Ich erlebte die Hölle…. und den Himmel!

Heute möchte ich Dir noch einmal von meinem Leben auf der Straße erzählen. 

Von zwei Erlebnissen, die mich bis heute extrem prägen und die ich wahrscheinlich niemals vergessen werde.

Das es nicht nur Friede, Freude und Eierkuchen Phasen im Leben gibt, dass hat wohl jeder schon gerafft…. 

Ich habe extrem erlebt, dass es wirklich diese zwei Welten gibt, von denen in der Bibel die Rede ist.

Das scheiß Leben ohne Gott und das obergeniale und gesegnete Leben mit Gott.

Ich möchte Dir erst erzählen, wie ich die “Hölle” erlebt habe. 

 

Es passierte in einer kleinen Hütte im Wald. Es war Winter und arschkalt. Ich war mit drei oder vier Freunden dort, wir nahmen Drogen: LSD, Gras und Alk. Keine gute Mischung. Für mich wurde es zum Horrortrip.

Klaro, bewusstseinserweiternde Drogen = Halluzinationen. Das Hirn dreht ab und die Synapsen drehen durch.

Doch ich behaupte, dass ich bei diesem Horrortrip erlebt, dass da echt andere Mächte am Start sind, als meine Phantasie.

Ich fing an wie blöd zu schwitzen und zitterte am ganzen Körper. Um mich herum war es stockfinster. Ich begann zu rennen. Ich musste rennen. Schneller. Es war egal, ob ich mir die Klamotten aufriss oder fünf mal über Gestrüpp auf die Fresse flog. Ich musste weg, denn die Bäume bewegten sich auf mich zu. Es tropfte Blut von ihnen. Und dann hinter mir tauchten in der Dunkelheit Lichter auf. Ich sah einen Zug. Der Zug raste auf mich zu. Schneller. Noch schneller. Ich rannte um mein Leben. Ich hatte Todesangst. ….

Meine Worte reichen nicht, um zu beschreiben was ich in diesem Moment empfand.


Es wurde also so schnell und alles begann seltsame Formen anzunehmen, die Bäume, der Zug, die Lichter, die Finsterniss… . Ich rannte. Ich schrie um Hilfe. Der Zug kam schneller….


Ich kann Dir heute nicht mehr sagen, ob er mich überfahren hat. Ich weiß nichts mehr. 

Meine Freunde brachten mich in irgendeine Bude, wo ich nach 2 Tagen wieder halbwegs klar war.


Ich empfand das als abgrundtief böse. Hätte ich das nicht erlebt, dann könnte ich es mir nicht vorstellen. Auch heute, acht Jahre später. Was bleibt denn außer der Erinnerung? Die Gefühle sind, Gott sei Dank, nicht mehr da.

Es war ein Schmerz, der kein Ende nahm. Er war unerträglich. Ich wollte sterben, mich erlösen, doch ich war schon tot. Ich konnte auch nicht versuchen mich zu schütteln und aufzuwachen, wie das manchmal bei einem Albtraum möglich ist. Ich rief um Hilfe und keiner kam.  Der Hass, den ich spürte war so eiskalt, dass mir die  Temperaturen um die 0 Grad mit dünnen Klamotten nichts ausmachen konnte.

Ist es so in der Hölle??

 


Etwa 10 Monate später.

Ich wachte morgens irgendwo auf…. Straße, Brücke, Abbruchbude, versiffte Wohnung??

Ich musste mich morgens immer erst orientieren, wo ich überhaupt war und wie ich Stunden vorher überhaupt dahin gekommen bin. An diesem Morgen, hatte ich wie so oft den Affen (Entzug). Ich brauchte dringend was. Kohle hatte ich keine.

Ich hatte keinen Bock mehr auf Leben. Was ist das überhaupt? Leben?? 

