgeliebt.de/wordpress/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/icon_neutral.png
     
    Sei gesegnet, liebe Mandy!

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  8. elisa

    Zitat. Mandy. "So plötzlich – wie kann denn das sein??", dachte ich.
    Antwort: Das Leben des Christus noch nicht habend, stellt viele Fragen!
    Zitat. Mandy2:
    "Weißt Du im Grunde ist es scheiß egal, ob du nun mit  etwas Schlimmen rechnest oder nicht. Der Schmerz ist derselbe."
    Antwort: Richtig! Ist der Mensch nicht neu durch Christus, so kann er Christ sein, eben im Alten Menschen. Der Neue Mensch ist nicht da, also auch nicht die Neue Lebensart! Oft manchmal durch Seinen Geist, weil man bekehrt ist, aber das reicht nicht, denn Gottes Plan ist das Neue!
     
    Zitat. Mandy3:
     
    Krisen müssen wir durchstehen, die gehören nun mal zum Menschsein dazu. Sagt ja keiner das hier Friede, Freude, Eierkuchen herrscht.

    Antwort: Doch! Durch den Geist Gottes in deinem Geist, als neuer Mensch herrscht: Dazu müsste man selbst ein neuer `Baum` sein, denn Die Frucht des heiligen Geistes ist ein Begriff des Neuen Testaments der Bibel. Paulus nennt in seinem Brief an die Galater, (5,22f LUT): Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Keuschheit (Lutherbibel).
    Okay, Eierkuchen fehlt. Zugegeben! :)
     
    Zitat. Mandy3:
     
    Gott zieht keine Vergleiche zwischen Menschen und ich bin sicher, er möchte auch nicht, dass wir unser Leben nur mit dem Blick auf andere führen."
    Antwort: Richtig! Und doch, ein Blick auf das Leben Jesu Christi zeigt, wer wir sein sollen!

    Neue Menschen in Seiner Art! Warum sind wir es nicht?
     
     
    Zitat. Mandy3:
     
    In der Bibel gibt es total viele Menschen, die Leid, Zurückweisung, Schmerz und Verlust erleben mussten und trotzdem weitergemacht haben – auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Aber sie hatten alle etwas gemeinsam: Gott war bei ihnen und sie haben seine Hilfe in Anspruch genommen!
    Antwort: Und doch ist dies nicht Gottes Freudenbotschaft.!!! Die letzte, beste Botschaft ist: "So sandte Gott seinen Sohn, der die äußerliche Natur der gefallenen Menschheit annahm, …. hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, "Hebr 1,1-6 Gott hat durch seinen Sohn gesprochen. Was hat ER gesprochen, was die Menschen, die wie im alten Testament leben, Gottes Nähe hatten, NiChT haben?
    Du meinst es gut, Mandy! Aber hier ist vieles im argen, widersprüchlich, weil eben nur zur Mutigkeit treibend. Aber nicht in die Neue lebensart Christi. Allenfals dahin, dass man die Erstlingsfrucht seines Geistes spürt.
    eli
     
     
     

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    1. Mandy Artikelautor

      Danke Eli für deinen Kommentar… du gibst gute Gedanken dazu. Da werde ich mal intensiver drüber nachdenken.
      Dein Kommentar musste von mir freigeschaltet werden, weil er mehr als 2 Links enthält – das hab ich so eingestellt, wegen der Spammerei.

      Sei gesegnet!

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    2. Kaaarsten

      @Elisa: Bitte bemühe dich verständlich zu schreiben – ohne frome Vorbildung hat man keine Chance dir zu folgen.
      Kaaarsten

      Antworten

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