Ich fühlte mich wie eine Versagerin. Ich war 16 Jahre. Ich sah gleichaltrige, die verachtend an mir vorbei liefen, die ihren Schulabschluss machten und an Abi oder Ausbildung dachten. Die sich die neusten Klamotten kaufen und sich auf Hochglanz stylten, während ich meinen Iro mit Zuckerbier stylte (Bier+Zucker = geiles, stinkendes Haargel) …

Ich hatte es verschissen. Ich hatte keinen Schulabschluss, brauchte die scheiß Drogen, happy Family ist nicht und die ganze Welt kotzte mich nur noch an. Ich beschloss mich abzuschiesen.


Ich besorgte mir zum ersten Mal Heroin. So ganz klassisch, ging ich in eine Art Container aufs Klo. Da ich noch nie Heroin gespritzt hatte, würde ich nicht viel brauchen um abzukratzen, dachte ich mir. Also schnürte mir meinen Gürtel um den Arm, zog mit zitternden Fingern die Spritze auf….

Ich hatte zwar anderen schon assistiert, aber für mich selbst war das komisch. Da hatte ich mich einfach so davon geschlichen, um mir den Schuss zu setzen. Meine Freunde wussten davon nichts. Es brach mir das Herz. Ich ließ sie allein. Ich konnte denen nicht helfen, aber wenigstens wären wir weiterhin zusammen. “Scheiß drauf” dachte ich und versuchte die Gefühle zu verdrängen. 


Ich rammte mir die Nadel volle Kanone in den Arm…. und dann… da war es… ich hörte Musik, innerlich. Es war so klar. Jemand sang. Und er sang nur für mich. Das wusste ich genau….

“Ich liebe Dich, so wie Du bist. Ich kenne Deine Sehnsüchte, ich weiß wie Du Dich fühlst. Ich war da, wo Du jetzt bist. Ich liebe Dich!”

 

Hey, dass war so krass. Ich hatte niemals zuvor sowas gehört. 

Ich hatte keine Peilung von Gott. Ich dachte Jesus ist das Kind von Adam und Eva. Ich hatte mir darüber nie Gedanken gemacht. In der DDR war nix mit Jesus oder Kirche.

Ich dachte ich bin tot. Es war so eine Wärme und Liebe da. Die kalten ekligen Fliesen unter mir…. weg… ich fühlte, was ich nie zuvor fühlte…. es war so krass!!

Das klingt alles ziemlich Hollywood Like, aber ich habs erlebt. WOOOW!! 

Ich bin heute noch total platt und mir kommen die Tränen, wenn ich daran zurück denke.

 

Und irgendwann war ich wieder da… in diesem kalten versifften Klocontainer. Ich sah an meinem Arm das Heroin runterlaufen. Anscheinend hatte ich die Vene nicht getroffen, ein kleiner Knuppel bildete sich unter meiner Haut.

“FUCK, ich lebe noch??!!!!” war mein erster Gedanke. Der zweite:  “Geile Halluzination!!!”.

 

Ich schöpfte neuen Mut. Ganz Plötzlich. Hoffnung kam in mein Leben. Ich kapierte, dass es sich lohnt zu leben.

Ich machte mir komischerweise keine großen Gedanken mehr darüber, was ich gerade erlebt hatte, dass passierte erst 6 Jahre später, als ich von Jesus erfuhr und Christ wurde. Da kapierte ich, dass ich nicht nur eine “Geile Halluzination” hatte…

Aber kurze Zeit später ging ich mit Hilfe eines Sozialarbeiters in eine Klink. Ich machte einen Entzug und eine Therapie

Was ich erlebte, dass muss ein Stück Himmel hier auf Erden gewesen sein.

Ich kämpfte ab diesem Zeitpunkt für mich und für andere, denn mein größter Wunsch ist das jeder dieses geile Gefühl erlebt wie ich damals und das es niemals wieder aufhört!

 

“Ich bin überzeugt: Nichts kann uns von seiner Liebe trennen. Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder unsere Ängste in der Gegenwart noch unsere Sorgen um die Zukunft, ja nicht einmal die Mächte der Hölle können uns von der Liebe Gottes trennen.” 

Römer 8, 38

 

Kurz vor meinem “Container-Erlebnis", hockte ich eines Nachts da und sagte: “Gott…. wenn es dich gibt, dann hol mich hier raus!”

 

Er hat es getan….. 

DANKE BIG DADDY!!

 

 

Deine Mandy
Jesus Punk

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 12. Dezember 2010 veröffentlicht.

27 Gedanken zu „Ich erlebte die Hölle…. und den Himmel!

  1. Anonymous

    Ein Wahnsinns-Beitrag! Auch ich habe damals erlebt, dass Gott mir half, als ich meinte, mein Leben wäre kein Schuss Pulver mehr wert.

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  2. Brit

    Ein schöner, offener und wichtiger Beitrag! Danke.
    ER tut es immer wieder und das ist so wunderbar.
    Ein Buch, das mich auch an deine Geschichte erinnert: EXzess, meine 2 Leben von Dario Pizzano. Gesegneten 3ten Advent an alle!

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  3. Sabine

    Genau darum bist du Internetmissionarin geworden. Dir kann keiner was vom Pferd erzählen, du hast alles schon erlebt. Deshalb wirst du auch für viele ein Segen sein.
    Lass dich mal richtig drücken (((((Mandy))))).

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  4. Heidi

    ja. mandy:”fetten segen hoch 10″:-)dem herrn sei dank, dass er dich da rausgeholt hat und dich so gebraucht!!!!!!
    p.s. link geteilt!

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  5. Myriam Reittinger

    Danke Mandy! Deine Geschichte berührt mich sehr und ich muss weinen, wenn ich das les. Ich muss weinen über dein Leben was du damals hattest, ich muss weinen, dass es noch viele da draussen gibt, die so ein Leben haben und mein Herz ist total berührt über dein Erlebnis mit Jesus in diesem Container!
    Alles Liebe von mir!!
    Myriam

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  6. Heidi

    ……und wieder ein beweis dafür, keinen aufzugeben, nicht weiter zu gehen, wenn man den impuls bekommt, den leuten, die auf der straße leben was zu geben, selbst wenn ich tausend leuten was gebe und nur einer findet zu jesus…..war dies alles nicht umsonst!

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  7. Betty

    Echt krass! nur einen ganz winzigen Hauch dieser Hölle, wie du sie oben auf deinem Trip beschreibst hab ich auf nem Yogatrip erlebt…oder sollte ich besser sagen, hineingeschaut? Egal, das Böse ist Real. Aber Gott ist größer, als der ,der in der Welt ist.
    Betty

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  8. Thomas

    Ja so ist unser Gott, der Vater unsres Herrn Jesus Christus, der nicht will, dass einer verloren geht, sondern alle zu ihm kommen und das ewige Leben haben!!!
    Weg hat er allerwegen, an Mitteln fehlts ihm Nicht!!!

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  9. Gabriela

    Ach ich sah auch Laptops in den Bordellen, von daher haben die zum teil Pcs;) Ich finde es mutig, mir fehlt dazu der Mut meine Geschichte öffentlich zu machen oder zu den Obdachlosen zu gehen….

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  10. Heidi

    @mach das gabriela:-)so was wird auchmehr denn je gebraucht! du warst und bist mutig! ich denke dabei an die aktion, von welcher du geschrieben hast. das hat mich so beeindruckt!!!!!das ist auch so eine wichtige arbeit!!!!!

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  11. Olli

    Hat mich echt tief berührt, geht mir jedesmal so, wenn ich davon höre, wie Jesus einen aus dem Dreck zieht! Mir hat er das Saufen ausgeredet, und ich kann nicht genug danken, er ist der einzige und wahre und megageilste Gott im ganzen Universum!!!!!!!

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  12. Gabriela

    Hihi ich nehme dann heute den Computer mit damit die Frauen Dein Zeugnis lesen;). Dummerweeise können viele kein deutsch und meinen Laptop mit durch die Pampa zu tragen, dazu fehlt mir die Lust…Schade…..

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  13. ewald

    hi, deine story is echt ziemlich heftig. dein erlebnis mit dem größten “liebhaber” der menschen ist genau das was ich auch schon häufig erlebt habe. er ist soooooooooooooooooo voller liebe für uns. wir sind heit nicht von dieser welt – das was du erlebt hast werden wir nach der löffelabgabe ständig erleben – wir leben in sehr krassen zeiten – vor drei jahren hat jesus mir mit großer dringlichkeit gesagt dass er bald wieder kommt – er sagte: wir müssen uns unbedingt vorbereiten, damit wir nicht enden wie die fünf törrichten jungfrauen – sucht mich so werdet ihr leben – sucht mich wirklich von ganzem herzen – mit ganzer hingabe

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  14. Karin

    Bin sehr berührt von deinem Bericht liebe Mandy.

    Und Jesus hat dich aus der teuflischen Welt herausgeholt
    aus Gnade und Liebe zu dir.

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  15. Fabian

    Jetzt erzähl ich dir mal was vom so großartigen Gott. Fast 30 Jahre kein einziges Wort von ihm. Und es ist ein paar Jahre her, als ich dir für 4 Monate hätte erzählen können, dass Gott genau das ist, was du schreibst. Aber das Gegenteil ist der Fall. Alles hat er mir genommen. Und nur weil ich über eine einzige Sache im Leben ein einziges Mal glücklich sein konnte. Der war noch nie da, wenn ich ihn mal gebraucht hätte. Aber toll das du das anders erleben darfst. Dann sag ihm mal ganz lieb Danke von mir.

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    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Fabian.

      Ich finde es ja sehr interessant, dass Du immer wieder auf diesen Blog kommst – nachdem Du hier schon zig fach geschrieben hast, dass Du Gott so nicht erlebst und das alles ja so nicht sein kann. Ulli hat mehrere Mails mit Dir gewechselt… nun, was soll ich Dir noch sagen?

      Manchmal ist es dran sein Gottesbild zu hinterfragen und vielleicht einen "anderen Kanal" zu suchen, um Gottes Stimme zu hören. Das ging mir nicht anders. Ich kann nicht erwarten das Gott handelt… durch diese eine Sache, die ich mir eben so vorstelle und wenn er es nicht tut, dann daraus schließen "Na gut, der will mich eben nicht oder er will nicht, dass ich glücklich bin oder sonstwas." 

      Was soll ich Dir raten?  

      Bleib dran – sprich mit ihm, auch wenn es mühsam ist. Bitte andere Leute für und mit Dir zu beten. Lebe Dein Leben und Deinen Glauben, in dem Du niemals die Hoffnung aufgibst.

      Manchmal muss man durch ein Tal und manchmal scheint es ziemlich lang zu dauern, bis es wieder hell wird – aber ich denke diese Prozess beschleunigst Du auch nicht in dem Du Dich gegen ihn stellst.

      Alles Gute für Dich.

      Mandy

      Antworten
      1. Fabian

        Das ich immer wieder hier bin liegt wohl daran, dass ich es genauso schön finden würde mal was tolles über Gott zu schreiben. Das kann ich aber nicht, und wenn ich dann einen Artikel lese, dann stehen Dinge drin, die ich so gern selbst erleben würde, aber nichts davon passiert bei mir dann mal. Kurz und gut das macht dann traurig und auch wütend. Und ich will meine Gedanken halt aufschreiben. Antworten. Ja vielleicht auch was besser machen zu können, ohne das es mal wieder nur so ausgeht, dass das woran man mal glauben konnte, nicht bloß wieder was war was so oder so nicht richtig war, und am Ende dann doch wieder nichts mit Gott zu tun hatte. Oder aber eben was ist, was Gott besser weiß oder was auch immer. Ich kann dir nur eins dazu sagen, ich würde wahnsinnig gern an Gott glauben, daraus Energie für mehr ziehen. Aber mich verstanden und nicht verarscht zu fühlen wäre ja auch mal was. Weil immer wenn ich mal was zu sagen haben es am Schluss wieder darauf hinausläuft, "ach ist ja gar nicht so schlimm, Gott hat bestimmt schon recht, siehst das alles ganz falsch". Für mich sind eben ein paar Dinge nicht einfach nur Schwamm drüber und passt schon. Mit manchen Dingen kann man mich eben ganz besonders treffen. Und übrig bleibt dabei eben dass tolle Gefühl, die kalte Schulter gezeigt zu bekommen. Und dann ist es eben bei anderen, und auch bei dir, anders. Da geht das dann, obwohl du vielleicht gar nicht so viel anderes machst als ich. Klar du betreibst diese Seite hier, erreichst sehr viel mehr Menschen und lebst deinen glauben mehr nach außen als ich. Das könnte ich wohl nicht, aber ich könnte anderes, was ich auch tun würde. Nur für was, das ist am Ende die Frage, die sich auch bei allem "dran bleiben" nicht beantworten lässt. Und dran bin ich geblieben, auch wenn ich nicht so wie es vielen anderen geht, mal hin und wieder über etwas Klarheit stolpern kann. Und das nervt sehr, weil ich schon längst gewusst hätte was ich zu tun hab, wenn Gott mich auch einfach mal verstanden hätte und mitbekommen hätte, warum der Antrieb fehlt. Gesagt hab ichs bestimmt schon tausend mal. Aber wie auch immer, das meine Meinung dabei kaum eine Rolle spielt weiß ich ja, und wie lange ich tatsächlich noch den Wunsch hab weiter zu suchen und dran zu bleiben, kann ich wirklich nicht mehr sagen. Und ob du es jetzt glaubst oder nicht, das finde ich sehr schade.

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        1. Amy

          Hallo Fabian,

          entschuldige das ich dich anschreibe. Ich weis gar nicht ob du heute noch hier unterwegs bist und ob sich dein Leben schon geändert hat. Ich stieß vor ein paar Tagen auf Mandys Block. Keine Ahnung ob er mir was bringt und ob Gott durch ihn zu mir spricht. Bis jetzt bringen Mandys Beiträge und manche Kommentare mich jedenfalls zum Nachdenken und über den Begriff den Mandy für Satan benutzt musste ich lachen. Ich hab mich fast nicht mehr eingekriegt vor lachen :D Mich ermutigt es wenn ich seh was Gott im Leben anderer tut. Denn das lässt mich hoffen das er auch für mich großes tun kann. Ich hab viel scheiß erlebt in meinen bisherigen 31 Jahren Lebenszeit und kenne das Gefühl sich zu fragen warum Gott die ganze scheiße zulässt. Ich denke sogar immer wieder das Gott mich so wie ich bin gar nicht lieben kann. Aber ich hoffe das Mandy Recht hat, sprich das Gott auch Dich und Mich liebt und das er uns das auch zeigt. Ich muss erst lernen das Gott in anderer Sprache zu mir spricht wie zu Dir und anderen Menschen. Aus dem einzigen Grund weil er jeden einzelnen Menschen auf eine andere Art erreichen kann, weil er jeden Menschen unterschiedlich und einzigartig gemacht hat. Vielleicht bist du ja noch hier unterwegs und antwortest mir. Würde mich freuen. Lg Amy

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          1. Fabian

            Hallo Amy, leider lese ich hin und wieder hier noch. Nein es hat sich gar nichts verändert. Warum ich das mal gehofft hab obwohl die Erfahrung mit Gott schon immer so war, weiß ich nicht. Es ist seit 35 Jahren so. Ich weiß, dass wenn es einen Gott gibt, dieser mich einfach nur hasst. Ich bin dreck für den, an dem man sich eben regelmäßig die Finger schmutzig macht. Und nein Bibel lesen bringt nix. Rein gar nicht, wie Gebete übrigens auch. Das Gott irgendwas könnte, allmächtig wäre, Wunder wirken könnte oder gar gütig wäre und gutes bewirken möchte, stimmt definitiv nicht. Wie hat Einstein mal gesagt: Gott würfelt nicht. Das stimmt. Der trifft eine Wahl schon bei der Geburt. Den einen mag er den anderen nicht. Egal was du machst. Der eine hat Glück der andere bekommt es eben doppelt mies ab. Ich habe in diesen Gott jegliches Vertrauen verloren. Sogar die Hoffnung ich könnte den tatsächlich mal anders erleben. Gott hat ja genug andere, die ihm gefallen. Wenn diese Seite hier schon unendlich geliebt heißt, trifft auf mich eben ungeliebt zu. Warum sollte Gott das auch ändern wollen. Läuft ja gut für ihn so. Danke Fabian

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            1. Amy

              Hallo Fabian,
              danke fürs zurück schreiben.

              Hier ist ein Liebesbrief von Gott an dich.
              (kein Mensch ist ausgeschlossen)

              Liebes Kind,

              ich kenne dich ganz genau, selbst wenn du mich vielleicht noch nicht kennst. (Psalm 139,1)
              Ich weiß, wann du aufstehst und wann du schlafen gehst. Ich kenne alle deine Wege. (Psalm 139,3)
              Ich habe dich nach meinem Bild geschaffen. (1. Mose 1,27)
              Du bist mein Kind. (Apostelgeschichte 17,28)
              Du warst kein Unfall. Ich habe jeden einzelnen Tag deines Lebens in mein Buch geschrieben. (Psalm 139,15-16)
              Ich habe den Zeitpunkt und den Ort deiner Geburt bestimmt und mir überlegt, wo du leben wirst. (Apostelgeschichte 17,28)
              Ich habe Pläne für dich, die voller Zukunft und Hoffnung sind. (Jeremia 29,11)
              Meine guten Gedanken über dich sind so zahlreich wie der Sand am Meeresstrand. (Psalm 139,17-18)
              Ich freue mich so sehr über dich, dass ich nur jubeln kann. (Zephania 3,17)
              Wenn dein Herz zerbrochen ist, bin ich dir nahe. (Psalm 34,18)
              Wie ein Hirte ein Lamm trägt, so trage ich dich an meinem Herzen. (Jesaja 40,11)
              Eines Tages werde ich jede Träne von deinen Augen abwischen. Und ich werde alle Schmerzen deines Lebens wegnehmen. (Offenbarung 21,3-4)
              Ich habe alles für dich aufgegeben, weil ich deine Liebe gewinnen will. (Römer 8,31-32)
              Ich frage dich nun: Willst du mein Kind sein? (Johannes 1,12-13)
              Ich warte auf dich. (Lukas 15,11-32)

              In Liebe,

              Dein Vater – der allmächtige Gott

              (Was macht dich so sicher das Gott dich nicht versteht? Und hat er dich wegen des fehlenden Antriebs angeklagt? Wie kommst du drauf das deine Meinung Gott nicht wichtig ist?
              Du hast geschrieben:
              Ich habe in diesen Gott jegliches Vertrauen verloren.
              Das bedeutet für mich, das du mal Vertrauen in Gott hattest. Was ist passiert das du das Vertrauen verloren hast? Im übrigen glaub ich das es für Gott nicht so gut läuft wie du denkst. )

              Liebe Grüße
              Amy

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              1. Fabian

                Hallo Amy,
                im Grunde genommen beschreiben die oben geschriebenen Zitate den Grund genau. Alle lassen sich zwar viel nachlesen, aber nicht erleben. Das Gegenteil schon.
                Für mich dabei das unschönste Zitat ist:
                Ich habe alles für dich aufgegeben, weil ich deine Liebe gewinnen will.
                Es fasst im Grunde alles zusammen. Würde Gott das wollen, würde er nicht immer nur alles schlechte begünstigen. Und er hätte vor allem in etwas etwas erhaltenswertes sehen sollen. Denn das hat mir mal Vertrauen in Gott gegeben. Wäre es, oder ich es ihm wert, wüsste er das. Statt dessen spielt der mit mir. Klar es kommt sicher wieder die Erklärung, dass das ja nicht Gott sondern Satan sei. Aber Gott tut auch nichts gegen den sondern lässt ihn gewähren. Die Geschichte von Hiob ist da auch ein Beweis für diesen Charakterzug. In dieser erlaubt er Satan, schlimmes anzustellen. Hätte er das nicht, wäre nichts davon passiert. Also ist es genau so als hätte er alles selbst Hiob angetan. Nicht das ich mich da wirklich mit Hiob vergleichen will, nur beschreibt es wozu Gott fähig ist. Leider aber eben nicht für all die Guten Beschreibungen.
                Zu Deinen Fragen. Mich macht nichts sicher, dass Gott mich nicht verstehen kann. Nur will er nicht. Gott klagt nicht an, er sieht was mir wichtig ist und macht es kaputt. Mit Freude und Fleiß.
                Wie ich darauf komme Gott wäre meine Meinung nicht wichtig. Weil ich ziemlich viel Zeit damit verbracht habe Gott so ziemlich alles zu erzählen. Es zählt nur für ihn nicht. Egal was es ist. Meine Meinung, meine Gefühle; es ist ihm ziemlich schnuppe.
                Was das Vertrauen angeht. Hatte ich nie. Bis zu Dingen, die ich nicht mehr erzählen mag. Das hatte mir das Vertrauen mal zurückgegeben. Aber ich habe mich leider nur wieder getäuscht. Ich war Gott unendlich dankbar und diese Dankbarkeit wurde damit zurückgezahlt wieder nur so in Erscheinung zu treten wie immer. Als jemand der Träume zerstört. Vertrauen und Hoffnung vernichtet. Nur so zum Spaß.
                Und im übrigen glaube ich schon, für Gott läuft es super so. Warum? Weil er es nicht nötig hat einen einzelnen zu beachten. Es ist ihm egal. Vielleicht macht es ihm sogar Spaß. So wird man wohl wenn einen Millionen anhimmeln.
                Fakt ist, kommen die Aussagen aus Zitaten wie oben von Gott. Dann sagt er nicht die Wahrheit. Denn sonst wären sie wahr und würden stimmen. Aber dann wäre auch einiges anders. Und da es das nicht ist, kein Gespräch oder Gebet daran was ändert, ist Gott nicht ehrlich, nicht allmächtig und mit Sicherheit kein Vater.
                Ich hätte rückblickend betrachtet gerne mal erfahren wie viel besser alles hätte laufen können, hätte ich nie was von Gott gehört. Dann wär man sicher besser dran, weil dann wäre man vielleicht sogar interessant für den. Denn dann könnte man ja Interesse daran haben meine Liebe tatsächlich zu gewinnen. So, weil man ja auf ihn gehofft hat, kriegt er ja genug Aufmerksamkeit. Da zieht er wohl eine Menge raus. Ich glaub für Gott bin ich sowas wie der Hofnarr. Es ist irgendwie wohl lustig mit anzusehen wenn einer traurig ist.

  16. Adolf

    Hallo Fabian

    Ich würde dir so gerne helfen.In Gottes wort http://bibel-online.net/buch/luther_1912/lukas/23/ findet man Anwort.

    Ich denke man macht das viel zu oft von Gefühlen abhängig ob man Gott(Jesus ist Gott)erlebt.Das kan eine folge sein aber nicht unbedingt der Auslöser.   So wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend. 1. Johannes 1.9 da steht nicht:wen wir fühlen.

    Antworten

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